Das erwartet euch
1. LinkedIn Follow-Button auf der Webseite einbinden
Der erste Schritt sollte eine Einbindung des LinkedIn Follow-Buttons an einer sinnvollen Stelle sein. Bei uns haben zum Beispiel alle Autorenbeschreibungen den Button. Wenn wir für KundInnen LinkedIn Werbung schalten, empfehlen wir auch immer die Einbindung des Buttons auf der Landingpage. Da der Content im Vordergrund steht, sollte der Button aber vor allem bei Blogbeiträgen und Ähnlichem zum Einsatz kommen.
2. LinkedIn Follower durch Einladungsfunktion
Auf der Unternehmensseite gibt es links die Option „Als FollowerIn einladen“. Man erhält pro Monat 50 Gutschriften. Jede Gutschrift entspricht einer Einladung und wird wieder gutgeschrieben, wenn die Einladung angenommen wurde.
Man kann nur die eigenen Kontakte einladen, daher ist es sinnvoll auch MitarbeiterInnen als Admin zur LinkedIn Seite hinzuzufügen, damit auch diese Einladungen an Ihre Kontakte verschicken können.
3. Unternehmensupdate auch über privates Profil teilen
Oftmals ist die Reichweite des persönlichen Profils deutlich höher. Außerdem ist LinkedIn vor allem auch eine Netzwerk-Plattform. Daher empfiehlt es sich, die Beiträge des Unternehmens auch immer mit dem privaten Profil zu teilen und auch MitarbeiterInnen zu bitten, Beiträge, mit denen sie sich identifizieren können, mit ihrem Netzwerk zu teilen.
4. Aufmerksamkeit im Feed durch große Bilder
Um möglichst viel Platz im Feed einzunehmen, sollten große Bilder verwendet werden. Seit wir mit dem Format 1200 x 627 Pixel posten, hat sich die Engagement-Rate um knapp 10% erhöht.
5. Aktiv in LinkedIn Gruppen sein
Für fast jedes Thema gibt es kleine und große Gruppen auf LinkedIn. Hier kann man sich einige heraussuchen, die zum eigenen Content passen. Aber Achtung: Keine Werbung posten und die Gruppe auch nicht als Einbahnstraße sehen. Die Interaktion mit anderen MitgliederInnen und deren Beiträgen gehört dazu und führt auch zu mehr Interesse am eigenen Profil und somit der Unternehmensseite.
6. LinkedIn (Follower) Ads schalten
LinkedIn bietet die Möglichkeit an, Ads mit dem Ziel der „Follower Generierung“ zu schalten. Hier hat man recht wenig Optionen, was die Gestaltung anbelangt. Es gibt einen Text über und unter der Anzeige, der angepasst werden kann, sowie ein kleines Bild, das rechts neben dem Profilbild der Person (welche die Anzeige sieht) angezeigt wird. Die Zielgruppen-Optionen sind aber die gleichen, wie bei allen anderen LinkedIn Ads Formaten. Aufgrund des hohen CPMs muss man im Einzelfall aber abwägen, ob sich Follower Ads lohnen. Bei uns war es beispielsweise nicht der Fall. Generell eignen sich LinkedIn Ads natürlich sehr gut zur Neukundenakquise im B2B Umfeld. Hier findest du noch mehr Vorteile von LinkedIn Ads.
7. Meta Follower Ads schalten
Die Kosten pro FollowerInnen können geringer ausfallen, wenn man anstatt FollowerInnen-Ads auf LinkedIn eine Conversion-Kampagne auf Meta schaltet. Bei zweiterem ist das Ziel dann „Link-Klicks“ und die Landingpage ist die LinkedIn Unternehmensseite.
Die Erfolgsmessung ist hier zwar schwerer, weil sich die FollowerInnen nicht eindeutig der Meta Ad zuweisen lassen, aber wenn sonst keine Maßnahmen zur FollowerInnen-Generierung durchgeführt werden, kann man sich die Kosten pro FollowerInnen näherungsweise errechnen.
8. Unternehmensprofil vollständig ausfüllen
9. Regelmäßig hochwertigen Content posten
Ein vollständig ausgefülltes Unternehmensprofil sollte zwar die Grundvoraussetzung sein, ist aber nicht immer selbstverständlich. Je mehr hier ausgefüllt wird, desto besser für die LinkedIn Suche. In den Beschreibungstexten können auch wichtige Keywords untergebracht werden, zu denen man in der LinkedIn-Suche erscheinen möchte. Zudem misst der LinkedIn Algorithmus einer nicht vollständig ausgefüllten Seite weniger Bedeutung zu.
Optimal ist es, regelmäßig Content auf der LinkedIn Unternehmensseite zu teilen. An vielen Stellen liest man von bis zu 20 Beiträgen pro Monat, allerdings wird das kaum ein Unternehmen schaffen. In unserem Fall ist es 1-2 Posts pro Woche und auch hiermit können wir ein stetiges FollowerInnen-Wachstum erzielen.
10. Zur richtigen Zeit posten
Beiträge sollten zum Zeitpunkt der größten Aktivität auf LinkedIn gepostet werden. Das kann man individuell für sich und seine Zielgruppe analysieren, oder zunächst mit den allgemein bekannten Zeiten starten. In der LinkedIn App kann man seine Posts ganz einfach für den gewünschten Zeitraum einplanen.
11. LinkedIn Artikel schreiben und für Google optimieren
LinkedIn bietet auch die Möglichkeit, Artikel direkt dort zu schreiben und zu veröffentlichen. Das ist allerdings nur mit dem privaten Profil möglich. Ist der Inhalt gut, kann das zu neuen FollowerInnen des privaten Profils führen, die dann später ebenfalls die geteilten Inhalte der Unternehmensseite sehen. Außerdem ist bei entsprechender Optimierung auch eine gute Platzierung in Google mit einem solchen Artikel möglich. Besonders für Nischenbereiche empfehlen sich solche Artikel. In denen kann dann wiederum auf die Unternehmensseite verlinkt werden.
