Das erwartet euch
Um den Erfolg eurer Werbemaßnahmen messen zu können, ist es wichtig, das Verhalten der NutzerInnen auf eurer Website oder in eurem Online-Shop nachzuvollziehen. Conversions zeigen euch, wie oft eine gewünschte Handlung nach dem Klick auf eine Werbeanzeige ausgeführt wurde, zum Beispiel ein Kauf, das Ausfüllen eines Formulars oder das Hinzufügen eines Produkts in den Warenkorb.
Über den Meta-Pixel oder die Conversion-API lassen sich diese Conversions erfassen und Kampagnen gezielt darauf optimieren. Wenn ihr beispielsweise mehr Käufe im Online-Shop erzielen möchtet, könnt ihr abgeschlossene Käufe als Ziel-Conversion definieren und eure Anzeigen so relevanter an die passenden NutzerInnen ausspielen.
Was sind Conversions und warum brauche ich sie?
Es ist nicht nur wichtig zu wissen, wie viele NutzerInnen eine Anzeige sehen, sondern vor allem, welche Aktionen sie danach ausführen. Dafür stellt Meta relevante Standard-Conversions wie Käufe, Leads, Add-to-Carts oder PageViews zur Verfügung. Diese decken die meisten Zielvorhaben von Unternehmen bereits gut ab, sodass selbstdefinierte Conversions oft nicht notwendig sind.
In manchen Fällen sind sie aber sinnvoll, um Kampagnen gezielter auf bestimmte Handlungen auszurichten. So könnt ihr festlegen, welche konkreten Aktionen auf eurer Website als Conversion gezählt werden sollen, zum Beispiel der Abschluss einer mehrstufigen Registrierung, der Besuch einer bestimmten Zielseite oder der Kauf spezieller Produkte. Selbstdefinierte Conversions ermöglichen euch dadurch eine noch präzisere Erfolgsmessung und Optimierung eurer Marketingmaßnahmen.
Im Folgenden findet ihr die Vorteile der Einrichtung von selbstdefinierten Conversions noch einmal im Ăśberblick:
1. Maßgeschneiderte Zielverfolgung: Mit selbstdefinierten Conversions könnt ihr spezifische Benutzeraktionen messen, die besonders relevant für euer Unternehmen sind. Anstatt sich nur auf die Standard-Conversions zu verlassen, könnt ihr benutzerdefinierte Ereignisse verfolgen.
2. Präzise Optimierung der Kampagnen: Selbstdefinierte Conversions ermöglichen es, Werbekampagnen gezielt auf spezifische Ziele hin zu optimieren. Ihr könnt Meta mitteilen, dass es Anzeigen bevorzugt Personen zeigen soll, die mit größerer Wahrscheinlichkeit eine bestimmte, benutzerdefinierte Aktion ausführen, was zu einer besseren Performance führen kann.
3. Verbesserte Segmentierung und Zielgruppenansprache: Die Daten, die durch selbstdefinierte Conversions gesammelt werden, können genutzt werden, um spezifische Zielgruppen zu erstellen oder bestehende Zielgruppen zu segmentieren. Dadurch kann eine noch gezieltere Ansprache stattfinden, indem nur jene Personen adressiert werden, die bereits eine ähnliche Aktion ausgeführt haben.
4. Flexibilität bei der Datenerfassung: Selbstdefinierte Conversions bieten mehr Flexibilität bei der Datenerfassung, da ihr Parameter, Ereigniswerte und Bedingungen individuell definieren könnt. Das ist besonders hilfreich, wenn Standard-Conversions nicht alle wichtigen Daten abdecken, die für euer Unternehmen relevant sind.
Achtung! Wie auch bei Standard-Conversions solltet ihr bei selbstdefinierten Conversions unbedingt auf die Attributionseinstellung achten, da diese bestimmen, ab wann eine bestimmte Handlung über eure Anzeige noch als Conversion gezählt wird.
Die Attributionseinstellung spielt eine zentrale Rolle bei der Bewertung von Conversions, da sie bestimmt, wie und wann eine bestimmte Aktion der NutzerInnen, also eine Conversion, einer Werbeanzeige zugeschrieben wird. Kurz gesagt: Die Attributionseinstellung entscheidet darüber, wie lange nach dem Kontakt mit einer Anzeige (sei es durch Klick oder Ansicht) eine Handlung noch als Conversion gezählt wird. Mit den Attributionseinstellungen könnt ihr beispielsweise festlegen, ob eure selbstdefinierte Conversion, z.B. der Kauf eines bestimmten Produkts auch innerhalb von sieben Tagen, nachdem eine Person mit eurer Anzeige interagiert hat (per Klick oder Ansicht), als Conversion gezählt wird.
