Das erwartet euch
Die Auswahl einer Performance Marketing Agentur ist nicht ganz einfach. Viele Agenturen versprechen mehr Reichweite, mehr Leads und mehr Umsatz. Das klingt gut, sagt aber noch wenig darüber aus, wie eine Agentur tatsächlich arbeitet.
Eine passende Agentur sollte nicht nur Kampagnen aufsetzen und Budgets verwalten. Sie sollte euer Geschäftsmodell verstehen, klare Ziele definieren, Ergebnisse transparent einordnen und gemeinsam mit euch eine langfristige Strategie entwickeln.
Doch woran erkennt ihr, ob eine Agentur wirklich zu eurem Unternehmen passt? Wir zeigen euch zehn Kriterien, auf die ihr bei der Auswahl achten solltet.
Was macht eine Performance Marketing Agentur?
Eine Performance Marketing Agentur plant, steuert und optimiert digitale Werbekampagnen anhand messbarer Ziele. Dazu gehören beispielsweise:
- Verkäufe im Onlineshop
- qualifizierte Leads
- App-Installationen
- Terminbuchungen
- Bewerbungen
- Markenbekanntheit
Abhängig von der Spezialisierung werden Kampagnen auf Plattformen wie Meta, Google, LinkedIn, TikTok oder Pinterest betreut.
Der Unterschied zu klassischer Werbung liegt vor allem in der Messbarkeit. Es wird nicht nur betrachtet, wie viele Menschen eine Anzeige gesehen haben, sondern auch, welche Ergebnisse daraus entstanden sind.
1. Die Agentur sollte zu euren Zielen passen
Nicht jede Agentur eignet sich für jedes Unternehmen.
Ein Onlineshop hat andere Anforderungen als ein B2B-Unternehmen mit langen Entscheidungsprozessen. Recruiting-Kampagnen funktionieren anders als Kampagnen für App-Installationen. Auch die passende Plattform hängt von euren Zielgruppen, Produkten und Zielen ab.
Klärt deshalb vor der Agentursuche:
- Welche Ziele möchten wir erreichen?
- Welche Produkte oder Dienstleistungen wollen wir bewerben?
- Welche Zielgruppen möchten wir ansprechen?
- Welche Plattformen nutzen wir bereits?
- Welche Aufgaben können wir intern übernehmen?
- Wo benötigen wir Unterstützung?
Je klarer eure Anforderungen sind, desto leichter könnt ihr passende Agenturen vergleichen.
Checkliste für euer Erstgespräch
Diese Fragen solltet ihr einer Performance Marketing Agentur stellen:
2. Spezialisierung ist wichtiger als eine lange Leistungsliste
Manche Agenturen bieten nahezu alles an: Social Media, Google Ads, SEO, Webdesign, Branding, PR und Content-Produktion.
Das muss nicht schlecht sein. Ihr solltet jedoch prüfen, wie viel Fachwissen in den einzelnen Bereichen tatsächlich vorhanden ist. Werbeplattformen entwickeln sich laufend weiter. Formate, Trackingmöglichkeiten und Best Practices verändern sich regelmäßig.
Fragt deshalb konkret nach:
- Wer betreut später eure Kampagnen?
- Gibt es eigene SpezialistInnen für die Plattformen?
- Welche Leistungen werden intern umgesetzt?
- Welche Aufgaben übernimmt ein externes Team?
- Wie hält sich die Agentur fachlich auf dem aktuellen Stand?
Eine klare Spezialisierung kann ein wichtiges Qualitätsmerkmal sein.
Wir bei ZweiDigital konzentrieren uns auf Performance Marketing, Tracking, Reporting, Performance Design und UGC. In diesen Bereichen arbeiten spezialisierte Teams eng zusammen.
3. Die Agentur sollte euer Geschäftsmodell verstehen
Eine gute Strategie kann nur entstehen, wenn die Agentur euer Unternehmen versteht. Ein kurzer Blick auf die Website reicht dafür nicht aus.
Eine gute Performance Marketing Agentur stellt Fragen zu euren Produkten, Zielgruppen, Margen, Vertriebsprozessen und bisherigen Marketingmaßnahmen.
Wichtig sind beispielsweise folgende Informationen:
- Was ist eure wichtigste Conversion?
- Wie hoch darf ein Kauf oder Lead kosten?
- Wie lang ist der Entscheidungsprozess?
