Performance Design und KI

In den letzten Jahren haben sich KI (kurz für: Künstliche Intelligenz) und Automatisierung zu einem wichtigen Thema entwickelt, das die Aufmerksamkeit von vielen Unternehmen und Branchen auf sich zieht und deren Arbeitsprozesse enorm beeinflusst. Die zunehmende Entwicklung von KI hat viele Menschen veranlasst, sich Gedanken zu machen, ob ihre Arbeit in Zukunft durch Maschinen ausgetauscht werden kann. Insbesondere Designer:innen und Grafiker:innen haben die Befürchtung, dass ihre Arbeit durch KI in den nächsten Jahren ersetzt wird. In diesem Blogartikel werden wir untersuchen, warum KI die Arbeit von Designer:innen nicht vollständig ersetzen kann und welche Vorteile es bietet.

Hier, bei der Facebook Agentur ZweiDigital, arbeiten einige DesignerInnen, welche sich primär mit Performance Design beschäftigen und Ads für unsere KundInnen gestalten, um diese auf ein nächstes Level zu heben. Performance Design ist ein Bestandteil des Performance Marketings und bezieht sich auf gezielte visuelle Kommunikation, um definierte Conversionziele zu erreichen. Wichtig ist Performance Ads Design vor allem, um Aufmerksamkeit zu erwecken. Wir visualisieren Markenbotschaften sowie Produkt-Benefits, die einfach und überzeugend sind, um die angesprochene Zielgruppe zu einem Kauf zu animieren. Doch wie kann KI dabei helfen oder im Wege stehen? Werden wir in Zukunft vielleicht keine Jobs mehr im Performance Design benötigen? 

Wieso KI (heute) das Design nicht ersetzen kann

KI im Design

Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass künstliche Intelligenzen zwar mächtige und beeindruckende Technologien sind, aber sie sind nicht in der Lage, den kreativen Prozess und das menschliche Denken eines Menschen zu ersetzen. KI kann zwar komplexe Aufgaben wie das Generieren von Farbpaletten, das Klassifizieren von Bildern und das Erstellen von automatischen Layouts übernehmen, aber sie kann nicht die menschliche Kreativität und das künstlerische Urteilsvermögen einsetzen, das unentbehrlich für einen gestalterischen Prozess ist. Ein Designer oder eine Designerin bringt einzigartige Fähigkeiten und menschliche Intuition in den kreativen Prozess ein, die von einer Maschine nicht repliziert werden können. 

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Bedeutung von Emotionen sowie menschliche Erfahrung in der Gestaltung. Designer:innen sind in der Lage, ihre Erfahrungen und Emotionen in ihre Arbeit einzubringen, um (Performance) Designs zu erstellen, die die Bedürfnisse ihrer KundInnen erfüllen und gleichzeitig ihre persönliche kreative Vision zum Ausdruck bringen. KI ist es nicht möglich, emotionale Erfahrungen oder menschliche Intuitionen in ihre Arbeit einzubringen, was ein wichtiger Aspekt der Designarbeit ist.

Des Weiteren muss betont werden, dass man Menschen mit Expertise benötigt, die stets den digitalen Wandel verfolgen und sich entsprechend in die Prozesse einlernen. Um KI in allen Vorteilen nutzen zu können, benötigt es Zeit und Geld, um optimale Vorteile aus künstlichen Intelligenzen und deren unterschiedlichen Produkten auf dem Markt herausholen zu können. 

KI und Design

Vorteile für KI und Design

Es gibt nennenswerte Vorteile, die Designer:innen durch den Einsatz von KI nutzen können. Eine der größten Vorteile ist die Zeitersparnis. KI kann dabei helfen, bestimmte Aufgaben, die normalerweise viel Zeit und Mühe erfordern, schnell und effizient zu erledigen, sodass Designer:innen mehr Zeit für die kreative Arbeit haben. Beispielsweise kann man verschiedene Versionen für ein Wording kreieren und die Auswahl des Gestalters somit erweitern. Dies kann jedoch nur mit den angegebenen Anleitungen und Vorlagen eines Gestalters bzw. der Gestalterin geschehen. Unsere Performance Designer:innen bei ZweiDigital nutzen zum Beispiel regelmäßig ChatGPT, um sich Inspirationen für Wordings zu holen, sodass man diese anschließend nur noch umformulieren muss und die Texte in eine Ad einfügen kann. 

