ChatGPT Ads: OpenAI als Performance-Marketing-Plattform?

ChatGPT Ads könnten das nächste große Thema im Performance Marketing werden. Noch steht OpenAIs Werbeplattform am Anfang, doch Ads Manager Beta, CPC Bidding, Conversion Tracking und neue Targeting-Möglichkeiten zeigen: Hier entsteht ein spannender Paid Kanal zwischen Search, Social und KI gestützter Beratung. Wir zeigen, was ChatGPT Ads aktuell können, warum Unternehmen das Thema beobachten sollten und wie ihr euch jetzt schon sinnvoll vorbereitet.

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Was vor kurzer Zeit noch nach Zukunftsmusik klang, ist inzwischen deutlich konkreter: OpenAI hat rund um ChatGPT eine technische Werbeplattform aufgebaut. Werbetreibende können Kampagnen über den Ads Manager verwalten, Conversions über Pixel und Conversions API messen und ausgewählte Prozesse über eine Advertiser API steuern.

Für viele Unternehmen stellt sich damit eine große Frage: Werden ChatGPT Ads der nächste relevante Paid-Kanal neben Google Ads, Meta Ads, TikTok Ads und LinkedIn Ads?

Die ehrliche Antwort: ChatGPT Ads sind inzwischen mehr als ein Experiment. Trotzdem befindet sich der Kanal noch in einer frühen Entwicklungsphase. Der Zugang, einzelne Funktionen und verfügbare Targeting-Möglichkeiten können je nach Account und Markt variieren. Gleichzeitig fehlen noch langfristige Benchmarks, Erfahrungswerte und Best Practices, wie wir sie von etablierten Plattformen kennen.

Als Chat GPT Ads Agentur beobachten wir neue Werbekanäle natürlich besonders genau. Nicht jeder neue Kanal ist automatisch ein Gamechanger. ChatGPT Ads bringen aber einige Eigenschaften mit, die sie für Unternehmen sehr spannend machen können.

Was sind ChatGPT Ads?

ChatGPT Ads sind Werbeanzeigen, die innerhalb von ChatGPT ausgespielt werden. Unternehmen können damit NutzerInnen erreichen, die gerade recherchieren, vergleichen, planen oder eine konkrete Entscheidung vorbereiten.

Der große Unterschied zu klassischen Werbeplattformen liegt im Nutzungskontext. Bei Google suchen NutzerInnen meist aktiv nach einem Keyword. Auf Meta oder TikTok scrollen sie durch Content und werden über Interessen, Verhalten, Zielgruppen und Creatives angesprochen. In ChatGPT befinden sich NutzerInnen dagegen mitten in einem Gespräch mit einer KI. Sie beschreiben Probleme, wägen Optionen ab und suchen nach passenden Lösungen.

Wenn jemand ChatGPT fragt, welches Projektmanagement-Tool für ein kleines Team geeignet ist, welche Weiterbildung im Online Marketing sinnvoll ist oder welches Produkt zu einer bestimmten Herausforderung passt, entsteht ein sehr konkreter Kontext. Werbung kann hier im besten Fall genau dann sichtbar werden, wenn sich NutzerInnen aktiv mit einer Lösung beschäftigen.

Wichtig ist die Trennung zwischen bezahlten Anzeigen und organischen Antworten. ChatGPT Ads sind Werbeplatzierungen. Ob eine Marke unabhängig davon in einer KI-generierten Antwort genannt wird, ist ein anderes Thema und sollte nicht mit der Anzeigenausspielung gleichgesetzt werden.

Wie funktioniert der OpenAI Ads Manager?

Der OpenAI Ads Manager ist die zentrale Plattform, über die Unternehmen ChatGPT Ads erstellen, verwalten und auswerten können. Zusätzlich stellt OpenAI eine Advertiser API bereit. Darüber lassen sich unter anderem Kampagnen, Anzeigengruppen, Anzeigen, Creatives und Reportings programmatisch verwalten.

