Vergleich der Werbeplattformen: Meta Ads vs. Google Ads vs. LinkedIn Ads

Werbeanzeigen auf Google, LinkedIn oder doch Meta? Erfahre mehr über die Vor- und Nachteile der einzelnen Plattformen.

Das erwartet dich

 

In der heutigen digitalen Welt haben Werbeanzeigen auf den unterschiedlichen Werbeplattformen in den sozialen Medien eine entscheidende Rolle in der Marketingstrategie von Unternehmen eingenommen. Als Performance Marketing Agentur haben wir alle Werbeplattformen stets im Blick und zeigen euch Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

Drei der bekanntesten Plattformen zum Schalten von Anzeigen sind Google, Meta und LinkedIn. Jede dieser Plattformen bietet ihre eigenen Vor- und Nachteile und es ist erforderlich zu verstehen, wann man welche Plattform nutzen sollte. In diesem Blogbeitrag konzentrieren wir uns auf diese drei Plattformen und beleuchten ihre individuellen Stärken und Schwächen in Bezug auf erfolgreiche Werbekampagnen.

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Google Ads

Pro

Contra

Unschlagbare Reichweite: Google ist die weltweit meistgenutzte Suchmaschine, was eine große Zielgruppe für deine Anzeigen bedeutet.

Intent-Marketing: Mit festgelegten Keywords kannst du genau die Nutzer:innen erreichen, die nach Produkten oder Dienstleistungen suchen, die zu deinem Unternehmen passen.

Budget und Performance: Die aussagekräftigen und präzisen Zahlen ermöglichen ein gewissenhaftes Optimieren der Kampagnen. Dank der stabilen Performance der Kampagnen und den gut prognostizierbaren Klickpreisen, die beispielsweise durch den Keywordplaner ermittelt werden, können effektive Werbekampagnen erstellt werden. Außerdem wird ausschließlich für Klicks auf Anzeigen gezahlt, sodass ein vergleichsweise geringes Budget ausreicht, um den Werbekanal erfolgreich zu testen.

Hoher Wettbewerb: Die starke Konkurrenz auf Google kann zu hohen Kosten pro Klick (CPC) führen, insbesondere in umkämpften Branchen.

Eingeschränkte Zielgruppensegmentierung: Im Vergleich zu sozialen Medien sind die Targeting-Optionen auf Google möglicherweise begrenzter.

Wann nutzen?

Wann nicht nutzen?

Google Ads eignen sich hervorragend für dich, wenn du eine breite Zielgruppe erreichen möchtest und ein klares Verständnis der Keywords hast, die deine potenziellen KundInnen verwenden.

Befindest du dich in einer stark umkämpften Branche und stellst gleichzeitig fest, dass dein Produkt noch nicht ausreichend bekannt ist und zusätzliche Aufklärungsarbeit benötigt, könnte dies zu einem niedrigen Suchvolumen und hohen Kosten für Google Ads führen. In solchen Fällen ist es ratsam, auf eine andere Plattform zurückzugreifen.

Meta Ads

Pro

Contra

Präzises Targeting: Meta bietet umfassende Targeting-Möglichkeiten, mit denen du deine Zielgruppe nach Interessen, demografischen Merkmalen und Verhaltensweisen erreichen kannst.

Visuelles Storytelling: Bilder und Videos haben eine hohe Wirkung auf Meta und ermöglichen eine ansprechende Anzeigengestaltung.

 Relevante Anzeigen: Bei Meta werden die für Nutzer:innen relevanten Inhalte priorisiert, wodurch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass deine Anzeigen von der Zielgruppe gesehen werden.
A/B-Tests: Besonders am Anfang, wenn noch wenig Proof of Concept bezüglich des Shops oder der Homepage vorliegt, ermöglicht uns Meta, schnell aussagekräftige Ergebnisse zur User Experience zu erhalten. Es empfiehlt sich zu testen, welche Landingpage besser funktioniert, wo die Nutzer:innen am häufigsten abspringen oder ob der Kaufabschluss reibungslos funktioniert.

Know-How: Meta Ads können herausfordernder sein, da die Bedienung durch die Vielzahl an Parametern und Möglichkeiten komplexer ist. Die Optimierung erfordert umfangreiches Wissen und Erfahrung, da die Rückschlüsse aus den Parametern nicht so eindeutig sind wie bei Google Ads.

 

Werbekosten: Auf Meta zahlen wir nach Impressionen, was bedeutet, dass Kosten entstehen, auch wenn keine Klicks auf unsere Anzeige erfolgen. Dadurch kann im Vergleich zu anderen Plattformen wie Google ein verhältnismäßig höheres Werbebudget nötig sein, um den Werbekanal gewissenhaft zu testen und optimale Ergebnisse zu erzielen.

 

Wann nutzen?

Wann nicht nutzen?

