Das erwartet euch
Bis vor Kurzem war die Rollenverteilung im Bereich der generativen KI eindeutig. Midjourney stand unangefochten auf Platz eins. Doch kann man das zu Beginn des Jahres 2026 immer noch so behaupten?
Zwar war die Bedienung schon immer etwas sperrig und kompliziert. Aber die Ergebnisse haben DesignerInnen regelmäßig zum Staunen gebracht. Abgesehen von Midjourney gab es lange Zeit eigentlich nur ‘’den Rest’’. Professionelles Arbeiten war mit diesen Alternativen kaum möglich. Sie lieferten fast immer diesen typischen und künstlichen Plastik-Look. Diesen will man in hochwertigen Kampagnen unbedingt vermeiden.
Doch in den letzten Monaten hat sich viel verändert. Die KI-Entwicklung schläft nicht. Google hat mit Nano Banana Pro die Karten neu gemischt. Plötzlich bekommt Midjourney ernsthafte Konkurrenz und muss sich gegen Funktionen behaupten, die zuvor unmöglich schienen.
Aber welches Tool ist heute besser für den Agentur-Alltag geeignet? Wir lassen die zwei KIs gegeneinander antreten und analysieren die Stärken und Schwächen im Detail. Findet hier ein für alle Mal heraus, was die bessere KI ist.
Runde 1: Das visuelle Battle
Wenn man eine Kampagne für Meta oder LinkedIn aufsetzt, zählt nur der erste Eindruck. Man hat oft nur Millisekunden Zeit, um den Daumen der NutzerInnen im Feed zu stoppen. Doch was in diesem Moment als gut wahrgenommen wird, unterscheidet sich je nach Plattform.
Midjourney V7
Wenn man sich die Ergebnisse ansieht, wird sofort klar, dass Midjourney im Herzen ein Künstler mit einer Vorliebe für viel Drama ist. Die KI wurde offensichtlich mit einem großen Datensatz aus künstlerischer Fotografie und Filmszenen trainiert. Sobald man ein Bild generiert, bekommt man fast automatisch eine spektakuläre Lichtstimmung geliefert. Das Licht bricht sich atmosphärisch und die Schatten sind tief und kontrastreich. Auch Texturen wie Haut oder Stoff wirken oft hyperrealistisch. Für emotionale High-End-Kampagnen ist das sehr gut geeignet. Midjourney neigt aber dazu, Bilder etwas zu überproduzieren. Es fügt gerne optische Fehler oder Filmkorn hinzu. Damit wirkt das Ergebnis teurer. Das kann bei einfachen Anzeigen hinderlich sein. Es wirkt manchmal zu perfekt und damit zu werblich.
Außerdem kann es schnell zum Problem werden, wenn DesignerInnen Photoshop verwenden. Midjourney baut zum Beispiel oft Nebel oder wilde Schatten in Bilder ein. Das sieht zwar toll aus. Es ist aber problematisch, wenn ein Objekt freigestellt werden soll.


Nano Banana Pro
Da Nano Banana Pro visuell nicht so künstlerisch übertreibt, wirken die Bilder oft viel echter. Sie sehen aus wie Schnappschüsse, die ein Freund zufällig mit dem Handy gemacht hat. Man spricht hier oft vom UGC-Look (User Generated Content). Ein Bild von Gemini wirkt authentischer und weniger wie klassische Werbung. Deshalb stoppen die Leute im Feed eher und vertrauen dem Inhalt mehr.
Es gibt noch einen zweiten Vorteil für DesignerInnen. Im Gegensatz zu Midjourney liefert Nano Banana Pro extrem saubere und glatte Bilder. Die Kanten sind scharf, das Licht ist gleichmäßig und es gibt kein störendes Bildrauschen. Wenn man schnell ein Produkt wie eine Kaffeetasse oder einen Schuh für eine Montage braucht, liefert Google das perfekte Material. Hier ist man mit dem Freistellen in wenigen Sekunden fertig.


