Inklusive Inhalte erstellen

Als Facebook Marketing Agentur haben wir uns mit inklusiven Inhalten genauer beschäftigt und teilen unser Wissen mit euch. Ihr erfahrt nicht nur, was inklusive Inhalte ausmachen, sondern kriegt auch Anwendungsbeispiele von uns. Nach diesem Beitrag seid ihr startklar für inklusive Inhalte!

Das erwartet euch:

Was sind inklusive Inhalte?

Als Performance Marketing Agentur haben wir uns genauer mit inklusiven Inhalten beschäftigt, da sie auch in der Werbung, auf Facebook, Instagram und Co., sehr wichtig sind.
„Inklusive Inhalte“ beziehen sich auf Medien, Informationen oder Materialien, die so gestaltet sind, dass sie eine breite und vielfältige Zielgruppe ansprechen. Inklusive Inhalte spielen eine wichtige Rolle in Bildung, Unterhaltung, Werbung, Unternehmenskommunikation und anderen Medien, indem sie eine integrativere Darstellung der Gesellschaft fördern.Das Ziel von inklusiven Inhalten ist es, sicherzustellen, dass Menschen verschiedener Hintergründe, Identitäten und Fähigkeiten sich repräsentiert und wertgeschätzt fühlen. Hier sind einige Schlüsselelemente inklusiver Inhalte:

  1. Repräsentation verschiedener Gruppen: Inklusive Inhalte bemühen sich, Menschen unterschiedlicher ethnischer Herkunft, Geschlechter, Altersgruppen, sexueller Orientierungen, sozioökonomischer Hintergründe, Religionen und körperlicher oder geistiger Fähigkeiten darzustellen.

  2. Vermeidung von Stereotypen: Statt auf Klischees oder überholten Darstellungen zu bestehen, streben inklusive Inhalte danach, realistische und facettenreiche Repräsentationen von Individuen und Gruppen zu bieten.

  3. Zugänglichkeit: Dies bezieht sich auf die leichte Zugänglichkeit von Inhalten für Menschen mit verschiedenen Fähigkeiten, einschließlich der Bereitstellung von barrierefreien Formaten (z.B. Untertitel, Audiodeskriptionen, leserliche Schriftgrößen).

  4. Diversität in der Erzählweise: Inklusive Inhalte beinhalten oft Geschichten oder Perspektiven, die traditionell unterrepräsentiert oder marginalisiert sind, und geben diesen eine Plattform.

  5. Respektvolle Sprache: Die Verwendung einer Sprache, die respektvoll und frei von diskriminierenden oder herabsetzenden Ausdrücken ist, ist ein zentraler Aspekt inklusiver Inhalte.

  6. Beteiligung und Mitwirkung: Oft werden bei der Erstellung inklusiver Inhalte Personen aus den dargestellten Gemeinschaften einbezogen, um Authentizität und Genauigkeit zu gewährleisten.

Vorteile von inklusiven Inhalten

Inklusive Inhalte bieten eine Reihe von Vorteilen, sowohl für Einzelpersonen als auch für die Gesellschaft insgesamt. Hier sind einige der wichtigsten Vorteile:

1. Förderung der Vielfalt und Inklusion: Indem sie eine Vielzahl von Stimmen, Perspektiven und Erfahrungen präsentieren, tragen inklusive Inhalte dazu bei, ein breiteres Verständnis und Akzeptanz für Vielfalt in der Gesellschaft zu schaffen.

2. Verbesserung der Repräsentation: Sie ermöglichen es Menschen aus verschiedenen sozialen, ethnischen und kulturellen Hintergründen, sich in Medien und Inhalten vertreten zu sehen, was das Gefühl der Zugehörigkeit und des Selbstwerts steigern kann.

3. Erweiterung des Bewusstseins: Inklusive Inhalte können das Bewusstsein für unterschiedliche Lebenserfahrungen und Herausforderungen erhöhen, was zu größerem Empathie- und Verständnisvermögen in der Gesellschaft führt.

4. Stärkung der Kreativität und Innovation: Die Einbeziehung einer Vielzahl von Perspektiven kann zu originelleren und innovativeren Inhalten führen, da sie unterschiedliche Ideen und Ansätze zusammenbringt.

5. Verbesserung der Markenwahrnehmung und des Kundenengagements: Unternehmen, die inklusive Inhalte verwenden, können eine positivere Markenwahrnehmung genießen und eine breitere Kundengruppe ansprechen, was zu einer gesteigerten Kundenbindung führen kann.

6. Bildung und Aufklärung: Inklusive Inhalte können als Bildungsinstrumente dienen, um Menschen über verschiedene Kulturen, Gemeinschaften und soziale Themen aufzuklären.