Wenn dein Produkt oder deine Marke noch nicht allzu bekannt sind und möglicherweise nicht genug gesucht werden, dann bieten Meta Ads eine großartige Möglichkeit. Durch aussagekräftige Anzeigen kannst du die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe auf dich lenken und einen spontanen Kaufimpuls auslösen, um deine Performance-Ziele zu steigern.

Meta Ads ermöglichen dir auch eine effektive Ansprache von Emotionen. Wenn dein Angebot dazu in der Lage ist, starke emotionale Reaktionen hervorzurufen, dann kannst du diese Plattform nutzen, um eine Verbindung zu deiner Zielgruppe aufzubauen und sie langfristig an dich zu binden.

 

Besonders für Nischenprodukte, die eine spezifische Zielgruppe ansprechen, ist Meta eine hervorragende Option. Hier kannst du deine Anzeigen gezielt auf die Interessen, demografische Merkmale und Verhaltensweisen deiner Zielgruppe ausrichten, um sicherzustellen, dass du genau die Personen erreichst, die ein echtes Interesse an deinem Produkt oder deiner Marke besitzen.

Wenn deine Zielgruppe nicht auf Meta aktiv ist oder du primär B2B-Kunden ansprechen möchtest, könnte LinkedIn eine bessere Wahl sein.

LinkedIn Ads

Pro

Contra

Berufliche Zielgruppe: LinkedIn ist eine Plattform für berufliche Kontakte, was es zur idealen Wahl für B2B-Marketing macht.

Business-orientiertes Targeting: Du kannst deine Zielgruppe nach Unternehmensgröße, Branche, Beruf und anderen professionellen Merkmalen präzise ansprechen.

Hochwertige Leads: LinkedIn-Nutzer:innen sind oft entscheidungsbefugte Fachleute, wodurch qualitativ hochwertigen Leads gewährleistet werden.

 

Anzeigenformate: LinkedIn bietet verschiedene Anzeigenformate wie Sponsored Content, Sponsored Message, Text & Dynamic Ads. Dadurch hast du die Möglichkeit, diejenigen Formate zu wählen, die am besten zu deinen Marketingzielen und deiner Zielgruppe passen.

A/B-Tests: LinkedIn stellt dir ebenfalls ein A/B-Testing Instrument zur Verfügung, welches dir ermöglicht herauszufinden, welche Ausführung eines Designs den besten Erfolg erzielt, welche Überschrift oder welcher Text die größte Wirkung erzielt oder um Anzeigenmotive zu analysieren und die Effektivität verschiedener Anzeigenrichtungen zu ermitteln.

Höhere Kosten: Im Vergleich zu anderen Plattformen wie Meta sind die Kosten für LinkedIn Ads tendenziell höher.Begrenztes Targeting für B2C-Marketing: LinkedIn ist weniger geeignet für B2C-Marketingkampagnen.

 

Eingeschränkte Flexibilität in den Kampagnen bezüglich der Anzeigenformate. Es kann immer nur jeweils ein Anzeigenformat pro Kampagne genutzt werden.

 

Wann nutzen?

Wann nicht nutzen?

LinkedIn Ads sind ideal, um Entscheidungsträger und B2B-KundInnen zu erreichen. Wenn du hochwertige Leads für dein Unternehmen suchst und eine professionelle Zielgruppe ansprechen möchtest, ist LinkedIn die Plattform deiner Wahl.

LinkedIn Ads sind weniger geeignet, wenn du vorrangig eine breite und junge Zielgruppe ansprechen möchtest oder wenn dein Produkt/Dienstleistung eher im B2C-Bereich angesiedelt ist. Solltest du ein begrenztes Budget haben und nach einer kostengünstigeren Plattform suchen, könnten die Klickpreise auf LinkedIn höher sein als bei anderen sozialen Medien. Zudem ist LinkedIn nicht die beste Option, wenn du schnelle und kurzfristige Ergebnisse erwartest, da es mehr Zeit und Geduld erfordern kann, um hochwertige Leads im beruflichen Umfeld zu generieren und zu konvertieren. In diesem Fall sind Meta und Google bessere Alternativen.

Fazit zum Vergleich der Werbeplattformen

 

Die Wahl der richtigen Werbeplattform hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich deiner Zielgruppe, deinem Budget und deinen spezifischen Marketingzielen. Google, Meta und LinkedIn bieten alle einzigartige Möglichkeiten und Vorteile für dich als Marketer. Eine Kombination aus mehreren Plattformen kann Synergien schaffen und dabei helfen, das Potenzial deiner Marketingstrategie voll auszuschöpfen.

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Jennifer Witz

Jenni ist Performance Marketing Managerin bei ZweiDigital. Mit ihrem Gespür für aktuelle Trends und der Leidenschaft zum Online-Marketing betreut sie unsere B2B-Kunden auf LinkedIn und Facebook.

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