Damit stehen inzwischen viele Grundlagen bereit, die für professionelles Performance Marketing wichtig sind:

  1. Kampagnen, Anzeigengruppen und Anzeigen

  2. CPC- und CPM-Abrechnung

  3. conversion-optimiertes CPC-Bidding in Open Beta

  4. Standort-Targeting

  5. Conversion Tracking über Pixel und Conversions API

  6. Reporting auf verschiedenen Kampagnenebenen

  7. Product-Feed-Kampagnen

  8. Custom Audiences in unterstützten Märkten

  9. Bulk-Verwaltung über die Advertiser API

OpenAI bietet außerdem eine offizielle Anmeldung für Unternehmen an, die ChatGPT Ads nutzen möchten. Trotzdem bedeutet das nicht, dass jeder Account sofort Zugriff auf sämtliche Funktionen erhält. Einige Features müssen von OpenAI freigeschaltet werden oder befinden sich noch in einer Beta-Phase.

Was können ChatGPT Ads aktuell?

1. Kampagnen nach Impressionen, Klicks oder Conversions ausrichten

Werbetreibende können unterschiedliche Kampagnenziele einsetzen. Für Reichweite und Awareness stehen CPM-Kampagnen zur Verfügung. Traffic-Kampagnen werden auf Klicks ausgerichtet und per CPC abgerechnet.

Zusätzlich bietet OpenAI conversion-optimierte CPC-Kampagnen, kurz oCPC, in einer offenen Beta an. Dabei wird die Ausspielung auf ein ausgewähltes Conversion-Event optimiert. Abgerechnet wird trotzdem pro gültigem Klick und nicht pro Conversion.

Das ist ein wichtiger Unterschied. oCPC bedeutet nicht, dass OpenAI eine bestimmte Anzahl an Käufen oder Leads garantiert. Die Plattform versucht vielmehr, Klicks von NutzerInnen zu erzielen, bei denen eine Conversion wahrscheinlicher ist.

2. Budgets kontrollieren

Kampagnen lassen sich mit Budgetgrenzen steuern. Dadurch können Unternehmen Tests kontrolliert aufsetzen und ihre Ausgaben begrenzen.

Gerade bei einem neuen Kanal ist das entscheidend. Statt direkt große Budgets einzuplanen, könnt ihr zunächst prüfen, welche Angebote, Botschaften und Zielseiten funktionieren. Wichtig bleibt dabei, dem System genügend Daten und Laufzeit für aussagekräftige Learnings zu geben.

3. Standorte gezielt auswählen

OpenAI unterstützt Standort-Targeting nach Land, Region und sogenannten Designated Market Areas, kurz DMA. Welche Orte konkret auswählbar sind, lässt sich über den jeweils aktuellen Standortkatalog prüfen.

Für lokale AnbieterInnen, Filialunternehmen, Bildungsträger, Recruiting-Kampagnen oder regionale Dienstleistungen ist das eine wichtige Grundlage. Die verfügbaren Standorte und die Genauigkeit des Targetings können allerdings je nach Markt variieren.

4. Ergebnisse auswerten

Über Ads Manager und Advertiser API können Werbetreibende Performance-Daten auf Account-, Kampagnen-, Anzeigengruppen- und Anzeigenebene auswerten. Damit wird der Kanal nicht nur sichtbar, sondern grundsätzlich auch steuerbar.

Zusätzlich unterstützt OpenAI segmentierte Auswertungen, unter anderem nach Produkt, Land und Gerät. Für Product-Feed-Kampagnen können Unternehmen dadurch beispielsweise besser erkennen, welche Produkte zur Performance beitragen.

Entscheidend ist trotzdem nicht nur, wie viele Impressionen oder Klicks eine Kampagne erzielt. Unternehmen müssen bewerten, ob daraus relevante Leads, Käufe, Registrierungen oder andere wertvolle Aktionen entstehen.

5. Conversions mit Pixel und Conversions API messen

OpenAI bietet zwei zentrale Wege zur Conversion-Messung: den browserbasierten Measurement Pixel und die serverseitige Conversions API.

Der Pixel erfasst Website-Ereignisse, die einer Anzeige in ChatGPT zugeordnet werden können. Die Conversions API sendet Events direkt vom Server an OpenAI. OpenAI beschreibt die Conversions API als zuverlässigere Datenquelle als den Pixel allein. Wenn möglich, kann eine Kombination aus beiden Ansätzen deshalb sinnvoll sein.

Unterstützt werden Click-through-Conversions und, sofern für den Account verfügbar, View-through-Conversions. View-through-Conversions werden innerhalb eines festen Zeitfensters von einem Tag nach einer geeigneten Anzeigenimpression erfasst und separat ausgewiesen. Conversion-Optimierung, Abrechnung und zentrale Performance-Kennzahlen bleiben dabei klickbasiert.