7. Förderung von Gleichheit und Gerechtigkeit: Durch das Aufzeigen und Anerkennen der Vielfalt menschlicher Erfahrungen tragen inklusive Inhalte dazu bei, strukturelle Ungleichheiten und Diskriminierungen zu bekämpfen.

8. Wirtschaftliche Vorteile: Vielfältige und inklusive Inhalte können neue Märkte und Zielgruppen erschließen, was zu wirtschaftlichem Wachstum und Erfolg beitragen kann.

Inklusive Sprache

Inklusive Sprache ist eine Kommunikationsform, die darauf abzielt, alle Menschen fair und respektvoll anzusprechen. Sie legt ein besonderes Augenmerk darauf, Sprachformen zu verwenden, die niemanden ausschließen, diskriminieren oder marginalisieren. Ein wesentliches Element ist die Verwendung geschlechtsneutraler Formulierungen, die geschlechtsspezifische Begriffe durch inklusive Alternativen ersetzen, wie etwa „Feuerwehrkraft“ statt „Feuerwehrmann“. Zudem vermeidet inklusive Sprache Aussagen oder Begriffe, die auf stereotypen Annahmen über bestimmte Gruppen basieren, etwa in Bezug auf Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, Religion, Alter oder körperliche Fähigkeiten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Verwendung von korrekten und von den betroffenen Personen oder Gruppen bevorzugten Bezeichnungen, insbesondere bei der Benennung ethnischer Gruppen oder bei der Beschreibung von Menschen mit Behinderungen. Diskriminierende oder herabsetzende Sprache wird dabei konsequent vermieden, ebenso wie Begriffe, die historisch negativ belastet sind.

Inklusive Sprache erkennt zudem an, dass Menschen unterschiedliche Erfahrungen und Hintergründe haben, und bemüht sich, diese Vielfalt in der Kommunikation zu reflektieren. Sie vermeidet ausschließende Begriffe und wählt stattdessen Formulierungen, die niemanden ausgrenzen. Ein Beispiel hierfür ist die Verwendung von „Menschen mit und ohne Sehbehinderung“ anstelle von „Sehende und Blinde“. Darüber hinaus wird besondere Aufmerksamkeit darauf gelegt, individuelle Präferenzen, wie beispielsweise in Bezug auf Pronomen oder Namen, zu respektieren.

Inklusive Sprache ist somit der Schlüssel zu einer respektvollen und wertschätzenden Kommunikation. Sie schafft eine inklusivere Atmosphäre, in der sich alle Menschen respektiert und anerkannt fühlen.

Anwendungsbeispiele

  1. Binnen-I: Dabei wird innerhalb eines Wortes ein großes ‚I‘ eingefügt, um sowohl männliche als auch weibliche Formen einzuschließen (z.B. „LehrerInnen“).

  2. Gendergap und Gendersternchen: Hierbei wird ein Unterstrich (_) oder ein Sternchen () verwendet, um eine Lücke für alle Geschlechter zu schaffen (z.B. „Lehrer_innen“, „Lehrerinnen“). Diese Form soll neben männlichen und weiblichen auch nicht-binäre Geschlechtsidentitäten einschließen.

  3. Doppelnennung: Bei dieser Methode werden die männliche und weibliche Form des Wortes ausgeschrieben (z.B. „Lehrerinnen und Lehrer“).

  4. Neutrale Formulierungen: Manchmal können Wörter so umformuliert werden, dass sie geschlechtsneutral sind (z.B. „Lehrende“ statt „Lehrer“).

  5. Verwendung von Partizipien: Partizipien können ebenfalls genutzt werden, um geschlechtsneutrale Formulierungen zu schaffen (z.B. „Studierende“ statt „Studenten“).

Inklusive Inhalte Grafik zum Gendern

8 Aspekte für inklusiven Content

Wenn ihr inklusiven Content produzieren möchtet, erfordert dies ein bewusstes Bemühen, eine Vielzahl von Perspektiven und Erfahrungen zu berücksichtigen und sicherzustellen, dass sich ein breites Spektrum von Menschen repräsentiert und angesprochen fühlt. Hier sind einige Schritte und Überlegungen, die euch dabei helfen können:

  1. Vielfalt in der Darstellung: Achtet darauf, Menschen aus verschiedenen sozialen, ethnischen, kulturellen, altersmäßigen und geschlechtlichen Hintergründen einzubeziehen. Dies gilt sowohl für visuelle Inhalte wie Bilder und Videos als auch für schriftliche Inhalte.

