Entdecke die Magie der Bewegungsgrafiken mit After Effects Expressions

Vor allem Designer:innen kennen und lieben das Tool von Adobe: After Effects. Es ist eine leistungsstarke Software für die Erstellung von visuellen Effekten sowie Animationen. Neben zahlreichen Werkzeugen und Funktionen gibt es die sogenannten Expressions. Diese Funktion ermöglicht es den Nutzer:innen, komplexe Animationen zu erstellen. Was genau Expressions sind, welche Vorteile sie haben und welche allgemeinen Expressions man verwenden kann, zeigen wir dir in diesem Blogbeitrag.

Was sind After Effects Expressions?

Eine kurze Zusammenfassung für alle, die nicht wissen, was Expressions bei After Effects sind: Eine Expression ist ein kurzer JavaScript-Code, den man in die Animationseigenschaften in After Effects-Projekten einbinden kann. Du kannst also Animationen erstellen und außerdem Eigenschaften von Ebenen steuern. Die Programmiersprache JavaScript ist dabei in After Effects integriert.

So können die Nutzer:innen mathematische Berechnungen durchführen, Eigenschaften so miteinander verbinden und komplexe Animationen mit ziemlich wenig Aufwand erstellen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Expressions es uns also erlauben, Animationen mit Codeschnipseln zu automatisieren.

Dabei wird nur einfachste Mathematik angewendet. Einfache Expressions können mit dem Auswahlwerkzeug erstellt werden und anschließend mit mathematischen Operationen angepasst werden.

Das + bedeutet dabei wie auch in der Mathematik „Addieren“, das – „Subtrahieren“ und das * zum Beispiel „Multiplizieren“. Ergebnisse lassen sich mit *2 verdoppeln oder mit /2 halbieren. Im weiteren Verlauf unseres Blogartikels zeigen wir dir insgesamt drei Anwendungsbeispiele auf, in denen du auch die mathematischen Zeichen sehen wirst. 

Welche Vorteile ergeben sich mit Expressions?

Expressions haben einige Vorteile, wenn es um das Designen bestimmter Animationen geht. Wir als Facebook Agentur bauen sehr auf die Automatisierung sowie die Flexibilität, die sich aus Expressions ergeben, denn dadurch wird unsere tägliche Arbeit sehr erleichtert. Im Folgenden nennen wir dir ein paar weitere Vorteile, die sich mithilfe von Expressions ergeben.

4 Vorteile mit Expressions

Mehr kreative Möglichkeiten: Adobes After Effects Expressions eröffnen eine Vielzahl von kreativen Möglichkeiten, Designs individuell zu gestalten. Auch kannst du mit Expressions gut experimentieren und so unterschiedlichste Animationen erstellen. 

Gesparte Zeit: Durch entstehende Automationen sowie eine Optimierung des Workflows kannst du enorm viel Zeit bei der Erstellung deiner Designs sparen. Auch kannst du Aktionen, z.B. Verwackeln, Flattern oder Hüpfen, automatisieren. Dadurch musst du nicht jedes Mal neue Keyframes erstellen und dein Workflow wird dadurch optimiert. 

Präzision und Flexibilität: Expressions erlauben eine präzise Kontrolle über Animationen und Effekte. Mit den im Absatz zuvor erwähnten mathematischen Funktionen kann man komplexe Bewegungsabläufe erstellen und animierte Grafiken an bestimmte Kriterien anpassen. Dadurch hast du die Flexibilität, Animationen genau nach deinen Vorstellungen oder nach den Wünschen der KundInnen zu gestalten. 

Wiederverwendung: Durch das Abspeichern häufig genutzter Expressions kannst du diese immer wieder verwenden. Denn so hast du sie als Vorlagen bereits gespeichert und kannst deine Lieblings-Expressions in neuen Projekten verwenden. Du musst das Rad also nicht neu erfinden.

3 After Effects Expressions Anwendungsbeispiele

Nun hast du eine kurze Einführung in Expressions bekommen. Es geht aber natürlich nichts über spannende Beispiele, um die Thematik ein wenig zu veranschaulichen. Daher haben wir insgesamt drei allgemeine After Effects Expressions für dich inklusive Codes, sodass du es auch gleich selbst ausprobieren kannst. Übrigens: Du kannst Adobe After Effects ganz einfach 7 Tage lang kostenlos testen. Wir wünschen viel Spaß! 