6. Produkte über Feeds bewerben

Für HändlerInnen sind Product-Feed-Kampagnen besonders interessant. Unternehmen können einen Produktkatalog anbinden und daraus Anzeigen erstellen lassen. Damit bewegt sich ChatGPT Ads auch in Richtung Commerce und dynamischer Produktwerbung.

Das kann vor allem dann spannend werden, wenn NutzerInnen in ChatGPT konkrete Produkte vergleichen oder nach einer Lösung mit klaren Anforderungen suchen. Wie gut Product-Feed-Kampagnen in unterschiedlichen Branchen funktionieren, muss sich allerdings noch in der Praxis zeigen.

7. Eigene Zielgruppen einsetzen

OpenAI unterstützt Custom Audiences auf Basis eigener KundInnen- oder InteressentInnenlisten. Zielgruppen können für die Ausspielung, für Gebotsanpassungen oder als Ausschluss verwendet werden.

Für den europäischen Markt gibt es dabei eine wichtige Einschränkung: Custom Audiences sind aktuell nicht für Kampagnen verfügbar, die auf den Europäischen Wirtschaftsraum oder die Schweiz ausgerichtet sind. OpenAI begründet das damit, dass personalisierte Anzeigen dort derzeit noch nicht angeboten werden.

Unabhängig vom Markt dürfen Unternehmen nur First-Party-Daten verwenden, für deren werbliche Nutzung sie die notwendigen Rechte und Einwilligungen besitzen.

Warum ChatGPT Ads für Unternehmen spannend sind

ChatGPT Ads können besonders wertvoll werden, weil sie nah an Recherche- und Entscheidungsprozessen stattfinden.

Viele NutzerInnen verwenden ChatGPT nicht nur zur Unterhaltung. Sie vergleichen Produkte, suchen AnbieterInnen, planen Reisen, prüfen Software, erstellen Strategien oder bereiten Kaufentscheidungen vor. Dadurch kann eine hohe Intention entstehen.

Bei Google Ads wird diese Intention vor allem über Suchbegriffe sichtbar. In ChatGPT entsteht zusätzlicher Kontext durch die Beschreibung eines Problems, einer Situation oder eines Ziels. Genau darin liegt das Potenzial des Kanals.

Für Unternehmen entsteht ein neues Spielfeld zwischen Search, Social und KI-gestützter Beratung. Ob daraus tatsächlich bessere Conversion Rates oder günstigere Akquisekosten entstehen, lässt sich aber nicht pauschal sagen. Dafür fehlen bislang belastbare Benchmarks über verschiedene Branchen und Märkte hinweg.

ChatGPT Ads Open AI

ChatGPT Ads vs. Google Ads: Wo liegt der Unterschied?

Google Ads funktionieren stark über Suchbegriffe. NutzerInnen geben eine konkrete Suchanfrage ein und erhalten Anzeigen, die zu diesem Keyword und weiteren Signalen passen.

ChatGPT Ads können in einem ausführlicheren Gesprächskontext erscheinen. NutzerInnen formulieren nicht nur ein Keyword, sondern beschreiben häufig ein Problem, ihre Anforderungen oder ein konkretes Ziel.

Bei Google sucht jemand beispielsweise nach „beste CRM Software kleines Unternehmen“. In ChatGPT könnte die Frage lauten: „Wir sind ein kleines Vertriebsteam mit fünf Personen und suchen ein CRM, das einfach zu bedienen ist und nicht zu teuer wird. Welche Optionen passen zu uns?“

Die zweite Anfrage enthält deutlich mehr Kontext. Das macht ChatGPT Ads aber nicht automatisch zu besseren Anzeigen. Google verfügt über eine etablierte Infrastruktur, große Reichweite, umfangreiche Targeting-Optionen und jahrelange Conversion-Daten. ChatGPT Ads sind deshalb aktuell eher eine mögliche Ergänzung als ein Ersatz für Google Ads.

ChatGPT Ads vs. Meta Ads: Was ist anders?

Meta Ads leben stark von Creatives, Zielgruppen und algorithmischer Ausspielung. Gute Hooks, starke Visuals und kontinuierliches Testing sind entscheidend, um NutzerInnen beim Scrollen zu stoppen.

