Facebook Ads optimieren

Die Performance in Facebook l√§sst noch zu w√ľnschen √ľbrig? Facebook Ads ist oft Trial & Error, mit vielen individuellen Stellschrauben. Trotzdem gibt es einige Tipps, die man fast immer testen und kontrollieren kann, um die Leistung der Facebook Ads zu verbessern.

Das erwartet euch:

Facebook Ads Optimierung: alle Formate nutzen

Unser¬†Facebook Agentur¬†Tipp Nummer 1: Verschiedene User bevorzugen (sicherlich meistens unbewusst) bestimmte Anzeigenformate gegen√ľber anderen. Person 1 konvertiert z.B. mit Videoanzeigen viel eher als mit Karussell-Anzeigen, Person 2 konvertiert am h√§ufigsten mit Bildanzeigen. Selbstredend kann der¬†Facebook¬†Algorithmus also nur dann das volle Potenzial einer Zielgruppe aussch√∂pfen, wenn er f√ľr jeden User das potenziell beste Format zur Verf√ľgung hat.

Man kann sonst davon ausgehen, dass man letztlich¬†Conversions verliert, die man sonst erzielt h√§tte, wenn man nicht das passende Format f√ľr diese User parat hatte.

Stelle also sicher, dass du¬†mindestens¬†eine Anzeigen-Variante (Bild, Video, Karussell und Kollektion) f√ľr jedes Format erstellst und in deinen Anzeigengruppen immer mindestens eine Variante von jedem Format vorhanden ist.

Bei Werbung mit Produkten solltest du auch bei denjenigen Anzeigenformaten, die mit Katalog arbeiten (also Karussell und Kollektion) verschiedene Varianten folgendermaßen anlegen:

  • M√∂glichst breite, uneingeschr√§nkte Produktpalette bzw. ‚Äď Auswahl: damit Facebook selbst lernt und mit der Zeit optimiert, welche angezeigten Produkte am h√§ufigsten f√ľr Conversions sorgen
  • Selbst definierte Produktpalette bzw. ‚Äď Auswahl, meistens bestehend aus den dir bekannten¬†Top-Sellern¬†und/oder Produkte aus¬†m√∂glichst viel verschiedenen Kategorien, um dem User gleich den Eindruck deines weitumfassenden Sortiments zu erm√∂glichen
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Zielgruppe eingrenzen zur Facebook Ads Optimierung

Achtung:Drastische Einwirkungen bei laufenden Zielgruppen versetzen diese wieder in die Lernphase! Vor allem bei Zielgruppen bzw. Anzeigengruppen, die bereits zufriedenstellen laufen, solltest Optimierungen dieser Art möglichst vermeiden. Dupliziere stattdessen die Anzeigengruppe, und richte diese dann inklusive deiner Optimierungen ein ⚠

Wenn du schon aussagekr√§ftige Ergebnisse gesammelt hast, kannst du diese n√§mlich¬†aufschl√ľsseln¬†nach Geschlecht/Alter/Platzierung¬†usw. und spannende Insights √ľber die potenziell st√§rksten Altersbereiche, Geschlechter usw. gewinnen.Die Betonung liegt hier auf ‚Äěaussagekr√§ftig‚Äú und bei der Auswertung muss einiges ber√ľcksichtigt werden. Falsche Umkehrschl√ľsse werden dich viel Lehrgeld kosten. Das gilt ganz besonders f√ľr Platzierungen. Ein Beispiel f√ľr einen falschen R√ľckschluss w√§re hier Folgendes:

Du schl√ľsselst die Kampagnen-Ergebnisse nach Platzierung aus und siehst: Instagram Feed funktioniert am besten! Folglich m√∂chtest du zuk√ľnftig nur noch auf Instagram Feed ausspielen.¬†Diese Schlussfolgerung k√∂nnte voreilig sein!¬†Abgesehen von Facebooks sehr launischen Algorithmus und somit unterschiedlich ausfallenden Ergebnissen, k√∂nnten auch einfach nur deine Werbeanzeigen, die du in dieser Kampagne benutzt hast, tauglicher f√ľr Instagram gewesen sein. Zuk√ľnftige andere Anzeigen performen vielleicht trotzdem auf anderen Platzierungen √§hnlich gut oder sogar besser.

