Das erwartet euch
Was bringen ansprechende Creatives, ein gut durchdachtes Kampagnen Setup und ein großzügiges Budget, wenn die eingehenden Anfragen am Ende gar nicht richtig zum Angebot passen? An genau dieser Stelle lohnt sich ein kritischer Blick auf die verwendeten Landingpages.
Schließlich entscheiden diese nicht nur darüber, ob ein Lead entsteht, sondern auch wie klar die Anfragen eingeordnet werden können. Verstehen die NutzerInnen sofort, worum es geht? Wird klar, für wen das Angebot gedacht ist? Und sind die Next Steps logisch aufgebaut? Nur wenn diese Punkte zusammenkommen, konvertiert am Ende auch die richtige Zielgruppe.
Wir als Performance Marketing Agentur sehen in der Praxis immer wieder, dass gute Kampagnenergebnisse daher nicht nur von den Anzeigen abhängen. Besonders wenn Leistungen erklärungsbedürftig sind oder wenn mehrere Angebote im Spiel sind, muss die Zielseite im letzten Schritt ihren Teil leisten. Eine generische Formularseite reicht an dieser Stelle selten mehr aus.
Landingpages als Erfolgsfaktor
Wenn viele Anfragen eingehen, wirkt das auf die meisten Unternehmen im ersten Moment sehr positiv. Doch der weitere Verlauf zeigt schnell, mit welchem Wert diese Leads wirklich zu gewichten sind. Kommen Personen rein, die sich für das falsche Angebot interessieren? Fehlen wichtige Informationen? Oder muss erst im Nachgang geklärt werden, woran überhaupt Interesse besteht?
Hier wird deutlich, dass Lead Qualität nicht erst nach dem Absenden des Formulars entsteht. Sie beginnt schon viel früher: Dort, wo NutzerInnen zum ersten Mal mit dem Angebot auf der Landingpage in Berührung kommen.
Bleibt die Seite zu allgemein, zeigt sie zu viel auf einmal oder trennt sie verschiedene Leistungen nicht sauber voneinander, entsteht bei NutzerInnen schnell Unklarheit. Natürlich generiert die Kampagne zwar dennoch Leads, aber nicht unbedingt die, die Unternehmen intern wirklich weiterbringen.
Mobile Nutzung ist mehr als responsiv
Viele Seiten funktionieren technisch theoretisch auch auf dem Smartphone. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie aus mobiler Sicht gut aufgebaut sind. Gerade im Performance Marketing ist das ein wichtiger Unterschied.
NutzerInnen landen in der Regel direkt von einer Anzeige auf der Landingpage und es gibt also kaum Geduld für nervige Umwege. Denn wer über das Smartphone auf die Seite kommt, will schnell verstehen, ob das Angebot relevant ist und wie es weitergeht.
Deshalb sollten mobile Seiteninhalte und -ansichten anders priorisiert werden als auf dem Desktop. Nicht alles muss sofort sichtbar sein. Wichtig ist vielmehr, dass die erste Richtung stimmt:
- Was wird angeboten?
- Für wen ist das relevant?
- Was ist der nächste Schritt?
- Warum lohnt es sich, weiterzulesen?
Werden diese vier Fragen zu spät oder zu unklar beantwortet, verliert die Seite an Wirkung. Genau deshalb sind mobile first Landingpages im Performance Marketing so relevant. Sie denken Nutzerführung von Anfang an aus mobiler Perspektive.
4 Anzeichen für Optimierungsbedarf
1. Viele Leads, aber wenig Klarheit: Wenn regelmäßig Anfragen reinkommen, intern aber oft unklar ist, woran genau Interesse besteht, fehlt der Landingpage eine saubere Vorstrukturierung.
2. Mehrere Leistungen, aber nur eine Strecke: Wenn unterschiedliche Produkte oder Leistungen über dieselbe Landingpage und mit demselben Formular beworben werden, verschwimmen Interessen.
3. Gute Klickzahlen, aber schwache Abschlussqualität: Wenn Anzeigen gut performen, die Gespräche oder Anfragen danach aber nicht überzeugen, lohnt sich ein genauer Blick auf die Landingpage.
4.Zu viele Botschaften auf engem Raum: Gerade mobil sehen wir aus Agentursicht häufig Landingpages, die zu viel auf einmal mitteilen wollen. Das ist nicht informativ, sondern überfordert NutzerInnen.
Solche Probleme lassen sich nicht nur durch andere Texte oder Inhalte lösen. Sie hängen in der Regel mit der Grundstruktur der Seite zusammen.
Wann interaktive Elemente wirklich sinnvoll sind
Interaktive Elemente sind nicht automatisch besser als eine klassische Landingpage. Sie sind vor allem dann sinnvoll, wenn sie NutzerInnen bei der Orientierung unterstützen. Genau das ist aus unserer Sicht der entscheidende Punkt.
Wenn NutzerInnen die Möglichkeit haben sich zunächst zu orientieren, kann eine vorgeschaltete Auswahl sehr hilfreich sein. Gerade wenn zwei Leistungen grundsätzlich in Frage kommen könnten, diese aber unterschiedliche Bedarfe abdecken. In solchen Fällen können ein oder zwei kurze Auswahlfragen am Einstieg sinnvoller sein als sofort nach Kontaktdaten zu fragen.
Das Ziel ist dabei nicht, einfach irgendein Quiz einzubauen, weil es moderner oder interaktiver wirkt. Sondern den Weg zur passenden Anfrage klarer zu machen und NutzerInnen hierbei anzuleiten.