9 Schritte um selbstdefinierte Conversions einzurichten
Wenn ihr Conversions selbst definieren möchtet, könnt ihr dies über den Events-Manager in Meta in nur wenigen Schritten tun. Hierzu solltet ihr den Meta-Pixel bereits integriert haben, sodass alle relevanten Schritte zur Einrichtung der selbstdefinierten Conversions im Events-Manager erledigt werden können. Im Folgenden zeigen wir euch, wie ihr dabei vorgehen müsst.
1. Zuerst müsst ihr den Events-Manager von Meta öffnen und oben rechts das entsprechende Konto auswählen.
2. Anschließend müsst ihr im Menü links auf “Selbstdefinierte Conversions” navigieren.
3. Hier müsst ihr auf den blauen Button “Selbstdefinierte Conversion erstellen” klicken.
4. In dem neuen Fenster könnt ihr der Conversion einen Namen und eine Beschreibung geben und unter “Datenquelle” den entsprechenden Pixel auswählen.Â
5. AnschlieĂźend wählt ihr unter “Handlungsquelle” aus, wo das Event ausgefĂĽhrt wird (z.B. Website).Â
6. Unter “Event” könnt ihr dann auswählen, ob der generelle Website-Traffic (Gesamter URL-Traffic) zählen soll oder nur eine spezielle Unterseite. Alternativ könnt ihr auch ein Standard-Event als Basis für euer selbstdefiniertes Event verwenden.
7. Falls ihr “Gesamter Website-Traffic” ausgewählt habt, wählt Meta automatisch ein passendes Standard-Event aus, welches als Optimierungsziel fĂĽr eure neue Conversion verwendet wird. Wenn ihr das Event selbst auswählen möchtet, das zur Optimierung eures neuen Events verwendet wird, könnt ihr dies bei “Standard-Event fĂĽr die Optimierung auswählen” unter “Wähle deine eigene Kategorie aus” tun.Â
8. Nun mĂĽsst ihr noch Regeln hinzufĂĽgen, die eintreten sollen, um eure Conversion selbst zu definieren. Diese Regeln könnt ihr auf Basis einer URL, Referring Domain oder bestimmten Event-Parametern hinzufĂĽgen.Â
Wenn ihr beispielsweise einen Online-Shop fĂĽr Schuhe betreibt und nur Käufe ĂĽber 100 € der Kategorie Männer genauer betrachten wollt, könnt ihr folgende Regeln hinzufĂĽgen:Â
- URL enthält “herren”: Auf Basis der URL könnte die Regel lauten, dass die URL den Begriff “herren” enthält.
- Event-Parameter ist größer als 100: Auf Basis der Event-Parameter könnte die Regel lauten, dass der entsprechende Parameter fĂĽr den Preis (oftmals: “value”) größer als 100 € ist.Â
Kleiner Tipp: Mit dem Meta-Pixel Helper könnt ihr überprüfen, welche Event-Parameter ihr für eure Regeln benötigt (in diesem Beispiel: Value).
Ein weiteres Beispiel fĂĽr eine selbstdefinierte Conversion wäre, dass ihr ĂĽberprĂĽfen wollt, wie viele Personen aufgrund eurer Meta-Anzeigen ĂĽber Google nach dem Unternehmen suchen. Diese Personen haben mit euren Anzeigen interagiert und rufen anschlieĂźend ĂĽber die Google-Suche wieder die Webseite oder den Shop des Unternehmens auf. Auf Basis der „Referring Domain” stellt ihr also die Regel ein, dass diese “google” enthalten soll.
9. Abschließend klickt ihr dann auf “Erstellen” und die Einrichtung eurer selbstdefinierten Conversion ist komplett.
Falls ihr eine Conversion selbst definiert, die sich nur auf bestimmte Produkte mit gleichem Preis bezieht, könnt ihr zur besseren Analyse auch noch den Conversion-Wert festlegen.Â
Zu guter Letzt empfehlen wir euch noch, eure neu eingerichtete selbstdefinierte Conversion zu testen. HierfĂĽr mĂĽsst ihr bei “Events testen” im Event-Manager die entsprechende Website-URL eingeben, auf der ihr das Event testen möchtet. Auch im Reiter “Selbstdefinierte Conversions” könnt ihr einsehen, ob der Status eurer neuen Conversion “aktiv” ist und wie viele Conversions bereits gemessen wurden. Bei erfolgreicher Einrichtung könnt ihr auch im Ads Manager mehr ĂĽber eure neu eingerichtete Conversion erfahren, wenn ihr diese als selbstdefinierte Kennzahl in eurer Spaltenansicht hinzugefĂĽgt habt.Â
Fazit
Conversions sind entscheidend, um den Erfolg eurer Meta-Werbung messbar zu machen und Kampagnen gezielt auf eure Ziele auszurichten. Während die Standard-Conversions von Meta viele Anwendungsfälle bereits abdecken, stoßen sie bei individuellen Anforderungen schnell an ihre Grenzen. Genau hier bieten selbstdefinierte Conversions echten Mehrwert.
