Tracking überprüfen mit Facebook Pixel und Pinterest Tag Helper

Für uns ist das richtige Tracking entscheidend für den Erfolg einer Kampagne. Das hat zwei Gründe:

1. Mit einer einwandfreien Erfolgsmessung können Sie wirklich erfassen, wie viel Ihre Werbung einbringt.

2. Wenn die Plattformen – egal ob Google, Facebook oder Pinterest – wissen wie sich die Personen verhalten, die auf Ihre Seite gelangen, kann der Algorithmus Ihre Ziele besser optimieren.

Aus diesem Grund checken wir vor jedem Start den Status des Trackings unserer Kunden und richten diesen ein, oder bessern ihn nach. Dabei leisteen uns die drei Erweiterungen Google Tag Assistant, Facebook Pixel Helper und Pinterest Tag Helper gute Dienste:

Der Google Tag Assistant

Mit dem Google Tag Assistant können mehrere Trackings direkt überprüft werden, die von Google stammen: Der Google Tag Manager, Google Analytics und Google Ads.

Am Beispiel unserer Danke-Seite, die man nach Absenden des Kontaktformulars sieht, ist das gut zu erkennen. Man muss nur auf die Erweiterung im Browser klicken und erkennt direkt, dass auf der Seite ein Tag Manager und Google Analytics vorhanden ist. Ebenso sieht man, dass ein funktionierendes Conversiontracking von Google Ads ausgelöst wird.

Google Tag Assistant

Klickt man auf die einzelnen Tags, so erhält man noch weitere Informationen. Beispielsweise wird der Wert der Conversion gezeigt, solang es sich um eine korrekte Einrichtung im Onlineshop handelt. Oder ob nach einem Klick auf eine Telefonummer ein Google Analytics Event ausgelöst wird.

Google Tag Assistant Events

Der Facebook Pixel Helper

Mit dem Facebook Pixel Helper kann man feststellen, ob der Facebook Code richtig integriert wurde. Durch Klick auf das Icon werden alle Events auf einer Seite angezeigt. Das PageView Event erscheint automatisch, wenn der Pixel Basis Code integriert wurde. Alle weiteren Events müssen manuell oder mittels Plug-in eingerichtet werden.

Die wichtigsten Events bei einem Onlineshop sind „ViewContent“ inklusive des Parameters „ContentID“ (wenn ein Produkt angesehen wird), „AddToCart“ (wenn etwas in den Warenkorb gelegt wird) und „Purchase“ inklusive dem Parameter „Value“ für den Bestellwert (bei Kauf eines Produktes).

Im vorliegenden Beispiel sieht man eine gelbe Warnung beim Event „AddToCart“, da der Wert des Artikels nicht mit übermittelt wird. Das wäre zwar optimal, aber für eine erfolgreiche Werbeschaltung kann man auch ohne diesen Wert arbeiten. Wichtig ist, dass man Leute identifizieren kann, die etwas in den Warenkorb gelegt haben.

Facebook Pixel Helper nutzen

Der Pinterest Tag Helper

Mit dem Pinterest Tag Helper wird der Trackingcode von Pinterest überprüft. Dieser bietet alle Tracking Event Optionen wie der Facebook Pixel und kann leicht über Plug-ins eingebunden werden. In unserem Beispiel werden auf der Bestätigungsseite nach Abschluss einer Anmeldung drei Events gefeuert.

Zuerst der „basis code“, der auf allen Seite erscheint. Dann das Event, wenn „Enhanced Match“ aktiviert ist. Mit diesem Event ist es möglich, noch genauere Zielgruppen zu bilden, da anhand der Mailadresse vom eingeloggten Nutzer seine Aktivität besser nachvollziehbar ist. Zuletzt sieht man noch das „lead“ Event, das den Abschluss signalisiert.

Pinterest Tag Helper

Fazit

Das richtige Tracking ist entscheidend für den Erfolg einer Kampagne. Jede Werbeplattform bietet aber einfache Tools an, um zu überprüfen, ob alles richtig integriert ist. Vorher sollte keine Werbekampagne starten.

Das Tracking sollte auch in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Insbesondere nachdem Veränderungen an der Webseite vorgenommen wurden, oder Template/Shopsystem ein Update erhalten haben.

Über den Autor

Tobias ist unser Digital Stratege und weiß genau, worauf es bei einem Online-Auftritt ankommt. Mit einem Gespür für Webdesign, sowie einem Faible für Zahlen und Online-Strategieberatung, begleitet er Sie auf Ihrem Weg in die Digitalisierung.

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