Ein interaktives Element kann also hilfreich sein, wenn es dabei unterstützt,
- Interessen früh sichtbar zu machen
- unterschiedliche Einstiege zu trennen
- die Seite übersichtlicher zu strukturieren
- Anfragen besser vorzubereiten
Erfüllt es diese Aufgabe nicht, sollte es auch nicht in eine mobile first Landing Page eingebaut werden.
Wie Perspective den Prozess optimieren kann
Perspective ist in diesem Zusammenhang ein hilfreiches Tool, wenn Landingpages nicht nur Informationen abbilden, sondern NutzerInnen aktiv durch einen Prozess führen sollen. Mit dem Tool lassen sich Funnel bauen, in denen InteressentInnen Schritt für Schritt durch die Landingpage geleitet werden.
Das ist besonders dann sinnvoll, wenn mehrere Leistungen oder Produkte im Spiel sind und Anfragen nicht einfach über ein einziges Standardformular laufen sollen. Durch Auswahlfragen und klar aufgebaute Schritte kann schon auf der Landingpage sichtbar werden, wofür sich NutzerInnen konkret interessieren. So lässt sich die Anfrage strukturierter vorbereiten, besser dem passenden Angebot zuordnen und im nächsten Schritt mit den jeweils relevanten Informationen zum ausgewählten Produkt oder zur passenden Leistung verknüpfen.
5 Kriterien für eine gute Landingpage
Unserer Meinung nach gibt es ein paar Punkte, die auf fast jeder guten Landingpage eine Rolle spielen. Ganz egal, welches Tool am Ende zum Einsatz kommt!
1. Die Seite braucht eine klare Hauptaussage: NutzerInnen sollten direkt verstehen, worum es geht. Nicht erst nach mehreren Scrolls.
2. Der nächste Schritt muss eindeutig sein: Zu viele gleichzeitige Optionen machen Seiten selten besser. Eine klare Richtung muss her.
3. Mobile Nutzung muss den Aufbau mitbestimmen: Nicht nur das Design, sondern auch die Reihenfolge, Textmenge und Struktur sollten mobil gedacht werden.
4. Vorqualifizierung sollte dort stattfinden, wo sie sinnvoll ist: Nicht jede Seite braucht sie. Wenn mehrere Leistungen oder Einstiege im Raum stehen, erweist sie sich jedoch häufig als sehr sinnvoll.
5. Technik ersetzt keine Logik: Ein gutes Tool kann eine gute Struktur unterstützen. Es ersetzt sie aber nicht.
Fazit: Das musst du wissen
Im Performance Marketing wird oft über Creatives, Targeting und Budgets gesprochen, während die Landingpage oft unterschätzt wird. Sie entscheidet, ob aus Interesse eine passende Anfrage oder nur ein unklarer Lead entsteht. Daher sollte die Landingpage nicht nur nach Conversion Rate bewertet werden, sondern auch danach, wie gut sie Nutzer durch den Entscheidungsprozess führt. Mobile-First Landingpages sind dabei kein Trend, sondern ein effektiver Ansatz, um Inhalte zu priorisieren und den Weg klar zu gestalten. Bei mehreren Leistungen oder komplexeren Angeboten können interaktive oder mehrstufige Ansätze sinnvoll sein. Wichtig bleibt, dass die Seite nicht nur konvertiert, sondern Orientierung bietet.
Wer sich darüber hinaus noch tiefer mit erfolgreichen Landingpages im Performance Marketing beschäftigen möchte, findet in diesem Beitrag inklusive Guide weitere hilfreiche Ansätze rund um Aufbau, Struktur und Conversion-Optimierung.
FAQ
Was ist eine mobile first Landingpage?
Eine mobile first Landingpage ist eine Landingpage, deren Aufbau zuerst für mobile NutzerInnen gedacht ist. Inhalte, Reihenfolge und Nutzerführung orientieren sich also zunächst am Smartphone.
Warum sind mobile first Landingpages im Performance Marketing wichtig?
Ein großer Teil des Paid Traffics gelangt über das Smartphone auf Zielseiten. Viele NutzerInnen stoßen beim Scrollen durch Social Media Plattformen wie TikTok oder Instagram auf Anzeigen. Wenn sie auf der Landingpage nicht schnell genug verstehen, worum es geht, leidet oft nicht nur die Conversion, sondern auch die Qualität der Anfragen.
Wie beeinflusst eine Landingpage die Lead Qualität?
Eine Landingpage beeinflusst die Lead Qualität, indem sie Erwartungen setzt, Leistungen einordnet und den Weg zur Anfrage klar strukturiert. Je verständlicher die Seite aufgebaut ist, desto passender fallen Anfragen häufig aus.
Wann sind interaktive Elemente auf Landingpages sinnvoll?
Interaktive Elemente sind vor allem dann sinnvoll, wenn sie NutzerInnen bei der Orientierung helfen, unterschiedliche Einstiege trennen oder Interessen früher sichtbar machen.
Wann lohnt sich eine mehrstufige Landingpage?
Eine mehrstufige Landingpage lohnt sich vor allem dann, wenn mehrere Leistungen, erklärungsbedürftige Angebote oder unterschiedliche Entscheidungswege im Spiel sind.
Was ist wichtiger, Conversion Rate oder Lead Qualität?
Beides ist relevant. In vielen Fällen ist die Lead Qualität jedoch entscheidender, weil hohe Lead Zahlen wenig bringen, wenn die Anfragen nicht zum Angebot passen.
Performance Marketing Agentur
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Angelina ist Junior Performance Marketing Managerin bei ZweiDigital und setzt für erfolgreiches Kampagnenmanagement auf eine bewährte Kombination aus individuell abgestimmten Marketingstrategien und wirkungsvollem Copywriting, um Zielgruppen online effektiv zu erreichen.
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