Mit ihnen legt ihr genau fest, welche Handlungen auf eurer Website für euer Business wirklich relevant sind, zum Beispiel der Besuch einer bestimmten Landingpage oder der Abschluss einer mehrstufigen Registrierung. So könnt ihr eure Kampagnen gezielter optimieren, die Performance verbessern und euer Werbebudget effizienter einsetzen.
FAQ
Was sind selbstdefinierte Conversions bei Meta?
Selbstdefinierte Conversions auf Meta sind individuell definierte Zielhandlungen, die ihr auf eurer Website messen könnt. Damit trackt ihr zum Beispiel den Besuch einer bestimmten Seite, Käufe bestimmter Produkte oder Aktionen mit definierten Parametern.
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Wann sind selbstdefinierte Conversions sinnvoll?
Sie sind vor allem dann sinnvoll, wenn die Standard-Conversions von Meta Ads eure Ziele nicht genau genug abbilden. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn ihr nur bestimmte Produktkategorien, spezielle Landingpages oder mehrstufige Registrierungen messen möchtet.
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Wie richtet ihr selbstdefinierte Conversions im Events Manager ein?
Im Meta Events Manager wählt ihr eure Datenquelle aus, erstellt eine neue selbstdefinierte Conversion und definiert anschließend Regeln. Diese Regeln können auf URL, Referring Domain oder Event-Parametern basieren. Danach legt ihr noch die passende Kategorie fest und speichert die Conversion.
Was ist der Unterschied zwischen Standard-Events und selbstdefinierten Conversions?
Standard-Events wie Kauf, Lead oder Add-to-Cart decken die wichtigsten Ziele bereits ab. Selbstdefinierte Conversions gehen einen Schritt weiter, weil ihr damit spezifischere Handlungen und Bedingungen festlegen könnt, die für euer Unternehmen relevant sind.
Welche Regeln könnt ihr für selbstdefinierte Conversions festlegen?
Ihr könnt selbstdefinierte Conversions unter anderem über folgende Regeln definieren:
- URL enthält einen bestimmten Begriff
- Referring Domain enthält z. B. „google“
- Event-Parameter erfĂĽllt einen bestimmten Wert
- Preis oder Value ist größer oder kleiner als ein definierter Betrag
Warum ist eure selbstdefinierte Conversion nicht aktiv?
Eine selbstdefinierte Conversion wird in Meta erst aktiv, wenn das zugrunde liegende Ereignis mindestens einmal ausgelöst wurde. Ihr könnt das prüfen, indem ihr die entsprechende Aktion selbst testet oder im Events Manager die Funktion „Events testen“ nutzt.
Braucht ihr fĂĽr selbstdefinierte Conversions den Meta Pixel?
Ja, in der Praxis braucht ihr eine funktionierende Datenquelle wie den Meta Pixel oder die Conversions API. Denn selbstdefinierte Conversions basieren auf den Daten, die an Meta ĂĽbermittelt werden.
Welchen Vorteil haben selbstdefinierte Conversions fĂĽr eure Meta Ads?
Mit selbstdefinierten Conversions könnt ihr eure Kampagnen präziser optimieren und besser nachvollziehen, welche NutzerInnen wirklich relevante Aktionen ausführen. Das hilft euch dabei, Zielgruppen sauberer zu bewerten, Budgets effizienter einzusetzen und die Performance eurer Meta Ads zu verbessern.
Meta Ads Agentur
Als Meta Ads Agentur ist Social Media Performance Marketing auf Meta unsere Stärke. Den meisten unserer KundInnen bieten wir Komplettbetreuung an. Das heiĂźt von Kampagnen-Strategie, ĂĽber Bild-, Video-Ads und Animationen, Erstellung von User Generated Content (UGC) sowie Beratung basierend auf unseren individuellen Reportings unterstĂĽtzen wir bei jedem Step. Wir zählen zu den fĂĽhrenden Agenturen in DACH.Â
Falls ihr noch offene Fragen zum Thema selbstdefinierte Conversions habt oder bei der Einrichtung von selbstdefinierten Conversions Hilfe benötigt, könnt ihr euch gerne jederzeit bei uns melden! Als zertifizierter Meta-Business-Partner stehen wir euch bei Rückfragen immer zur Verfügung. Kommt also gerne auf uns zu!
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Max ist Junior Performance Marketing Manager bei ZweiDigital. Durch sein Studium in Wirtschaftspsychologie bringt er theoretisches Wissen ĂĽber die Funktionsweise von Werbung mit und unterstĂĽtzt sein Team bei der Betreuung von Kampagnen auf Social Media.
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