Google responsive Suchanzeigen

Hier erf√§hrst du mehr √ľber die responsiven Google Ads und wie du sie am besten f√ľr deine Kampagnen einsetzt.

Sind responsive Suchanzeigen von Google das Richtige f√ľr mich? 

Wer in die Google Werbewelt einsteigt, wird mit den unterschiedlichsten Anzeigenformaten konfrontiert. Oftmals kommt hier die Frage auf: Welche dieser Formate brauche ich wirklich? In diesem Blogbeitrag m√∂chten wir uns mit dem Thema „responsive Suchanzeigen“ besch√§ftigen, und zeigen euch, ob und wie ihr diese sinnvoll einsetzen k√∂nnt.

Was sind responsive Suchanzeigen?

Wie der Name schon vermuten l√§sst, handelt es sich um textbasierte Anzeigen im Google Suchnetzwerk. Der Unterschied zu den erweiterten Textanzeigen ist, dass wir hier bis zu 15 verschiedene Anzeigentitel und 4 Beschreibungen einf√ľgen k√∂nnen. Daraus ergibt sich eine Vielzahl von Kombinationsm√∂glichkeiten, welche automatisiert basierend auf der Suchanfrage ausgespielt werden. Der Google Algorithmus w√§hlt also, je nach Suchanfrage des Nutzers, automatisch eine passende Kombination aus Anzeigentiteln und Beschreibungen, um so die Relevanz der Suchanzeige zu erh√∂hen.

Wie erstelle ich responsive Suchanzeigen?

Um die Anzeigen zu einer bestehenden Anzeigengruppe hinzuzuf√ľgen, w√§hle diese aus und klicke anschlie√üend auf den Reiter Anzeigen. √úber das blaue Plus kannst du nun sowohl erweiterte Textanzeigen als auch die responsiven Suchanzeigen erstellen. Wir w√§hlen letzteres aus.

Nun √∂ffnet sich das Fenster zur Anzeigenerstellung. Gegebenenfalls sind hier schon einige Felder ausgef√ľllt, das ist abh√§ngig davon, ob ihr bereits Textanzeigen in eurer Anzeigengruppe habt. 

Hier könnt ihr nun eure Finale URL anpassen, die angezeigte URL ändern, sowie Titel und Beschreibungen ergänzen. Ich empfehle, soweit möglich, die maximale Anzahl, sprich 15 Titel und 4 Beschreibungen, auszunutzen. So gebt ihr dem Algorithmus die größtmögliche Anzahl an Kombinationsmöglichkeiten, um eure Anzeigen zu optimieren.>

Was sollte bei der Erstellung beachtet werden?

Euch ist sicherlich schon der Bereich ‚ÄěAnzeigeneffektivit√§t‚Äú aufgefallen. Dieses kleine Helferlein gibt uns Aufschluss dar√ľber, wie Google unsere aktuelle Auswahl an Titeln und Beschreibungen bewertet, und gibt uns gleichzeitig Tipps um die Qualit√§t unserer responsiven Anzeige zu verbessern.

Aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen, man sollte diesen Reiter eher als groben Richtwert betrachten. Teilweise werden sehr gute Kombinationen als durchschnittlich bewertet, während Texte, die sich eigentlich zu stark ähneln, als gut bewertet werden.

Damit kommen wir zum wahrscheinlich wichtigsten Punkt bei der Anzeigengestaltung, das Schreiben der Textbausteine. Damit der Algorithmus optimal arbeiten kann, bedarf es genug Variation in den einzelnen Texten. Sprich, die einzelnen Texte sollten sich, wenn m√∂glich, nicht √§hneln. Wenn wir bspw. 5 verschiedene Call-to-Actions schreiben, welche allesamt dasselbe aussagen (Jetzt bestellen, Jetzt kaufen, Jetzt Online kaufen, etc.), dann schr√§nken wir den Algorithmus zu stark ein, da sich die Zahl der sinnvollen Kombinationen stark reduziert. Au√üerdem m√ľssen die Textbausteine so geschrieben werden, dass sie an jeder Position und in Kombination mit jedem anderen Baustein Sinn ergeben.

Ein weiterer relevanter Punkt ist das Anpinnen von Titeln und Beschreibungen an eine bestimmte Position. Dies kann vor allem f√ľr Brand Kampagnen sehr hilfreich sein.

Die Funktion gibt uns die Möglichkeit, einzelnen Texten eine feste Position zuzuweisen. Möchten wir beispielsweise, dass unsere Marke immer an erster Stelle erscheint, können wir das entsprechende Textfeld an Position 1 anpinnen.

W√§hrend diese Funktion durchaus n√ľtzlich sein kann, sollte man sie mit Bedacht nutzen. Werden zu viele Titel angepinnt, schr√§nkt man den Algorithmus in seinen Kombinationsm√∂glichkeiten wieder zu sehr ein.

Vorteile und Nachteile des Anzeigenformats

Nachdem ihr nun wisst, wie man Responsive Textanzeigen erstellt, fragt ihr euch bestimmt, was euch das Ganze tatsächlich bringt. Hier einmal die Vor- und Nachteile im Überblick:

Vorteile:

  1. H√∂here Anzeigenrelevanz f√ľr den Nutzer. Durch die vielen Kombinationsm√∂glichkeiten kann der Algorithmus die Werbeanzeige genauer auf die Suchanfrage des Nutzers anpassen.
  2. Einfache Auswertungsm√∂glichkeiten. Responsive Anzeigen k√∂nnen genutzt werden, um verschiedene Texte zu testen, ohne m√ľhsam unz√§hlige Textanzeigen erstellen zu m√ľssen. Die Performance der einzelnen Kombinationen kann im Anschluss ausgewertet werden.
  3. Verbesserung des Qualit√§tsfaktors. Durch die Kombinationsm√∂glichkeiten und die damit verbundene h√∂here Anzeigenrelevanz kann sich der Qualit√§tsfaktor verbessern. Dadurch kann f√ľr dasselbe Budget an mehr Auktionen teilgenommen werden.

Nachteile:

  1. Zeitintensive Erstellung. Im Vergleich zu den erweiterten Textanzeigen ist der Aufwand deutlich h√∂her. Texte m√ľssen nicht nur in einer bestimmten Reihenfolge zusammenpassen, sondern in allen erdenklichen Kombinationen.
  2. Zusätzlicher Optimierungsaufwand. Die Performance der verschiedenen Kombinationen sollte regelmäßig ausgewertet werden, damit weniger performante Textbausteine gegen neue ausgetauscht werden können.

Fazit

Wenn bei der Erstellung von responsiven Suchanzeigen einige Dinge beachtet werden, k√∂nnen sie eine sinnvolle Erg√§nzung zu den bestehenden erweiterten Textanzeigen darstellen. Mit der richtigen Auswahl an Textbausteinen kann die Anzeigenrelevanz gesteigert, entsprechend die Klickrate erh√∂ht und gleichzeitig sogar noch die Kosten gesenkt werden, da der Qualit√§tsfaktor steigt. Wichtig ist hierf√ľr ein sauberes Setup und eine stetige Optimierung der Anzeigen.

 Hilfreiche Links:

Google Ads Keyword Recherche

Google Ads optimieren

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Felix

Felix¬†ist Team Lead Performance Marketing bei ZweiDigital. Durch das Online Marketing f√ľr seine Fotografie hat er die Faszination f√ľr das Zusammenspiel von Werbeanzeigen, Zielgruppen und Kampagnenstruktur entdeckt und sorgt f√ľr die maximale Performance unserer Ads.

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