ChatGPT Ads funktionieren weniger feedbasiert und stärker situationsbezogen. Die Anzeige erscheint in einer Umgebung, in der NutzerInnen aktiv Fragen stellen und nach Lösungen suchen. Dadurch verändern sich auch die Anforderungen an die Werbebotschaft.

Relevanz, Klarheit und konkreter Nutzen dürften hier besonders wichtig sein. Generische Claims oder austauschbare Werbesprache fallen in einem beratungsnahen Nutzungskontext schnell negativ auf. Gleichzeitig bleiben Tests notwendig. Auch eine scheinbar passende Botschaft muss erst beweisen, dass sie Klicks und Conversions erzielt.

Was bedeutet das für SEO und GEO?

ChatGPT Ads, SEO und GEO gehören zur gleichen Veränderung im Suchverhalten, sind aber nicht dasselbe.

SEO optimiert Inhalte für klassische Suchmaschinen. GEO, also Generative Engine Optimization, beschäftigt sich mit der Sichtbarkeit und verständlichen Darstellung von Marken und Informationen in KI-Systemen. ChatGPT Ads kaufen dagegen bezahlte Reichweite innerhalb von ChatGPT.

Eine gute GEO-Strategie führt nicht automatisch dazu, dass Anzeigen häufiger oder günstiger ausgespielt werden. Dafür gibt es aktuell keine offizielle Bestätigung. Ebenso garantiert eine ChatGPT-Ad keine organische Erwähnung in einer KI-generierten Antwort.

Trotzdem können sich die Disziplinen sinnvoll ergänzen. Klare Inhalte, aktuelle Informationen, verständliche Leistungsseiten und gute Landingpages helfen NutzerInnen dabei, ein Angebot einzuordnen. Das kann nach dem Anzeigenklick die Conversion unterstützen und gleichzeitig die allgemeine Auffindbarkeit einer Marke verbessern.

6 Tipps, wie ihr euch auf ChatGPT Ads vorbereitet

1. Prüft, ob der Kanal zu eurem Angebot passt

ChatGPT Ads dürften besonders interessant sein, wenn NutzerInnen vor einer Entscheidung Informationen benötigen, verschiedene Optionen vergleichen oder eine erklärungsbedürftige Lösung suchen. Prüft deshalb zuerst, ob euer Produkt oder eure Dienstleistung zu solchen Nutzungssituationen passt.

2. Formuliert klare Testhypothesen

Definiert vor dem Start, welches Angebot, welche Zielgruppe und welche Conversion ihr testen möchtet. Eine mögliche Hypothese könnte lauten: „NutzerInnen, die nach einer geeigneten HR-Software für wachsende Teams suchen, reagieren stärker auf konkrete Prozessvorteile als auf allgemeine Markenbotschaften.“

3. Prüft eure Landingpages auf Klarheit

NutzerInnen sollten nach dem Klick sofort verstehen, was ihr anbietet, für wen das Angebot gedacht ist und welcher nächste Schritt sinnvoll ist. Eine unklare Landingpage kann auch den spannendsten neuen Kanal ziemlich schnell ausbremsen.

4. Bereitet Pixel und Conversions API vor

Saubere Messung ist die Grundlage für Performance Marketing. Legt fest, welche Events für euch wichtig sind, und prüft, ob diese zuverlässig erfasst werden. Wenn möglich, solltet ihr neben dem Pixel auch eine serverseitige Anbindung über die Conversions API einplanen.

5. Bewertet nicht nur Klicks

Ein günstiger CPC sagt wenig darüber aus, ob ein Kanal profitabel ist. Bewertet Leads nach Qualität, Käufe nach Warenkorbwert und Registrierungen nach ihrer weiteren Entwicklung. Achtet außerdem darauf, Click-through- und View-through-Conversions nicht miteinander zu vermischen.

6. Startet kontrolliert, aber nicht zu klein

Ein Testbudget sollte das Risiko begrenzen, gleichzeitig aber genügend Daten liefern. Wie hoch das Budget sein muss, hängt von eurem Produkt, dem erwarteten CPC, der Conversion Rate und dem Wert einer Conversion ab. Pauschale Benchmarks sind für ChatGPT Ads derzeit noch mit Vorsicht zu genießen.