- Welche Produkte oder Leistungen sind besonders relevant?
- Welche Zielgruppen funktionieren bisher gut?
- Was passiert nach einer Anfrage?
- Wie werden Leads intern bearbeitet?
- Welche Kampagnen wurden bereits getestet?
Ein niedriger CPL sieht auf den ersten Blick gut aus. Wenn die Leads aber nicht zur Zielgruppe passen oder vom Vertrieb nicht erreicht werden, bringt euch die Zahl wenig.
Eine gute Agentur betrachtet deshalb nicht nur Plattformkennzahlen. Sie möchte wissen, was nach dem Klick passiert.
4. Ziele und Kennzahlen müssen klar definiert sein
„Wir möchten mehr Performance“ ist kein konkretes Ziel.
Vor dem Kampagnenstart sollte feststehen, woran der Erfolg gemessen wird. Dafür müssen Agentur und Unternehmen gemeinsam passende Kennzahlen definieren.
Bei Awareness-Kampagnen können Reichweite, Videoaufrufe oder Interaktionen relevant sein. Bei Sales-Kampagnen stehen eher Umsatz, Käufe, Conversion Rate oder ROAS im Mittelpunkt.
Bei B2B-Kampagnen reicht die Anzahl der Leads häufig nicht aus. Auch Leadqualität, gebuchte Termine oder entstandene KundInnen können wichtige Kennzahlen sein.
Die Agentur sollte euch verständlich erklären können:
- Welche KPIs für eure Ziele relevant sind
- Wie diese Kennzahlen gemessen werden
- Welche Zielwerte realistisch sind
- Welche Faktoren die Ergebnisse beeinflussen
- Ab wann eine Bewertung sinnvoll ist
Nach dem Strategiegespräch solltet ihr selbst erklären können, wie eure Kampagnen funktionieren sollen.
5. Ohne sauberes Tracking keine verlässliche Performance
Performance Marketing basiert auf Daten. Sind diese unvollständig oder fehlerhaft, werden auch Kampagnen möglicherweise falsch bewertet.
Vor dem Start sollte geprüft werden, ob alle relevanten Ereignisse korrekt erfasst werden. Dazu können Käufe, Formulare, Terminbuchungen, Downloads, Anrufe oder qualifizierte Leads gehören.
Fragt die Agentur:
- Wird das bestehende Tracking geprüft?
- Welche Conversion-Aktionen werden eingerichtet?
- Wie werden Cookie-Einwilligungen berücksichtigt?
- Können CRM-Daten integriert werden?
- Wird serverseitiges Tracking angeboten?
- Wie werden Trackingfehler erkannt?
Außerdem sollte die Agentur die Grenzen der Attribution erklären. Meta, Google, LinkedIn und Analyseprogramme können dieselbe Conversion unterschiedlich zuordnen. Plattformdaten müssen deshalb immer im Zusammenhang betrachtet werden.
Tracking ist keine einmalige technische Aufgabe. Die Datenqualität sollte regelmäßig kontrolliert und an neue Plattformanforderungen angepasst werden.
6. Creatives müssen Teil der Strategie sein
Besonders auf Social Media entscheiden Creatives häufig darüber, ob eine Kampagne funktioniert.
Das beste Targeting hilft wenig, wenn NutzerInnen direkt weiterscrollen. Eine gute Agentur optimiert deshalb nicht nur Budgets und Zielgruppen, sondern entwickelt auch eine klare Creative-Strategie.
Dazu gehören beispielsweise:
- Bildsprache und Videos
- Hooks und Headlines
- Anzeigenformate
- Angebote und Call-to-Actions
- Produktvorteile
- emotionale Botschaften
- User Generated Content
Neue Ideen sollten nicht nach Bauchgefühl entstehen, sondern auf Daten und Hypothesen basieren.
Funktioniert ein Creative besonders gut, sollte analysiert werden, warum. Liegt es am Einstieg, an der gezeigten Person, am Problem, am Angebot oder an der Produktdarstellung?
Bei ZweiDigital arbeiten KampagnenmanagerInnen, DesignerInnen und unser UGC-Team eng zusammen. So fließen Kampagnenergebnisse direkt in neue Konzepte und unser Performance Design ein.
7. Reporting muss mehr liefern als schöne Zahlen
Ein schickes Dashboard sieht gut aus, ersetzt aber keine Beratung.
