12 Tipps um mehr LinkedIn Follower zu generieren

Als LinkedIn Agentur ist unser Ziel in erster Linie direkten Umsatz oder Leads zu erzielen, aber wir merken immer wieder, dass Anzeigen von Unternehmensseiten mit vielen Followern besser geklickt werden. Neben den Interaktionen unter den jeweiligen Anzeigen, die mit Abstand den größten Einfluss haben, ist also auch diese eher unscheinbare Zahl ein Faktor für den Erfolg von Ads. Abgesehen davon ist eine gute organische Reichweite ebenfalls ein starkes Instrument, um Content an die richtigen Empfänger zu verteilen.

1. LinkedIn Follow-Button auf der Webseite einbinden

Der erste Schritt sollte eine Einbindung des LinkedIn Folgen-Buttons an einer sinnvollen Stelle sein. Bei uns haben zum Beispiel alle Autorenbeschreibungen den Button. Wenn wir für Kunden LinkedIn Werbung schalten, empfehlen wir auch immer die Einbindung des Buttons auf der Landingpage. Da der Content im Vordergrund steht, sollte der Button aber vor allem bei Blogbeiträgen und Ähnlichem zum Einsatz kommen.

2. Einladungsfunktion nutzen

Auf der Unternehmensseite gibt es rechts die Option „Neue Follower einladen“. Man erhält pro Monat 100 Gutschriften. Jede Gutschrift entspricht einer Einladung und wird wieder gutgeschrieben, wenn die Einladung angenommen wurde.

Man kann nur die eigenen Kontakte einladen, daher ist es sinnvoll auch Mitarbeiter als Admin zur LinkedIn Seite hinzuzufügen, damit auch diese Einladungen an Ihre Kontakte verschicken können.

linkedin follower einladen

3. Unternehmensupdate auch über privates Profil teilen

Oftmals ist die Reichweite des persönlichen Profils deutlich höher. Außerdem ist LinkedIn vor allem auch eine Netzwerk-Plattform. Daher empfiehlt es sich, die Beiträge des Unternehmens auch immer mit dem privaten Profil zu teilen und auch Mitarbeiter zu bitten, Beiträge, mit denen sie sich identifizieren können, mit ihrem Netzwerk zu teilen.

linkedin mehr follower

4. Aufmerksamkeit im Feed durch große Bilder

Um möglichst viel Platz im Feed einzunehmen, sollten große Bilder verwendet werden. Seit wir mit einem 1:1 Format (1000 x 1000 px) posten, hat sich die Engagement-Rate um knapp 10% erhöht.

5. Aktiv in LinkedIn Gruppen sein

Für fast jedes Thema gibt es kleine und große Gruppen auf LinkedIn. Hier kann man sich einige heraussuchen, die zum eigenen Content passen. Aber Achtung: Keine Werbung posten und die Gruppe auch nicht als Einbahnstraße sehen. Die Interaktion mit anderen Mitgliedern und deren Beiträgen gehört dazu und führt auch zu mehr Interesse am eigenen Profil – und somit der Unternehmensseite.

6. LinkdIn (Follower) Ads schalten

LinkedIn bietet die Möglichkeit an, Ads mit dem Ziel der „Follower Generierung“ zu schalten. Hier hat man recht wenig Optionen, was die Gestaltung anbelangt. Es gibt einen Text über und unter der Anzeige, der angepasst werden kann, sowie ein kleines Bild, das rechts neben dem Profilbild der Person (welche die Anzeige sieht) angezeigt wird. Die Zielgruppen-Optionen sind aber die gleichen, wie bei allen anderen LinkedIn Ads Formaten. Aufgrund des hohen CPMs muss man im Einzelfall aber abwägen, ob sich Follower Ads lohnen. Bei uns war es beispielsweise nicht der Fall.

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7. Facebook Follower Ads schalten

Da die Kosten pro Follower können geringer ausfallen, wenn man anstatt Follower-Ads auf LinkedIn eine Conversion-Kampagne auf Facebook schaltet. Bei zweiterem ist das Ziel dann „Link-Klicks“ und die Landingpage ist die LinkedIn Unternehmensseite.

Die Erfolgsmessung ist hier zwar schwerer, weil sich die Follower nicht eindeutig der Facebook Ad zuweisen lassen, aber wenn sonst keine Maßnahmen zur Follower-Generierung durchgeführt werden, kann man sich die Kosten pro Follower näherungsweise errechnen.

