ANZEIGENFORMATE IM GOOGLE SUCHNETZWERK

Google erweitert seine Werbeplattform regelmäßig um neue Anzeigenformate, Gebotsstrategien, Anzeigenerweiterungen und mehr. Wir freuen uns natürlich über neue Optimierungspotentiale für unsere Kampagnen, aber manchmal ist es schwer den Überblick zu behalten. Deshalb haben wir im folgenden Blogartikel einmal die verschiedenen Anzeigenformate im Google Suchnetzwerk zusammengefasst.

Nino Ostheimer | 18. März 2021 | Lesezeit: 3 Minuten

Welche gibt es und was ist ihr Zweck? 

Im Suchnetzwerk gibt es aktuell folgende Anzeigenformate:

  • Erweiterte Textanzeigen
  • Responsive Suchanzeigen
  • Dynamische Suchanzeigen
  • Anrufanzeigen

Erweiterte Textanzeigen

Das meist genutzte Format im Suchnetzwerk sind die Erweiterten Textanzeigen. Diese haben 2017 die Textanzeige abgelöst. “Erweitert” heißen sie deshalb, weil sie etwas anders aufgebaut sind, und uns mehr Textfelder zur Verfügung stellen als das alte Anzeigenformat.

Die erweiterten Textanzeigen bestehen aus 3 Titeln á 30 Zeichen und 2 Beschreibungen á 90 Zeichen. Zusätzlich können noch Pfad 1 und Pfad 2 mit jeweils 15 Zeichen hinterlegt werden. Diese erscheinen hinter der Domain eurer Landing Page und sind dazu da, dem Nutzer zusätzliche Informationen zum Inhalt der Seite zu geben. Im Beispielbild sind dies “pkw” und “service”.

Beispiel Erweiterten Textanzeige

Eine Besonderheit der Erweiterten Textanzeigen ist, dass Titel 3 und Beschreibung 2 nicht immer ausgespielt werden. Dies ist abhängig vom Endgerät des Nutzers sowie der Position der Anzeige in den Suchergebnissen. Du solltest bei der Erstellung deiner Anzeigen also darauf achten, keine wichtigen Informationen in diese beiden Textfelder zu packen, da potenzielle Kunden sie im Zweifelsfall gar nicht sehen werden. Wir nutzen diese Felder gerne für einen Call-to-Action oder allgemeine Informationen.

Responsive Textanzeigen (RSA)

Als Nächstes schauen wir uns die Responsiven Textanzeigen an. Wie der Name schon vermuten lässt, sind dies ebenfalls Textanzeigen. Der Unterschied zu den Erweiterten Textanzeigen liegt darin, dass wir hier bis zu 15 verschiedene Titel und 4 Beschreibungen einfügen können. Diese werden natürlich nicht alle gleichzeitig ausgespielt, sondern ergeben eine Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten. Je nach Suchanfrage des Nutzers werden die verschiedenen Textbausteine so kombiniert, dass die Relevanz am höchsten ist.

Beispiel und Erstellung einer Responsiven Suchanzeige

Dieses Anzeigenformat haben wir bereits ausführlich in einem unserer Blogartikel behandelt. Wenn du also mehr zur Erstellung und Best Practices erfahren willst, dann klicke hier.

 

Dynamische Suchanzeigen (DSA)

Das dritte Anzeigenformat, welches wir uns anschauen wollen, ist die Dynamische Suchanzeige. Auch hierzu haben wir bereits einen Blog für euch verfasst: Hier geht’s zum Beitrag.

Die Dynamischen Suchanzeigen (DSA) werden, abgesehen von der Beschreibung 1 und 2, komplett automatisiert erstellt. Sprich, Google erstellt automatisch die Titel, Pfade und sucht eine passende Landing Page für die Suchanfrage heraus. 

Beispiel und Erstellung einer Dynamischen Suchanzeige

Die Suchanfragen, für welche die Dynamische Suchanzeige ausgespielt wird, werden dabei anhand des Inhalts eurer Website bestimmt. Anders als bei den Responsiven oder Erweiterten Textanzeigen müsst bzw. könnt ihr also auch keine Keywords hinterlegen. Ihr habt allerdings die Möglichkeit, auszuschließende Keywords hinzuzufügen, um eure DSA zu steuern, was ich euch auch immer empfehlen würde.

 

Anrufanzeigen

Das letzte Anzeigenformat in unserer Liste sind die Anrufanzeigen. Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich hierbei um Anzeigen, welche speziell auf das Tätigen von Anrufen ausgerichtet sind. Dementsprechend wird dieses Format auch nur auf Mobilgeräten ausgespielt.

Beispiel einer Anrufanzeige im Suchnetzwerk
Von den Betextungsmöglichkeiten sind sie den Erweiterten Textanzeigen sehr ähnlich, bringen aber einige Unterschiede mit sich. Es gibt 2 Anzeigentitel á 30 Zeichen sowie 2 Beschreibungen á 90 Zeichen. Zusätzlich müssen natürlich die Telefonnummer, eine Finale URL, Pfade sowie der Unternehmensname hinterlegt werden. Außerdem kann eine Bestätigungs-URL hinterlegt werden. Diese ist dazu da, die Telefonnummer in der Anzeige mit derer auf der Website abzugleichen. Das funktioniert natürlich nur, wenn auf der Seite auch eine Nummer angezeigt wird.

Fazit

Wie du siehst, gibt es einige unterschiedliche Anzeigenformat im Google Suchnetzwerk. Nicht alle davon sind unbedingt für dich relevant. Welche Werbeformate du nutzen solltest, hängt immer davon ab, welche Produkte/Dienstleistungen du bewerben möchtest, und welche Ziele du damit verfolgst.

Über den Autor

Nino-Ostheimer

Nino ist Spezialist für Datenanalysen und Auswertungen. Wenn es bei Kunden mal nicht wie erwartet läuft, beginnt für ihn die Spurensuche. So sorgt er immer für die optimale Aussteuerung der Werbeanzeigen.

LinkedIn   Mail