Eine gute Agentur zeigt euch nicht nur, was passiert ist. Sie erklärt auch, warum sich Ergebnisse verändert haben und welche Maßnahmen daraus folgen.
Ein hilfreiches Performance Marketing Reporting beantwortet unter anderem:
- Welche Kampagnen funktionieren?
- Welche Zielgruppen sind relevant?
- Welche Creatives performen gut?
- Wo steigen die Kosten?
- Welche Tests waren erfolgreich?
- Was wird als Nächstes umgesetzt?
Auch schwache Ergebnisse sollten offen besprochen werden. Nicht jeder Test funktioniert. Entscheidend ist, ob die Agentur daraus konkrete Learnings und nächste Schritte ableitet.
Außerdem solltet ihr jederzeit Zugriff auf eure Kampagnendaten und Werbekonten haben.
8. Tests brauchen klare Hypothesen
Performance Marketing lebt von Tests. Allerdings ist nicht jede neue Anzeige automatisch ein sinnvoller Test.
Werden Bild, Headline, Angebot und Zielgruppe gleichzeitig verändert, lässt sich später kaum erkennen, was das Ergebnis beeinflusst hat.
Eine gute Agentur arbeitet deshalb mit klaren Hypothesen. Zum Beispiel:
Wenn wir im Creative ein konkretes Problem statt des Produkts zeigen, steigt die Klickrate, weil sich NutzerInnen schneller angesprochen fühlen.
Anschließend sollte festgelegt werden:
- Welche Variable wird verändert?
- Welche Kennzahl wird bewertet?
- Wie lange läuft der Test?
- Welches Budget wird benötigt?
- Wann ist das Ergebnis aussagekräftig?
- Welche nächsten Schritte folgen?
Auch die Dokumentation ist wichtig. Learnings aus früheren Tests sollten langfristig erhalten bleiben.
9. Kommunikation und Verantwortlichkeiten müssen klar sein
Selbst eine gute Strategie kann scheitern, wenn Zuständigkeiten unklar sind oder Rückmeldungen zu lange dauern.
Vor dem Start sollte deshalb geklärt werden:
- Wer ist eure feste Ansprechperson?
- Wer arbeitet an euren Kampagnen?
- Wie häufig finden Abstimmungen statt?
- Über welche Kanäle wird kommuniziert?
- Wie schnell reagiert die Agentur bei dringenden Themen?
- Wer gibt Kampagnen und Creatives frei?
- Welche Aufgaben übernimmt euer internes Team?
Achtet darauf, ob ihr im Erstgespräch nur das Vertriebsteam kennenlernt oder auch die später verantwortlichen KampagnenmanagerInnen.
Die Zusammenarbeit muss außerdem menschlich passen. Ihr werdet regelmäßig miteinander sprechen, Entscheidungen treffen und Probleme lösen.
10. Kosten und Vertragsbedingungen sollten transparent sein
Die günstigste Agentur ist nicht automatisch die beste. Die teuerste allerdings auch nicht.
Entscheidend ist, welche Leistungen im Preis enthalten sind und wie nachvollziehbar das Vergütungsmodell aufgebaut ist.
Häufige Modelle sind:
- feste monatliche Servicegebühren
- budgetabhängige Vergütung
- Abrechnung nach Stunden
- Projektpreise
- erfolgsabhängige Modelle
Fragt vor Vertragsabschluss genau nach:
- Welche Leistungen sind enthalten?
- Werden Creatives zusätzlich berechnet?
- Ist Tracking Teil des Angebots?
- Sind Meetings und Reportings inklusive?
- Gibt es Setup-Kosten?
- Steigt die Gebühr mit dem Werbebudget?
- Welche Kündigungsfristen gelten?
- Was passiert beim Ende der Zusammenarbeit?
Bei ZweiDigital arbeiten wir mit budgetunabhängigen Servicegebühren. Eine Erhöhung des Mediabudgets führt deshalb nicht automatisch zu höheren Agenturkosten.
Unabhängig vom Modell sollte jederzeit klar sein, wofür ihr bezahlt.
Wie wichtig sind Referenzen und Zertifizierungen?
Referenzen geben euch einen Eindruck davon, welche Erfahrungen eine Agentur bereits gesammelt hat. Achtet dabei nicht nur auf bekannte Logos.