  2. Inklusive Sprache verwenden: Nutzt eine Sprache, die alle Geschlechter einschließt und Stereotypen vermeidet. Gendern kann ein nützliches Werkzeug sein, um Sprache inklusiver zu gestalten.

  3. Barrierefreiheit gewährleisten: Stellt sicher, dass eure Inhalte für Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten zugänglich sind. Dies umfasst die Bereitstellung von Untertiteln, Audiodeskriptionen, alternativen Texten für Bilder und eine leicht navigierbare Website.

  4. Sensibilität für verschiedene Erfahrungen: Seid sensibel für die vielfältigen Erfahrungen und Hintergründe eures Publikums. Vermeidet Annahmen und Generalisierungen über bestimmte Gruppen. Verwendet Trigger-Warnungen bei Themen, die für bestimmte Personengruppen aufwühlend sein könnten. 

  5. Feedback und Beteiligung: Bezieht euer Publikum mit ein und seid offen für Feedback. Überlegt auch, Personen aus den repräsentierten Gruppen in den Erstellungsprozess einzubeziehen, um Authentizität und Genauigkeit zu gewährleisten.

  6. Kontinuierliches Lernen und Anpassen: Inklusiver Content ist ein fortlaufender Prozess. Bleibt offen für neues Wissen und seid bereit, eure Ansätze zu überdenken und anzupassen.

  7. Thematische Vielfalt: Deckt eine breite Palette von Themen ab und berücksichtigt dabei verschiedene Perspektiven und Lebensrealitäten.

  8. Respektvolle Darstellung: Achtet darauf, dass die Darstellung von Personen und Gruppen respektvoll und frei von Stereotypen ist. Sensibilität für kulturelle Unterschiede ist hierbei entscheidend.

Inklusive Inhalte auf Instagram

Die bereits genannten Aspekte für inklusive Inhalte gelten für alle Plattformen – ob Webseite, Social Media, Newsletter oder andere Kontaktpunkte. Trotzdem möchten wir als Facebook Marketing Agentur und Meta Business Partner genauer darauf eingehen, wie sich inklusive Inhalte auf der beliebten Social Media Plattform Instagram erstellen lassen. 

Sprache: Eine inklusive Sprache sollte sich durch die gesamte Unternehmenskommunikation ziehen und somit natürlich auch auf Instagram gegeben sein. 

Emojis: Verwendet in all euren Inhalten neutrale Emojis. Verwendet nicht dunkle oder helle Hautfarben, sondern immer die neutrale Variante: nicht ✌🏿 oder ✌🏻, sondern lieber ✌️.

Hashtags: Die Groß- und Kleinschreibung von Hashtags kann dafür sorgen, dass Screenreader auch die Hashtags als Wörter erkennt und diese richtig vorliest. Verwendet also statt #instagramtrend #InstagramTrend

Untertitel: Verseht alle Videoinhalte wie Reels oder Storys mit Untertitel. Das ist auch praktisch für Personen, die ihr Handy oft ohne Ton nutzen, etwa weil sie an einem öffentlichen Ort sind und das Video nicht mit Ton abspielen können. 

Alternativtexte: Für Bilder solltet ihr Alternativtexte hinterlegen. Wie das geht erfahrt ihr im Video 👇

Inklusive Social Ads – Performance Marketing Agentur

Als Performance Marketing Agentur haben wir uns auf Social Ads spezialisiert und nennen uns auch gerne Facebook Marketing Agentur, denn unser Hauptaugenmerk liegt auf Meta. Für unsere KundInnen erstellen wir gerne auch inklusive Ads – vom Design bis hin zur gewählten Sprache! 
Viele unserer KundInnen nutzen einen Mix aus verschiedenen Marketingkanälen, um optimale Ergebnisse zu erreichen. Vom korrekten und adäquaten Tracking, bis hin zu einem aussagekräftigen Reporting unterstützen wir gerne auch euch bei euren Zielen und Bedürfnissen.

Ihr schaltet bereits Werbeanzeigen, doch die Performance könnte besser sein und ihr fragt euch, ob wir überhaupt weiterhelfen können? Wir starten immer mit einem unverbindlichen Audit der Kampagnen. Wir nehmen alles ganz genau unter die Lupe und analysieren jedes Detail. Erst wenn wir uns sicher sind, dass wir einen Mehrwert bieten können, kommt es zu einer Zusammenarbeit! 

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Arezo ist Social Media Managerin bei ZweiDigital. Ob die coolsten Trends, neue Marketing-News oder lustige Ideen – sie ist immer up to date und bringt frischen Wind in unsere Außendarstellung auf Instagram, LinkedIn, TikTok und Co.

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