Es k√∂nnte genauso gut sein, dass du in dem Betrachtungszeitraum deiner Ergebnisse ‚Äď oder in den verwendeten Zielgruppen ‚Äď einfach¬†gegen viel Werbe-Konkurrenten¬†antreten musstest auf bestimmten Platzierungen, weshalb diese dann nicht funktioniert haben. Mit einer anderen Zielgruppe k√∂nnten dieselben Anzeigen also unterschiedliche Ergebnisse innerhalb der Platzierungen generieren.

Lediglich¬†Alter und Geschlecht¬†sind die wohl pauschal aussagekr√§ftigsten Ergebnisse √ľber deine Zielgruppe insgesamt.

So oder so gelten beim Zielgruppen-Eingrenzen ein paar ungeschriebene Gesetze, die wir als Facebook Agentur aufzeigen:

  • Schlafende Hunde soll man nicht wecken:¬†√Ąndere nicht die Zielgruppen-Einstellung einer (gut) laufenden Zielgruppe. Dupliziere sie stattdessen bevor du die √Ąnderungen vornimmst. Teste die neu eingeschr√§nkte Zielgruppe mit denselben Anzeigen wie auch in der urspr√ľnglichen Version. Nur so hast du einen aussagekr√§ftigen Vergleich!
  • Size matters:¬†Einschr√§nkungen auf demografischer oder Platzierungs-Ebene bewirken meist massive Einschr√§nkungen der urspr√ľnglichen¬†Zielgruppengr√∂√üe. Das solltest du bei der neuen Wahl deines¬†Budgets¬†ber√ľcksichtigen. Meistens ist nur noch weniger als die H√§lfte des urspr√ľnglichen Budgets f√ľr die eingeschr√§nkte Zielgruppe optimal!
  • Kein Overengineering:¬†Alter¬†18-24, interessieren sich f√ľr A+B+C, sind vergeben, leben nur in Gro√üst√§dten, Platzierung Instagram Feed und Facebook Messenger usw‚Ķ¬†Stop!¬†Schr√§nke nicht zu weit ein. Nur in den seltensten F√§llen performen Zielgruppen wie diese am besten (und l√§ngsten). Facebooks Algorithmus sch√§tzt viel mehr Freiheiten und M√∂glichkeiten, um schnellstm√∂glich zu lernen, welche User die richtigen sind. Gehe deshalb gef√ľhlvoll mit diesen Einschr√§nkungen um!

Zielgruppe nach Interessen eingrenzen

Viel zu h√§ufig werden in Zielgruppen einfach verschiedene Interessen (mit der ‚Äěoder-Bedingung‚Äú) ausgew√§hlt. Tats√§chlich k√∂nnen Zielgruppen aber auch durch das Kombinieren von Interessen weiter eingegrenzt werden. Dabei muss man nur nach einer bestimmten Logik vorgehen und 1-2 Punkte ber√ľcksichtigen. Mehr dazu kannst du¬†in diesem Blogartikel von uns nachlesen!

 



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Facebook Ads Optimierung Den richtigen Kampagnentyp wählen

Gesch√§tzt 90% unserer Kampagnen sind¬†Conversion-Kampagnen, da wir fast immer auf K√§ufe auf Webseiten oder andere Conversions abzielen. Wenn sich dein Zielvorhaben ebenfalls als Conversion einrichten l√§sst, ist dieser Kampagnen-Typ auch f√ľr dich in der Regel der beste.

Bei unerfahrenen Online Marketern herrscht oft noch die Theorie ‚Äď meist nachdem die ersten Conversions √ľber die Website stattgefunden haben ‚Äď dass jetzt nur noch m√∂glichst viel Zielgruppen-entsprechender Traffic auf die Website kommen muss und die gute Seite die Zielgruppe schon zum konvertieren bringen wird.

In der Praxis funktioniert das leider nicht so. Facebook unterscheidet sehr stark zwischen Usern die mit hoher Wahrscheinlichkeit kaufen und solchen, die einfach nur clicky sind und allgemein gerne auf Anzeigen klicken (aber nicht kaufen!). Mit einer Traffic-Kampagne sammelst du deshalb auch g√ľnstiger viel Traffic in deiner Zielgruppe ein, aber niemals so viele Conversions wie mit einer Conversion-Kampagne. Und der f√ľr die Conversions n√∂tige Traffic wiederum wird dabei trotzdem genug und auch viel interessanter f√ľr sp√§tere Auswertungen sein.

Um Kundenkontakte bzw. Anfragen zu erzielen, ist oft auch eine Lead-Kampagne von Facebook ‚Äď mit extra aufgesetztem und angepassten Leadformular ‚Äď einen guten Versuch wert.