Zeitbasierte Animationen (time)

Ein erstes Beispiel, das wir für dich mitgebracht haben, ist das der Expression “Zeit”. Die time Expression wird verwendet, um eine kontinuierliche Bewegung von Objekten zu erzeugen. Diese zeitbasierten After Effects Expressions sind einfach zu verstehen und vielseitig einsetzbar, von einfachen, gleichmäßigen Bewegungen bis hin zu komplexen Animationen, die sich über die Zeit ändern. Soll sich ein Objekt für eine unbestimmte Zeit bewegen und beispielsweise immer im Kreis drehen? Dafür eignet sich die zeitbasierte Animation sehr gut.

Ein einfacher Weg, die time Expression zu verwenden, ist es, sie mit einer konstanten Zahl zu multiplizieren, um eine gleichmäßige dauerhafte Bewegung zu erzeugen. Wenn sich das Objekt schneller drehen soll, dann kannst du z.B. time*20 oder time* 40 eingeben. Bei 40 dreht sich ein Objekt schneller, als bei einer Rechnung mit 20. 

Der javascript Code lautet also: time * (Zahl). Als Beispiel: time*20 – In diesem Fall bewegt es sich 20 Pixel pro Sekunde. 

After Effects Expressions: time

Looping-Animationen (loopOut)

Angenommen, wir haben eine einfache Bewegung entworfen, die wir wiederholen möchten. Anstatt diese Bewegung manuell zu kopieren und wieder einzufügen, können wir eine Loop Expression verwenden. Wenn du mehrere Keyframes verwendest, um sich wiederholende Animationen zu erstellen, ist dies möglicherweise mit viel Zeitaufwand verbunden. Deshalb kannst du mit der Expression loop den Vorgang automatisieren und komplexe Endlosschleifen animieren.

Dabei gibt es insgesamt zwei Arten: loopIn und loopOut. Der Ausdruck loopOut wird dabei häufiger verwendet und ist gängiger. Zum javascript Code haben wir ein Beispiel für dich mitgebracht: Mit der Expression loopOut (“cycle”) kannst du eine Endlosschleife erzeugen. Du kannst auch andere Loop-Typen verwenden, beispielsweise “pingpong”, um die Animation hin und her zu spielen. Die Möglichkeiten sind also vielfältig.

After Effects Expressions: loopOut

Random Motion (wiggle)

Als drittes und letztes Beispiel für diesen Blogbeitrag haben wir das Beispiel der random motion mitgebracht, zu Deutsch heißt die Expression “Verwackeln”. Wir können After Effects Expressions also auch verwenden, um Zufallsbewegungen zu erzeugen. Sie ist eine der am häufigsten genutzten Expressions und sorgt dafür, dass ein Objekt nach dem Zufallsprinzip verwackelt wird.

Der Code dafür lautet wiggle und ist gefolgt von zwei Zahlen, die in Klammern stehen. Die erste Zahl bedeutet, dass es das Wackeln pro Sekunde ist und die zweite Zahl erklärt, wie stark das Verwackeln ist. Als Beispiel: wiggle(5,20). Die Expression wackelt also fünfmal pro Sekunde um bis zu 20 Pixel.

After Effects Expressions: wiggle

Fazit zu After Effects Expressions

Nun hast du einen ersten Einblick in die After Effects Expressions bekommen und welche Möglichkeiten sich daraus ergeben. Die Vorteile des erleichterten Arbeitens sind logisch und außerdem haben wir dir noch ein paar weitere Argumente aufgezeigt, weshalb du Expressions in deinen Arbeitsalltag beim Designen von Bewegtbild integrieren solltest. Gut zu wissen: Die Codes findest du beispielsweise auch ganz einfach bei ChatGPT oder in sozialen Netzwerken. So musst du dir die Codes nicht auswendig merken und kannst sie immer nachgucken – nicht nur in unserem Beitrag.

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Anja

Anja ist Communication Managerin bei ZweiDigital. Sie hat ein Talent für Social Media und Projektmanagement, bei ZweiDigital setzt sie diese Kombination perfekt ein für die Organisation unserer Social Media Außendarstellung.

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