Ein weiterer Punkt ist, dass sich mithilfe von KI beispielsweise (Foto-)Shooting Ideen ohne großen Aufwand direkt realisieren lassen, indem man sich beispielsweise ChatGPT zur Hilfe nimmt. Dies erleichtert den kreativen Denkprozess enorm, da man sich mehrere Inspirationen ausspielen lassen kann. 

Auch, wie bereits im Absatz zuvor erwähnt, kann die KI komplexe Aufgaben wie das Generieren von Farbpaletten, das Klassifizieren von Bildern und das Erstellen von automatischen Layouts übernehmen, sodass eine Zeitersparnis entsteht und man sich auf andere, komplexe und individuelle Bereiche des Designs fokussieren kann. 

KI und Design

KI kann außerdem dabei helfen, bestimmte Routineaufgaben zu automatisieren, sodass sich Designer:innen auf die komplexeren Aspekte ihrer Arbeit konzentrieren können. Es können also nicht nur aufwändigere Arbeiten ersetzt werden, sondern auch täglich anfallende Aufgaben. Hier kann Zeit eingespart werden und der Fokus auf dem kreativen Prozess des Designs liegen. So lassen sich zum Beispiel mit dem Schreibassistenten “LanguageTool” Wordings korrigieren, da sie KI-basierte Korrekturen für die Grammatik vorschlagen. 

In Programmen wie Adobe Photoshop gibt es ebenfalls eingebaute KI-Tools, welche beim Designen unterstützen und nur von Vorteil sind, um die Arbeit zu erleichtern und gleichzeitig effizienter zu gestalten. So gibt es hier zum Beispiel neuronale Filter, die mit der Funktion der Hautglättung bei der Fotoretusche helfen. Eine weitere coole Funktion: Es ist auch möglich, den Himmel aus einem Foto auszutauschen, sodass ein Bild mit schlechten Wetterverhältnissen in ein freundlicheres Bild umgewandelt werden kann. Wir sind begeistert von solchen Funktionen, die auf künstlicher Intelligenz basieren! 

Ausblick in die Zukunft

KI und Design

Zu erwähnen ist, dass es bereits einige Tools und Apps mit KI gibt, die Bilder generieren. Durch die Menge an Bilddatenbanken, die hinter einer solchen KI stecken, wird es immer leichter, KI-generierte Bilder zu erstellen. Ein gutes Beispiel dafür ist der Papst im Daunenmantel, welches kürzlich um die Welt ging. Hier ist kaum mehr ein Unterschied zu erkennen, ob es ein Fake, also ein durch künstliche Intelligenz erstelltes Foto, oder eine echte Fotografie ist. Solche Bildgeneratoren könnten zukünftig zu einer Art Gegner von Performance Designer:innen werden. Sie können Bilder erstellen, an die man bisher nicht gedacht hat und sie reagieren flexibel auf persönliche Wünsche und Vorlieben.

Des Weiteren entfallen hier die Lizenzgebühren für Fotos, sodass es einfacher wird, zu verwendende Bilder auszuwählen und mit ihnen Designs zu erstellen. Die Arbeit von Designer:innen könnte hinfällig werden, wenn jeder Mensch mit Bildgenerator-Tools arbeiten kann, welche automatisch Designs ganz nach den persönlichen Wünschen in Sekundenschnelle erstellen. 

Insgesamt kann man aber sagen, dass KI zwar ein wichtiger Bestandteil der modernen Arbeitswelt werden kann, jedoch werden künstliche Intelligenzen die Arbeit von Designer:innen Stand jetzt nicht vollständig ersetzen können. Die menschliche Kreativität und Intuition sind einzigartig und unersetzlich, wenn es darum geht, kreative und innovative Designs zu schaffen. Designer:innen sollten sich zukünftig mehr auf die Vorteile von KI konzentrieren und lernen, wie sie diese Technologien in ihre Arbeit integrieren können, um ihre Effizienz und Produktivität zu steigern. 

In diesem Sinne sollten wir uns darauf fokussieren, die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine zu fördern, um das Beste aus beiden Welten zu vereinen und innovative Designs zu schaffen, die unsere Welt verändern können. Wir sind gespannt, was die Zukunft uns alles bringen wird! 

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Anja

Anja ist Communication Managerin bei ZweiDigital. Sie hat ein Talent für Social Media und Projektmanagement, bei ZweiDigital setzt sie diese Kombination perfekt ein für die Organisation unserer Social Media Außendarstellung.

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