Pinterest Analytics verstehen und die richtige Strategie finden

Pinterest stellt mit der Sektion „Analytics“ ein wertvolles Tool zur Verfügung, das man bei der Planung der Marketingstrategie immer nutzen sollte. Durch die Abstimmung von Content und Zielgruppe und die Berücksichtigung der Performance bisheriger Pins, kann man sowohl die organische Reichweite als auch die Leistung von Pinterest Ads deutlich verbessern.

Pinterest Analytics: Die wichtigsten Daten

Welche Daten sind wichtig für die Beurteilung der Pin-Performance:

pinterest analytics verstehen

Mobile vs. Desktop

Welches Format funktioniert besser? Sind die Pins auch wirklich mobile optimiert? Das sollte natürlich der Fokus sein, da Pinterest in erster Linie mobil genutzt wird.

Pin-Format

Womit wird die meiste Aufmerksamkeit erzielt? Lohnen sich Video-Pins oder Produktanzeigen, oder ist es doch der klassische Pin, der am besten funktioniert.

Close-Ups

Auch wichtig, ist die Zahl der Personen, die den Pin vergrößert hat. Lädt das Bild dazu ein, mehr erfahren zu wollen? Darüber gibt die Anzahl der Close-Ups Aufschluss.

Gemerkte Pins

Wichtig für die weitere organische Performance ist das Merken der Pins. Jeder gemerkte Pin bedeutet potenzielle langfristige organische Reichweite, da sich der Pin so über weitere User und Boards verbreitet.

Top-Pins und Boards nach Link-Klicks und Engagement

Die Standardeinstellung der Top-Pins/Boards ist Impressionen, die geben aber zunächst wenig Einsicht in die tatsächliche Performance. Von der Impression hat man erst mal nichts, daher sollte für die Leistung die Engagement-Rate und vor allem die Klick-Rate herangezogen werden.

Bemerkt man eine große Diskrepanz zwischen Engagement und Klicks, könnte das darauf hinweisen, dass entweder im Pin selbst schon zu viel „verraten“ wird; oder dass vielleicht die URL noch mal an einer oder mehren Stellen in der Beschreibung aufgenommen werden sollten, um die CTR zu erhöhen.

Pinterest Audience Insights

Mit „Pinterest Audience Insights“, die ebenfalls unter dem Menüpunkt „Analytics“ zu finden sind, erfährt man mehr über die eigenen Zielgruppen und aktuelle Trends auf Pinterest.

pinterest audience insights

Eigene Audience vs. Pinterest Interessen

Hier wird ersichtlich, welche Interessen die User haben, die mit den eigenen Pins interagiert haben und wie sie sich von der Gesamtheit der Pinterest-Nutzer unterscheiden. Im Beispiel hier sieht man, dass die Audience an Fahrzeugen interessiert ist, insbesondere an Autos. Für zukünftige Pins kann man das berücksichtigen und erhält dadurch vermutlich mehr Engagement mit den Pins.

Weitere Insights, die man über die Audience erhält, sind: Alter, Geschlecht, Ort und Gerät.

Pinterest Traffic auf der Webseite analysieren

Mindestens genauso wichtig wie die Pinterest interne Analyse des Traffics ist es, auch den Nutzerfluss durch Pinterest auf der eigenen Webseite zu verfolgen. Was bringen mir die Nutzer von Pinterest? Um diese Frage zu beantworten, müssen Zielvorhaben in Gooogle Analytic definiert sein, um den Erfolg messen zu können. Idealerweise ist es nicht nur der reine Verkauf, sondern es gibt noch andere „Soft-Conversions“, die auch einen Mehrwert bringen. Hierzu zählt die Anmeldung zum Newsletter.

Google Analytics bietet die Möglichkeit, den Traffic nach Quellen aufzuschlüsseln. Unter „Social“ findet sich auch „Pinterest“ als Plattform. Um den Traffic noch besser analysieren zu können, sollte ein Segment angelegt werden, mit dem man nur Pinterest Nutzer anzeigen kann.

 

analytics pinterest traffic

Um einen noch besseren Einblick in die Effektivität einzelner Pins oder Aktionen zu erhalten, können auch eigene Links je nach Inhalt des Pins erstellt werden. Durch die UTM Parameter kann dann eine detaillierte Auswertung in Google Analytics erfolgen. Dabei hilft z. B. der Campaign URL Builder von Google: 

analytics pinterest utm

Fazit

Pinterest Analytics, zusammen mit den Audience Insights und der Betrachtung des Traffics über Google Analytics, liefert ein sehr gutes Bild über den Erfolg von Pinterest Ads und der organischen Entwicklung.

Besonders wichtig ist dabei zwar alle Daten zur Optimierung zu nutzen; sich bei der letztlichen Erfolgsbeurteilung in erster Linie aber auf Conversion-Ziele in Google Analytics zu konzentrieren.

Über den Autor

Andreas ist Geschäftsführer von ZweiDigital und kennt sich im E-Commerce bestens aus. Acht Jahre hat er einen Onlineshop geführt und ist Spezialist, was Kampagnenmanagement angeht.

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