Falls du mit deiner Werbung andere Ziele verfolgst wie Follower, Awareness, Beitragsinteraktionen usw., stelle ebenfalls sicher, den richtigen Kampagnen-Typ daf√ľr ausgew√§hlt zu haben.

 

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Creatives reduzieren

Kampagnenbudgetoptimierung testen

Zu viele verschiedene Creatives/Anzeigen innerhalb einer Anzeigengruppe sorgen nicht nur daf√ľr, dass¬†aussagekr√§ftige Ergebnisse¬†√ľber alle einzelnen Anzeigen ewig auf sich warten lassen, sondern bescheren zudem sehr¬†volatile Ergebnisse.
Au√üerdem ist die Wahrscheinlichkeit h√∂her, dass die User im Laufe des Facebook-Funnels auch mal eine Anzeige mehr als 1 Mal sehen werden, statt immer unterschiedliche. Je nach Produkt oder Dienstleistung kann das jedoch durchaus wirksamer sein und schlie√ülich zur Conversion f√ľhren.Letztlich gibt es auch einfach wenig Gr√ľnde daf√ľr, Geld f√ľr Anzeigen auszugeben, die nicht so gut performen wie die Top 4. Optimalerweise sind mit den Top 4 Creatives auch alle 4 Anzeigen-Formate abgedeckt, mindst. 2 verschiedene sollten es dabei auf jeden Fall sein.

Achtung! Beachte hier auch den Hinweis aus Punkt 3. : Statt in einer laufenden Anzeigengruppe Creatives zu deaktivieren, dupliziere lieber die Anzeigengruppe und lass darin nur die besten 4 Creatives laufen!

 

Die Performance einzelner Zielgruppen unterliegt oft unvermeidbaren Schwankungen. Diese einzelnen Zielgruppen zu steuern bedarf intensiver Erfahrung und Zeitaufwand. Möglicherweise steigen bei einer Zielgruppe plötzlich die CPMs an, da 1-2 User die Werbung im Feed verbergt haben oder die Konkurrenz in dieser Zielgruppe das Budget hochfährt und wir sollten unser Budget dann lieber schnell auf andere Zielgruppe verteilen.

Eine CBO Kampagne macht es uns hier dankbar leicht: Das Budget wird auf Kampagne festgelegt und Facebook verteilt automatisch nach eigenem Ermessen das Budget innerhalb der Zielgruppen. Fällt der ROAS in einer Zielgruppe, geht mehr Budget pro Tag in die anderen Zielgruppen.

Unsere größten Erfolge mit CBO Kampagnen haben wir mit 3 darin enthaltenen unterschiedlichen Zielgruppen gemacht. Diese Zielgruppen sollten sich in der Vergangenheit allerdings schonmal bewährt haben. Zum Zielgruppen-testen eignet sich die CBO-Kampagne weniger.

Zielgruppe duplizieren und neu starten zur Facebook Ads Optimierung

Die √úberschrift ist hier Programm. Die Performance einer nicht mehr funktionierenden Zielgruppe bekommt ‚Äěwie durch ein Wunder‚Äú manchmal wieder einen Aufschwung, wenn sie dupliziert und nochmal gestartet wird.

Das kann man sogar einmal¬†mit¬†als auch einmal¬†ohne¬†des Social-Proofs der urspr√ľnglichen Anzeigengruppe getestet werden. Manchmal findet der Algorithmus doch nochmal einen frischen Satz konvertier-freudiger User, wenn er wieder von vorne loslegt und lernt.

 

Breitere Zielgruppen testen

Events √ľberpr√ľfen

Wie dieser Unterpunkt bereits vermuten l√§sst, trifft dies besonders dann zu, wenn du bisher eher spitze eingeschr√§nkte Zielgruppen getestet hast. Tats√§chlich funktionieren in der Praxis immer wieder Zielgruppen am besten, die extrem weit aufgefasst sind und k√∂nnen so sehr schnell zur Facebook Ads Optimierung f√ľhren. Manchmal geben wir sogar nur das Land vor und lassen sowohl demografische Angaben, Platzierungen und Interessen komplett unber√ľhrt.

Das mag banal klingen, doch es lohnt sich nahezu immer, auch eine äußert breite Zielgruppe zu testen.