Fazit

ChatGPT Ads sind noch kein Kanal, den jedes Unternehmen automatisch fest in seinen Marketing-Mix einplanen sollte. Dafür fehlen weiterhin etablierte Benchmarks, ein flächendeckend identischer Funktionsumfang und ausreichend Erfahrungswerte aus unterschiedlichen Branchen.

Die technische Werbeplattform steht inzwischen aber deutlich stabiler da als noch zu Beginn. Ads Manager, Advertiser API, CPC- und CPM-Kampagnen, conversion-optimiertes Bidding, Pixel, Conversions API, Product Feeds und Standort-Targeting zeigen: OpenAI baut ChatGPT Ads zu einem ernstzunehmenden Paid-Kanal aus.

Für Unternehmen heißt das: Beobachten, Zugang und Verfügbarkeit prüfen und mit einer klaren Hypothese testen. Dabei sollte ChatGPT Ads zunächst als Ergänzung zu etablierten Plattformen betrachtet werden, nicht als deren automatischer Ersatz.

Die entscheidende Frage ist nicht nur, ob ihr ChatGPT Ads schalten könnt. Entscheidend ist, ob euer Angebot in einem KI-gestützten Recherche- und Entscheidungsmoment relevant genug ist, um aus einer hilfreichen Platzierung auch eine wertvolle Conversion zu machen.

Eure Fragen

FAQ

Was sind ChatGPT Ads?

ChatGPT Ads sind Werbeanzeigen, die innerhalb von ChatGPT ausgespielt werden können. Sie erreichen NutzerInnen in KI gestützten Such- und Entscheidungssituationen, zum Beispiel beim Vergleichen von Produkten, Services oder AnbieterInnen.

Können Unternehmen ChatGPT Ads bereits schalten?

OpenAI bietet einen Ads Manager und eine offizielle Anmeldung für Werbetreibende an. Der tatsächliche Zugang sowie einzelne Funktionen können jedoch vom Account, der Freischaltung durch OpenAI und dem jeweiligen Markt abhängen.

Gibt es ChatGPT Ads in Deutschland?

Die Verfügbarkeit sollte aktuell direkt für den jeweiligen Account und die gewünschte Zielregion geprüft werden. Für den Europäischen Wirtschaftsraum gelten besondere Einschränkungen: Custom Audiences und personalisierte Anzeigen stehen dort derzeit nicht zur Verfügung.

Welche Kampagnenziele bietet ChatGPT Ads?

OpenAI dokumentiert Kampagnen für Impressionen, Klicks und Conversions. Conversion-optimierte CPC-Kampagnen befinden sich in einer offenen Beta. Dabei wird auf ein ausgewähltes Conversion-Event optimiert, während die Abrechnung weiterhin pro gültigem Klick erfolgt.

 

Wie werden Conversions gemessen?

Conversions können über den Measurement Pixel und die serverseitige Conversions API erfasst werden. OpenAI empfiehlt nach Möglichkeit die Conversions API als zuverlässigere Datenquelle gegenüber dem Pixel allein.

 

Sind ChatGPT Ads eine Alternative zu Google Ads?

ChatGPT Ads sind aktuell eher eine Ergänzung als ein vollständiger Ersatz für Google Ads. Besonders interessant können sie bei erklärungsbedürftigen Produkten und kontextreichen Entscheidungssituationen sein. Google bietet jedoch weiterhin deutlich mehr Erfahrungswerte, Reichweite und etablierte Optimierungsmöglichkeiten.

 

Was ist der Unterschied zwischen ChatGPT Ads und GEO?

ChatGPT Ads sind bezahlte Anzeigen. GEO optimiert Inhalte für die organische Sichtbarkeit und verständliche Darstellung in KI-Systemen. Eine GEO-Optimierung garantiert keine bessere Anzeigenausspielung und eine Anzeige führt nicht automatisch zu einer organischen Erwähnung.

Wie können sich Unternehmen auf ChatGPT Ads vorbereiten?

Unternehmen sollten die Verfügbarkeit prüfen, klare Testhypothesen formulieren, verständliche Landingpages aufbauen und Conversion Tracking vorbereiten. Zusätzlich sollten sie regionale Einschränkungen berücksichtigen und die Qualität der erzielten Conversions statt nur Klickpreise bewerten.

 

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