Cookie Banner Empfehlungen

Wofür braucht man eigentlich Cookie-Banner und wie erstelle ich ein optimales für die eigene Website? Diese Fragen und mehr beantworten wir dir im folgenden Blogbeitrag.

Julia Küchenberg | 27. Juli 2021 | Lesezeit: 2 Minuten

Ein Cookie-Hinweis informiert Besucher einer Webseite über die Benutzung von Cookies und, falls vorhanden, auch über das Tracking. Dies benötigt zu Beginn eine Zustimmung. Darauffolgend werden die Daten des Webseitenbesuchers erst verarbeitet. 

Ursprünglich waren Cookies dafür gedacht, Anmeldedaten zu speichern, sodass man sich nicht mit jedem Webseiten-Besuch erneut anmelden bzw. die Anmeldedaten eintragen muss. Mittlerweile sind sie jedoch wesentlich vielfältiger.

Es entstehen keinerlei Nachteile für den Webseitenbesucher, solange alles transparent ist. Man kann selbst entscheiden, welche Daten herausgegeben werden sollen und welche nicht.

Dabei ist nicht zu vergessen, dass die Datenschutzerklärung angepasst werden muss! Denn zu jedem eingesetzten Cookie ist man in der Pflicht, die entsprechenden Einzelheiten in der Datenschutzerklärung zu beschreiben. 

Die Platzierung des Cookie-Hinweises

Das Banner sollte direkt nach dem Laden der Website erscheinen, sodass der Besucher gleich am Anfang informiert wird. Doch es gibt noch weitere Möglichkeiten, ein Cookie-Banner entsprechend zu platzieren. 

Wer viel nachvollziehen möchte, der platziert das Banner dominant, damit der Inhalt nicht gleich sichtbar ist. Wem es wichtiger ist, dass der Content gesehen wird, kann eine dezente Bannerleiste, beispielsweise am unteren Bildschirmrand, platzieren. Hierbei gibt es jedoch zu bedenken, dass eine überdeckende Banner-Platzierung auch eine höhere Absprungrate bedeuten kann.

Allgemein sollte das Banner daher so gestaltet werden, dass der Besucher intuitiv alle Cookies zulässt. Das kann man machen, indem man zur Verdeutlichung den “Alles akzeptieren”-Button farbig und besonders groß darstellt.

Inhaltliche Gestaltung der Cookie-Banner

Wenn mehrere Cookies auf der Website platziert sind, solltest du diese am besten kategorisieren. Du solltest den Webseitenbesucher nämlich nicht mit einer langen Liste erschlagen, aber trotzdem müssen alle nachlesbar sein.

Die Kategorien könnten wie folgt aufgeteilt werden:

  • Essentiell – Statistik – Marketing

Die Unterpunkte sollten dann passend und vollständig zu der Kategorie aufgelistet werden.

Cookie_Hinweis

Optische Gestaltung der Cookie-Banner

Die Cookie-Hinweise können optisch angepasst werden. Wir empfehlen, ein Design zu wählen, welches auch zur Webseite passt. Beispielsweise also ein schlichtes / einfaches Banner oder eben ein eher verspieltes / freches Banner. Dabei bietet es sich an, die Farben der Webseite für die Buttons verwenden.

Cookies

Wie wird ein Cookie-Banner erstellt?

Wer keine Erfahrung hat und nicht direkt einen Experten dazu holen möchte, kann auf Tools wie zum Beispiel GDPR – Legal Cookie zurückgreifen. Hier kann man eine Cookie-Bar mit Anpassungsmöglichkeiten wie dem hervorgehobenen “Alles akzeptieren”-Button implementieren. Dieses Tool ist zertifiziert und geprüft von Datenschutzspezialisten, führenden E-Recht-Anbietern und Kanzleien.

Eine weitere Möglichkeit wäre Borlabs. Dies ist ein bedienerfreundliches Plugin für WordPress, womit du ganz einfach deine Cookies integrieren kannst. Borlabs unterstützt dabei, Cookies mittels Opt-in (also erst nach der Zustimmung des Besuchers) zu setzen.

Du siehst also, ein Cookie-Banner rechtskonform zu erstellen ist nicht so schwer. Bei weiteren Fragen sind wir gerne für dich da! 

Über den Autor

Andreas-Werbeagentur-ZweiDigital

Julia ist Junior Online Marketing Managerin bei ZweiDigital. Sie betreut unsere Kunden bisher im Bereich Facebook Ads, Google und TikTok und optimiert die Kampagnen.

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