Eine gute Case Study zeigt:
- die Ausgangssituation
- das Ziel
- die Strategie
- die Maßnahmen
- den Zeitraum
- die Ergebnisse
- die wichtigsten Learnings
Branchenerfahrung kann hilfreich sein, ist aber nicht immer notwendig. Häufig ist Erfahrung mit einem ähnlichen Geschäftsmodell wichtiger. Ein Onlineshop profitiert zum Beispiel von einer Agentur mit E-Commerce-Erfahrung, auch wenn diese bisher andere Produkte beworben hat.
Auf unserer Seite findet ihr verschiedene Projekte und Use Cases.
Zertifizierungen und Partnerschaften sind zusätzliche Qualitätssignale. Sie ersetzen jedoch keine transparente Arbeitsweise und keine nachvollziehbare Strategie.
Green Flags einer guten Performance Marketing Agentur
Fazit: Die richtige Agentur passt zu euren Zielen
Eine gute Performance Marketing Agentur überzeugt nicht mit großen Versprechen, sondern mit einer klaren Strategie, sauberem Tracking, starken Creatives und transparenter Kommunikation.
Nehmt euch Zeit für den Vergleich und stellt konkrete Fragen. Entscheidend ist, dass die Agentur eure Ziele und euer Geschäftsmodell versteht und auch menschlich zu euch passt.
Ob wir bei ZweiDigital die richtige Performance Marketing Agentur für euch sind, klären wir am liebsten offen und ehrlich in einem ersten Gespräch.
FAQ
Woran erkennt ihr eine gute Performance Marketing Agentur?
Eine gute Agentur definiert mit euch klare Ziele, arbeitet transparent und entwickelt eine nachvollziehbare Strategie. Sie erklärt Ergebnisse verständlich und leitet konkrete Maßnahmen daraus ab.
Wie findet ihr die passende Agentur?
Klärt zuerst eure Ziele, euer Budget und die benötigten Leistungen. Vergleicht anschließend mehrere Agenturen anhand fester Kriterien wie Spezialisierung, Tracking, Creatives, Reporting, Kosten und Kommunikation.
Welche Leistungen sollte eine Performance Marketing Agentur anbieten?
Das hängt von euren Zielen ab. Häufig gehören Strategie, Kampagnenmanagement, Tracking, Reporting, Creative-Entwicklung und laufende Optimierung dazu.
Wie viel kostet eine Performance Marketing Agentur?
Die Kosten hängen vom Leistungsumfang, der Anzahl der Plattformen, dem Creative-Bedarf und dem Betreuungsaufwand ab. Üblich sind feste Servicegebühren, budgetabhängige Modelle oder Projektpreise.
Muss die Agentur Erfahrung in eurer Branche haben?
Branchenerfahrung ist hilfreich, aber nicht zwingend notwendig. Erfahrung mit einem ähnlichen Geschäftsmodell oder vergleichbaren Zielgruppen kann ebenso wertvoll sein.
Wem sollten die Werbekonten gehören?
Die Werbekonten sollten eurem Unternehmen gehören. So behaltet ihr den vollständigen Zugriff auf Kampagnen, Zielgruppen, Daten und historische Ergebnisse.
Performance Marketing Agentur
Eine gute Performance Marketing Agentur sollte nicht nur Kampagnen verwalten, sondern euer Geschäftsmodell verstehen, transparent arbeiten und klare nächste Schritte ableiten. Genau daran lassen auch wir uns messen.
Bei ZweiDigital verbinden wir Strategie, Kampagnenmanagement, Creatives, UGC, Tracking und Reporting zu einem Setup, das auf eure Ziele einzahlt. Dabei arbeiten wir plattformübergreifend auf Meta, Google, LinkedIn, TikTok oder Pinterest und setzen auf budgetunabhängige Servicegebühren.
Ob wir fachlich und menschlich zu euch passen, klären wir am liebsten offen und ehrlich. Der Einstieg ist ein unverbindliches Audit, bei dem wir euer bestehendes Setup prüfen, Potenziale aufdecken und konkrete Empfehlungen ableiten. Klingt nach einem guten Match? 🚀
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Jasmin ist Werkstudentin im Bereich Social Media. Social Media ist ihr zweites Zuhause und mit dem richtigen Gespür für aktuelle Trends sowie Social Media Marketing unterstützt sie bei der Außendarstellung von ZweiDigital.
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