12. Follower und Content analysieren
13. Tool Tipps von Jens Polomski
In der „Follower-Analyse“ auf der Unternehmensseite kann man sich anschauen, aus welchen Tätigkeitsbereichen die FollowerInnen sind und den Content dementsprechend anpassen. Uns ist zum Beispiel aufgefallen, dass unsere FollowerInnen nicht nur aus dem Marketing, sondern auch aus dem Designbereich kommen. Daher achten wir verstärkt darauf, immer mal wieder Beiträge zum Thema „Design von Performance Ads“ zu posten.
Ebenfalls inspirieren lassen kann man sich von der Suche über den Tab „Inhalte“. Dort findet man je nach eingegebener Zielgruppe Content, der gerade im Trend liegt.
Jens Polomski ist im LinkedIn Universum ein begnadeter Ratgeber für Tools und Plugins rund um das Arbeitsleben. Einen besonderen Fokus legt Jens vor allem auf LinkedIn Tools. Wie auch in seinem Beitrag zum Kommentieren und Liken als LinkedIn Firmenseiten. Reinschauen lohnt sich!
LinkedIn Follower kaufen?
Es gibt einige Seiten, die LinkedIn FollowerInnen in gewünschter Anzahl für einen vergleichsweise günstigen Preis verkaufen. Das erscheint natürlich zunächst als einfache Lösung, allerdings sind das ausschließlich Fake-Accounts, die auch nie mit dem Content interagieren werden. Der Sinn der FollowerInnen ist es ja, Bekanntheit und ein eigenes Netzwerk zu schaffen. Die Abkürzung durch das Kaufen von FollowerInnen bringt also dafür nichts und untergräbt die Arbeit, die sich andere machen, durch guten Content einen Mehrwert zu stiften.
Fazit: Es ist ein Balanceakt
LinkedIn FollowerInnen sind nicht einfach zu generieren. Anders als bei Instagram, Facebook oder Pinterest wird mit mehr Bedacht ausgewählt, welcher Seite gefolgt wird. Daher ist es umso wichtiger, dass der Content hochwertig ist. Das sollte die Grundvoraussetzung sein.
Ist das der Fall, können mit den genannten Tipps Engagement-Rate und Follower-Zahl gesteigert werden. Vor allem Tipps wie das Einbinden des Follow-Buttons und die „Einladen“-Funktion für Seitenadmins sind Quick-Wins, die jeder schnell umsetzen kann.
FAQ
Wie bekommt man mehr Follower auf LinkedIn?
Mehr Follower auf LinkedIn bekommt man vor allem durch eine klare Positionierung, regelmäßigen Content und aktive Interaktion mit der Zielgruppe. Entscheidend ist, Inhalte zu veröffentlichen, die relevant sind, Mehrwert bieten und Reaktionen auslösen. Wer sichtbar bleibt und konsequent postet, erhöht langfristig Reichweite und Follower-Wachstum.
Wie kann man LinkedIn Follower schnell aufbauen?
Wer LinkedIn Follower schnell aufbauen möchte, sollte auf die wichtigsten Wachstumshebel setzen:
- regelmäßig posten
- starke Hooks in den ersten Zeilen nutzen
- Meinungen und klare Perspektiven teilen
- Kommentare aktiv beantworten
- relevante Branchenthemen aufgreifen
- MitarbeiterInnen und Teamprofile einbinden
Gerade Beiträge mit hoher Interaktion werden auf LinkedIn stärker ausgespielt und sorgen dadurch für mehr Sichtbarkeit und neue Follower.
Welche Inhalte bringen die meisten LinkedIn Follower?
Die meisten LinkedIn Follower bringen Inhalte, die entweder informieren, inspirieren oder Diskussionen anstoßen. Besonders gut funktionieren persönliche Erfahrungen, klare Meinungen, Learnings aus dem Arbeitsalltag, Branchen-Insights und konkrete Tipps. Inhalte mit echtem Mehrwert performen meist deutlich besser als generische Unternehmensposts.
Wie oft sollte man auf LinkedIn posten, um mehr Follower zu bekommen?
Um mehr Follower auf LinkedIn zu gewinnen, empfiehlt sich in der Regel eine Frequenz von zwei bis fünf Beiträgen pro Woche. Wichtig ist dabei nicht nur die Anzahl der Posts, sondern vor allem die Qualität und Konsistenz. Lieber regelmäßig guter Content als jeden Tag ein Post, der klingt wie mit halbem Akku geschrieben.
Warum wächst mein LinkedIn Profil nicht?
Wenn ein LinkedIn Profil nicht wächst, liegt das oft an fehlender Konsistenz, unklarer Positionierung oder Inhalten ohne echten Mehrwert. Auch schwache Hooks, zu werbliche Beiträge oder wenig Interaktion mit anderen Accounts können das Wachstum bremsen. Wer LinkedIn nur als Litfaßsäule nutzt, darf sich über wenig Bewegung nicht wundern.
Lohnt sich LinkedIn für Unternehmen, um Reichweite und Follower aufzubauen?
Ja, LinkedIn lohnt sich besonders für Unternehmen, die im B2B, im Recruiting oder im Employer Branding wachsen möchten. Die Plattform bietet die Möglichkeit, Expertise sichtbar zu machen, Vertrauen aufzubauen und relevante Zielgruppen direkt zu erreichen. Wer LinkedIn strategisch nutzt, gewinnt nicht nur Follower, sondern stärkt auch Markenbekanntheit und Business-Potenzial.
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