Die 5 Bausteine für den perfekten LinkedIn Post

Möchtest du auch mehr Reichweite mit deinen LinkedIn-Posts erreichen? Dann haben wir für dich die fünf Bausteine, wie du mehr Reichweite und Engagement aus deinen Beiträgen herausholst und dich als Experte für dein Fachgebiet positionierst.

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1. Baustein: Catche die Aufmerksamkeit

In der englischen Sprache hat sich das Wort “Hook” hierfür etabliert und metaphorisch gesehen solltest du einen eben solchen Köder nach deiner Zielgruppe auswerfen und unmittelbar zu Beginn deines Posts die Aufmerksamkeit auf dich lenken. Auch wir als LinkedIn Agentur achten darauf!

Pro-Tipp: Dieser sollte nicht länger als 190 Zeichen sein, damit er von LinkedIn nicht durch „mehr anzeigen“ unterbrochen wird.

Animiere also deine Zielgruppe dazu, weiterzulesen! Denn seien wir mal ehrlich: Hast du schon mal einen Artikel zu Ende gelesen, der eine langweilige Headline hatte? Fokussiere also deinen inneren „Bild“-Reporter und starte deinen Post mit einem verführerischen, impulsiven oder sogar provokanten Satz. Lenke die Aufmerksamkeit auf dich, bevor du sie mit einem langweiligen Statement verlierst.

Wie schreibt man aber am besten so eine Hook? Meist sind Fragestellungen ein probates Mittel, z.B. “Kennst du…” oder “Wolltest du auch schon immer mal wissen, wie…”. Ein anderes Mittel kann auch eine kurze und prägnante Aussage sein, die zum Weiterlesen anregt. Ein kleines Beispiel: “Facebook ist tot!” – mag was organische Reichweite betrifft vielleicht stimmen, aber das erste Mal, dass diese Aussage getroffen wurde, war im Jahr 2005 und noch immer ist Facebook ein sehr lebendiges soziales Netzwerk mit den meisten Nutzer:innen weltweit. Trotzdem hat man Leser:innen mit dieser Aussage direkt dazu gebracht weiterzulesen, warum wir denken, dass dieser Kanal tot sei.

Ein weiteres aktuelles Beispiel wäre: “R.I.P Facebook Ads! Lässt iOS 14.5 viele Ziele platzen?”. Weitere aufmerksamkeitsfördernde Wörter sind z.B. Achtung, Aufgepasst, Update uvm.

2. Baustein: Mach Lust auf mehr mit deinem Teaser-Text

Im Teaser Text solltest du nun die wichtigsten Informationen in prägnanten Worten transportieren. Dieser hängt natürlich sehr stark davon ab, welche Botschaft du transportieren möchtest, aber wir möchten dir ein paar Hilfen mit an die Hand geben:

Beantworte W-Fragen:

  • Worum geht es in deinem Beitrag?
  • Was sollen deine Follower:innen tun?
  • Warum ist dieses Thema gerade so interessant?
  • Wie kannst du deinen Follower:innen helfen?
  • usw.

Häufig kann aber auch ein How-To, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung oder die Aufzählung  von Vor-/Nachteilen hilfreich sein.

3. Baustein: Interagiere mit deiner Zielgruppe

Zum Ende deines Beitrags solltest du deine Leser:innen ermutigen, mit deinem Beitrag zu interagieren, denn der LinkedIn-Algorithmus fördert Engagement mit mehr Reichweite. Nicht umsonst heißt es im Content-Marketing inzwischen seit einiger Zeit “Content is King but engagement is Queen and the lady rules the house.”

Engagement erzeugst du durch recht simple Dinge wie:

  • Meinungsfragen: Was hältst du davon?
  • Ja-Nein-Fragen: Hättest du Lust auf ….?
  • Expertisenfragen: Welche Erfahrungen hast du damit gemacht?
  • Ergänzungsfragen: Hast du weitere Tipps?

Je mehr Nutzer:innen deine Posts liken, kommentieren und sharen, desto mehr Leuten schlägt LinkedIn deine Posts vor. 

Allerdings kannst du nicht erwarten, dass jeder nur darauf wartet, mit dir zu interagieren. Hierfür ist es erstmal notwendig, ein Netzwerk aufzubauen, bspw. durch Gruppen oder indem du mit themenrelevanten Beiträgen anderer Nutzer:innen interagierst. Daher gilt auch hier: Geben ist schöner als Nehmen!