Das selbe gilt f√ľr Lookalikes: Eine¬†kann¬†5% oder sogar 10% Lookalike¬†sogar besser funktionieren als eine 1-3% Lookalike. Dies ist zwar selten der Fall, aber Lookalike Zielgruppen au√üerhalb der ersten 1-3%¬† sind keineswegs zu untersch√§tzen. Und vor allem in kleineren L√§ndern (wie Deutschland) k√∂nnen Lookalikes bis 10% lohnenswerte Versuche sein. Eine gute Kombination ist auch eine 10% Lookalike mit einer Hand voll breiten passenden Interessen.

Wird h√§ufig vernachl√§ssigt: Events richtig eingerichtet zu haben, dient viel mehr als nur dem Tracking. Schlie√ülich dienen sie ja auch der Datengrundlage f√ľr den Facebooks Algorithmus. Das bedeutet also, dass Facebook erfolgreicher f√ľr uns arbeiten kann, je mehr oder genauere Events (und die darin enthaltenen Parameter) vorliegen. Dieser Schritt sollte also unbedingt genutzt werden, um eine schnelle Facebook Ads Optimierung sicherzustellen.

Vergewissere dich also im Events-Manager, dass alle wichtigen Events (vor allem PageView, ViewContent, AddtoCart, InitiateCheckout, Purchase) und dabei genug wichtige Parameter (vor allem content_name; value‚Ķ) richtig feuern und erfasst werden. Zur Einrichtung kannst du dich auch an diesem Blogartikel orientieren.

Zus√§tzlich kannst du im Katalog-Manager unter Events sicherstellen, dass alle Produkte mit denen auf deiner Website interagiert wurde, auch in deinem Facebook Katalog richtig enthalten sind. Andernfalls k√∂nnen z.B. Produkte nicht passend im Remarketing beworben werden und die Anzeige kann keine Conversions f√ľr diese Produkte generieren.

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Landingpage hinterfragen

Vermeide beim Anzeigen-Optimieren so gut du nur kannst einen Tunnelblick. Schaue √ľber den Tellerand, also deinen Business Manager, hinaus und klicke dich mit ‚Äěfremden Augen‚Äú durch die Landingpage zum Ziel. Man kann dazu auch mal Freunde fragen und sie so an der Facebook Ads Optimierung teilhaben lassen. Folgende Fragen helfen dir, deine Anzeige bzw. Landingpage hier einzusch√§tzen:

  • Greifen Anzeige und Landingpage gut ineinander? Oder wirkt die Landingpage wie unerwartet und unpassend zur Anzeige?
  • Wei√ü die Person eindeutig, was sie auf der Landingpage machen soll/wo sie hinklicken soll? Wird das Auge einfach gef√ľhrt und halten sich die Klicks bis zur Conversion in Grenzen?
  • Ist es die bestm√∂gliche Landingpage, oder kannst du noch eine andere testen? (z.B. statt auf den Shop auch mal direkt zu einem Produkt)
  • Ist die Ladezeit der Landingpage in Ordnung?
  • Ist die Landingpage¬†wirklich¬†gut mobil-friendly? Damit ist nicht nur die Darstellung gemeint, auch die Funktionalit√§t. Insbesondere die wichtigen Schritte ab dem Check-Out bringen oft ein kleines Handicap f√ľr den mobilen User mit sich.
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Unser Fazit zur Facebook Ads Optimierung

Dieser Artikel verdeutlicht, wie viele Faktoren es gibt, die bei der Facebook Ads Optimierung eine Rolle spielen, und wo diese √ľberall liegen. Viel zu h√§ufig wird der Umfang und die Detailtiefe von richtigem Facebook Kampagnen Management untersch√§tzt.

Immer wieder heraus zu zoomen, sich nicht nur auf Werbeanzeigenmanager-Ebene zu bewegen, sondern alle Zahnrädchen kritisch zu hinterfragen, wird die richtige Auslieferung, Platzierung und Performance deiner Ads nachhaltig anheben und zudem stabiler machen. Viel Spaß bei der Facebook Ads Optimierung!

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Als Facebook Agentur sind wir Meta Business Partner und z√§hlen zu den f√ľhrenden Facebook Agenturen in DACH. Unsere Meta Blueprint zertifizierten KampagnenmanagerInnen helfen dir, dein Facebook Marketing auf das n√§chste Level zu bringen.

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Felix

Felix¬†ist Team Lead Performance Marketing bei ZweiDigital. Durch das Online Marketing f√ľr seine Fotografie hat er die Faszination f√ľr das Zusammenspiel von Werbeanzeigen, Zielgruppen und Kampagnenstruktur entdeckt und sorgt f√ľr die maximale Performance unserer Ads.

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