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8. Unternehmensprofil vollständig ausfüllen

Ein vollständig ausgefülltes Unternehmensprofil sollte zwar die Grundvoraussetzung sein, ist aber nicht immer selbstverständlich. Je mehr hier ausgefüllt wird, desto besser für die LinkedIn Suche. In den Beschreibungstexten können auch wichtige Keywords untergebracht werden, zu denen man in der LinkedIn-Suche erscheinen möchte. Zudem misst der LinkedIn Algorithmus einer nicht vollständig ausgefüllten Seite weniger Bedeutung zu.

9. Regelmäßig hochwertigen Content posten

Optimal ist es, regelmäßig Content auf der LinkedIn Unternehmensseite zu teilen. An vielen Stellen liest man von bis zu 20 Beiträgen pro Monat, allerdings wird das kaum ein Unternehmen schaffen. In unserem Fall ist es 1 Post pro Woche und auch hiermit können wir ein stetiges Follower-Wachstum erzielen.

Betreibt man ohnehin einen Blog, hat man auch schon den Content fertig. Dann muss man sich nur noch Gedanken um das Drumherum wie ein kurzer Text, der neugierig auf den Artikel macht, machen und gegebenenfalls ein angepasstes Bild für den Post einfügen.

10. Zur richtigen Zeit posten

Beiträge sollten zum Zeitpunkt der größten Aktivität auf LinkedIn gepostet werden. Das kann man individuell für sich und seine Zielgruppe analysieren, oder zunächst mit den allgemein bekannten Zeiten starten. Tools wie SproutSocial helfen dabei, Social Media Posts zu terminieren.

linkedin beste zeiten posts

11. LinkedIn Artikel schreiben und für Google optimieren

LinkedIn bietet auch die Möglichkeit, Artikel direkt dort zu schreiben und zu veröffentlichen. Das ist allerdings nur mit dem privaten Profil möglich. Ist der Inhalt gut, kann das zu neuen Followern des privaten Profils führen, die dann später ebenfalls die geteilten Inhalte der Unternehmensseite sehen. Außerdem ist bei entsprechender Optimierung auch eine gute Platzierung in Google mit einem solchen Artikel möglich. Besonders für Nischenbereiche empfehlen sich solche Artikel. In denen kann dann wiederum auf die Unternehmensseite verlinkt werden.

12. Follower und Content analysieren

In der „Follower-Analyse“ auf der Unternehmensseite kann man sich anschauen, aus welchen Tätigkeitsbereichen die Follower sind – und den Content dementsprechend anpassen. Uns ist zum Beispiel aufgefallen, dass unsere Follower nicht nur aus dem Marketing, sondern auch aus dem Designbereich kommen. Daher achten wir verstärkt darauf, immer mal wieder Beiträge zum Thema „Design von Performance Ads“ zu posten.

Ebenfalls inspirieren lassen kann man sich von der Suche über den Tab „Inhalte“. Dort findet man je nach eingegebener Zielgruppe Content, der gerade im Trend liegt.

linkedin follower content

LinkedIn Follower kaufen?

Es gibt einige Seiten, die LinkedIn Follower in gewünschter Anzahl für einen vergleichsweise günstigen Preis verkaufen. Das erscheint natürlich zunächst als einfache Lösung, allerdings sind das ausschließlich Fake-Accounts, die auch nie mit dem Content interagieren werden. Der Sinn der Follower ist es ja, Bekanntheit und ein eigenes Netzwerk zu schaffen. Die Abkürzung durch das Kaufen von Followern bringt also dafür nichts und untergräbt die Arbeit, die sich andere machen, durch guten Content einen Mehrwert zu stiften.

Fazit

LinkedIn Follower sind nicht einfach zu generieren. Anders als bei Instagram, Facebook oder Pinterest  wird mit mehr Bedacht ausgewählt, welcher Seite gefolgt wird. Daher ist es umso wichtiger, dass der Content hochwertig ist. Das sollte die Grundvoraussetzung sein.

Ist das der Fall, können mit den genannten Tipps Engagement-Rate und Follower-Zahl gesteigert werden. Vor allem Tipps wie das Einbinden des „Folgen“-Buttons und die „Einladen“-Funktion für Seitenadmins sind Quick-Wins, die jeder schnell umsetzen kann.

Über den Autor

Andreas ist Geschäftsführer von ZweiDigital und kennt sich im E-Commerce bestens aus. Acht Jahre hat er einen Onlineshop geführt und ist Spezialist, was Kampagnenmanagement angeht.

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