Pro-Tipp: Wenn du auf der Suche nach einem Framework bist, dann kann ich dir das “$ 1.80 Prinzip” von Gary Vaynerchuk ans Herz legen. Keine Sorge, du musst kein Geld für Engagement ausgeben, es beruht auf dem englischen Grundsatz, jemandem seine “two cents” zu geben, also mit deiner Meinung andere Beiträge zu kommentieren und aktiv zu netzwerken. Das wiederholst du 90 Mal am Tag und vernetzt dich mit deiner Zielgruppe um so mehr. Natürlich investierst du eine Menge Zeit mit diesem Vorgehen, aber eben so etablierst du dich als Experte auf deinem Gebiet. Du wirst nicht sofort Ergebnisse spüren, aber wenn du konsequent am Ball bleibst, so wirst du von den Ergebnissen verblüfft sein.

Ein weiterer Punkt, den man nicht außer Acht lassen sollte, sind Emojis.  

Häufig hört man dann Aussagen wie “Das wirkt unprofessionell!” von Boomern, die die Social Media Welt eh noch nicht verstanden haben. Wir alle nutzen inzwischen Emojis in unserem Alltag, um unsere Nachrichten zu personalisieren und Emotionen zu transportieren. Warum sollten wir diese dann nicht auch auf LinkedIn nutzen dürfen? Wir kommunizieren schließlich auch hier mit Menschen mit Emotionen! 

Allerdings sollte der Grundsatz gelten: Manchmal ist weniger mehr! Man sollte ein gesundes Maß an Emojis finden und hier nicht übertreiben, daher sollten 2-3 wohlüberlegte Emojis pro Beitrag ausreichen.

4. Baustein: Vergiss nicht die Hashtags

Ich weiß, ich weiß, darüber redet sicherlich jeder Blogbeitrag, aber das beweist die Wichtigkeit von Hashtags bei LinkedIn.

Hashtags helfen dem LinkedIn Algorithmus dabei, den Content zu kategorisieren und den richtigen Personen deine Beiträge vorzuschlagen. Daher nutze nur Hashtags, die mit deinen Beiträgen thematisch zu tun haben. Hier bringt es nichts, reichweitenstark, aber nicht mit dem Thema in Verbindung stehende Hashtags zu verwenden.

Als Beispiel für jemand in der Nische Performance-Marketing wären z. B. #linkedinads #b2bmarketing und #linkedincommunity relevant.

Sei ruhig sparsam mit der Verwendung von Hashtags, wir sind hier schließlich nicht auf Instagram unterwegs. Verwende am besten nur 2-3 Hashtags pro Beitrag, aber diese sollten wirklich passend sein!

5. Baustein: Verwende hochwertige Creatives

Nachdem wir bisher nur auf textliche Aspekte eingegangen sind, kommen wir nun zu den wohl mindestens genauso wichtigen Bildelementen als krönender Abschluss eines jeden LinkedIn Beitrages. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen, denn das Bild bzw. Video eines Beitrages lässt die Menschen beim scrollen bzw. swipen stoppen. Wenn du hier nicht überzeugst, dann sind alle 4 anderen Bausteine für die Katz.

Orientiere dich bei der Auswahl des Creatives an deinem Beitrag und stimme es genau aufeinander ab. Nutze am besten Farben, die sich aus der Masse des Contents hervorheben. Zum dunkelblauen Interface von LinkedIn passen deshalb Farbtöne in orange, rot oder grün. 

Du solltest aber in jedem Fall auch mit deinem Creative das Engagement mit deinem Beitrag unterstützen. Sei es, indem du die zentrale Frage auch im Creative mit aufgreifst, deinen Beitrag mit einer Grafik untermauerst oder bei einem Video eine besondere Stelle als Teaser verwendest. Lasse deiner Kreativität freien Lauf.

Pro-Tipp: Du bist kein gelernter Grafikdesigner oder Grafikdesignerin? Kein Problem: Nutze einfach Canva und baue mit Unterstützung des Programmes überzeugende Grafiken.

Fazit

Hierfür gilt: Übung macht den Meister! Nutze unsere Bausteine gerne als Framework für deine ersten Beiträge, aber du wirst schnell ein Gespür für deine Zielgruppe bekommen und welche Inhalte diese liebt. Stecke auch nicht den Kopf in den Sand, wenn die ersten Postings nur geringe Erfolge erzielen.

LinkedIn Experte bzw. Expertin zu werden, ist schließlich kein 100-Meter-Sprint, sondern gleicht einem Marathon. Hier ist jeder einzelne Schritt wichtig, um am Ende das Ziel zu erreichen, daher solltest du mindestens einmal pro Woche einen Beitrag posten, um bei deiner Zielgruppe relevant zu bleiben.

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