Cookie Banner Empfehlungen

Wofür braucht man ein Cookie-Banner und wie erstelle ich ein optimalen für die eigene Website? Diese Fragen und mehr beantworten wir Dir im folgenden Blog-Beitrag.

Julia Küchenberg | 09. Juli 2021 | Lesezeit: 3 Minuten

Ein Cookie-Hinweis ist da, um den Website-Besucher über die Benutzung der Cookies zu informieren und, falls vorhanden, auch über das Tracking, welches eine Zustimmung benötigt. Erst danach werden die Daten des Webseitenbesuchers verarbeitet. 

Ursprünglich waren Cookies dafür gedacht zum Beispiel Anmeldedaten zu speichern, sodass man sich nicht mit jedem neuen Website-Besuch neu anmelden muss, bzw. die Anmeldedaten eintragen muss. Mittlerweile sind sie wesentlich vielfältiger.

Es entstehen keinerlei Nachteile für den Webseitenbesucher, solange es transparent ist. So kann der Webseitenbesucher selbst entscheiden welche Daten herausgegeben werden sollen und welche nicht.

Nicht zu vergessen ist, dass die Datenschutzerklärung angepasst werden muss. Also es muss zu jedem eingesetzten Cookie auch die Einzelheiten in der Datenschutzerklärung beschrieben werden. 

Die Platzierung des Cookie-Hinweises

Der Banner sollte direkt nach dem Laden der Website erscheinen, sodass der Besucher von Anfang an darüber informiert wird. Je nachdem welches Ziel man mit der Website verfolgt, sollte man das Cookie-Banner platzieren.
Wer viel nachvollziehen möchte, der platziert das Banner dominant, damit der Inhalt nicht sichtbar ist. Wem es wichtiger ist, dass der Content gesehen wird, kann eine dezente Bannerleiste zum Beispiel unten am Bildschirm platzieren. 

Man sollte jedoch bedenken, dass eine überdeckende Banner-Platzierung auch eine höhere Absprungrate bedeuten kann.
Allgemein sollte der Banner so gestaltet werden, dass der Besucher intuitiv alle Cookies zulässt. Das kann man machen, indem man zum Beispiel den “Alles Akzeptieren”-Button farbig und groß hervorgehoben darstellt.

Inhaltliche Gestaltung der Cookie-Banner

Wenn mehrere Cookies auf der Website platziert sind, solltest Du diese am besten kategorisieren. Du solltest den Webseitenbesucher nämlich nicht mit einer langen Liste erschlagen, aber trotzdem müssen natürlich alle nachlesbar sein.

Die Kategorien könnten wie folgt aufgeteilt werden:

  • Essentiell – Statistik – Marketing

Die Unterpunkte sollten dann passend und vollständig zu der Kategorie aufgelistet werden.

Cookie_Hinweis

Optische Gestaltung der Cookie-Banner

Die Cookie-Hinweise können optisch auch angepasst werden. Hier empfehlen wir ein Design zu wählen, welches zur Website passt. Also zum Beispiel ein schlichtes / einfaches Banner oder ein verspieltes / freches Banner. Hier könnte man zum Beispiel die Farben der Website für die Buttons verwenden.

Cookies

Wie wird ein Cookie-Banner erstellt?

Wer keine Erfahrung hat und nicht direkt einen Experten dazu holen möchte, kann auf Tools wie zum Beispiel GDPR – Legal Cookie zurückgreifen. Hier kann man eine Cookie-Bar mit Anpassungsmöglichkeiten wie dem hervorgehobenen “Alles Akzeptieren”-Button implementieren. Dieses Tool ist zertifiziert und geprüft von Datenschutzspezialisten, führenden E-Recht-Anbietern und Kanzleien.

Eine weitere Möglichkeit wäre Borlabs. Dies ist ein bedienerfreundliches Plugin für WordPress, womit Du ganz einfach Deine Cookies integrieren kannst. Borlabs unterstützt Dich dabei, Cookies mittels Opt-in (also erst nach der Zustimmung des Besuchers) zu setzen.

Du siehst also, ein Cookie-Banner rechtskonform zu erstellen ist nicht so schwer. Bei weiteren Fragen sind wir gerne für Dich da! 

Über den Autor

Andreas-Werbeagentur-ZweiDigital

Julia ist Junior Online Marketing Managerin bei ZweiDigital. Sie betreut unsere Kunden bisher im Bereich Facebook Ads, Google und TikTok und optimiert die Kampagnen.

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