Runde 2: Konsistenz & Charakter-Treue
Das Thema Wiedererkennbarkeit war für DesignerInnen lange Zeit der absolute Endgegner in der KI-Generierung. Wie schafft man es, dass eine Person in Bild A genauso aussieht wie in Bild B? Man will schließlich virtuelle Models erschaffen, die über eine komplette Story-Ad-Strecke hinweg verlässlich eingesetzt werden können. Früher war das reine Glückssache. Doch inzwischen haben beide KIs große Schritte gemacht und Lösungen entwickelt.
Midjourney V7
Mit dem neuen Omni Reference System und dem Parameter –oref erreicht man mit Midjourney eine Ähnlichkeit, die oft schöner wirkt als die Realität. Die Stärke liegt hier in der kreativen Flexibilität. Man kann eine Person nehmen und sie in völlig verschiedene Stile übertragen.
Es ist problemlos möglich, aus einem Foto ein Ölgemälde oder eine grobe Skizze zu machen. Dabei erkennt man die Person trotzdem wieder. Mit dem neuen Gewichtungsregler namens –ow kann man außerdem steuern, wie stark die KI an der Vorlage bleiben soll. Das ist zum Beispiel sinnvoll bei kreativeren Kampagnen. Hier ist die Stimmung oft wichtiger als jedes Muttermal.




Nano Banana Pro
Google setzt voll auf Logik und Realismus. Die KI nutzt ihre sogenannten Reasoning-Fähigkeiten und denkt quasi mit. So hält sie anatomische Merkmale stabil.
Ein für Agenturen besonders spannendes Feature ist die Multi-Personen-Konsistenz. Man kann mittlerweile bis zu fünf Personen gleichzeitig in einem Bild konsistent halten. Das war früher technisch nicht möglich. Damit lassen sich nun ganze Team-Fotos generieren, bei denen wirklich jeder sein eigenes Gesicht behält. Zudem kann man aus bis zu 14 verschiedenen Referenzbildern mischen.
Und wenn man im Nachhinein ein Bild bearbeiten will, ist Nano Banana Pro sehr präzise. Man kann ganz einfach befehlen, den Gesichtsausdruck von ernst zu lächelnd abzuändern. Die KI setzt das um, ohne dass die Person plötzlich wie jemand anderes aussieht.



Runde 3: Workflow & Usability
Die entscheidende Frage im Agenturalltag lautet oft, wie schnell man eigentlich vom Briefing zum fertigen Asset kommt. In einer Performance-Agentur müssen oft unzählige Varianten für A/B-Tests erstellt werden. Welcher Workflow leichter fällt und schneller zum Ergebnis führt, entscheidet oft darüber, welches Programm man schlussendlich öffnet.
Midjourney V7
Auch in der Version 7 fühlt sich die Bedienung von Midjourney oft immer noch komplizierter an, als es sein müsste. Selbst mit der verbesserten Web-Oberfläche bleibt die Logik hinter der KI stateless. Das bedeutet, dass der Bot kein Gedächtnis hat. Jedes Bild ist ein isoliertes Ereignis, man startet immer wieder neu.
Wenn also ein Bild zu 90 Prozent gefällt, aber der Kunde die Handhaltung oder auch nur ein kleines Detail geändert haben möchte, muss man oft ganz von vorne anfangen. Gibt man den gleichen Prompt ein und ändert nur ein kleines Detail wie zum Beispiel die Farbe, entstehen trotzdem komplett verschiedene Bilder. Alternativ kann man die Inpainting-Werkzeuge verwenden. Hierbei muss man Bereiche maskieren und neu beschreiben. Das Tool ist leider im Vergleich zu anderen Plattformen kompliziert und umständlich. Es unterbricht den kreativen Fluss. Dennoch kommt man nicht drum herum. Es gibt ansonsten keine Möglichkeit, mit der KI zu chatten und kleine Nuancen anzupassen. So bleibt wenig Raum für schnelle und intuitive Änderungen.


Nano Banana Pro
Die Arbeit mit Nano Banana Pro ist im Gegensatz dazu sehr angenehm und einfach. Durch das sogenannte Conversational Editing kann man Assets ganz entspannt im Dialog verändern. Man hat ein Bild generiert, möchte aber den Hintergrund tauschen? Kein Problem. Oder die Farbe eines Gegenstandes soll von Rot zu Blau geändert werden? Mit einem Klick geschafft!
Die KI versteht das Objekt und den Kontext auch ohne Markierung. Sie setzt die Wünsche ohne Schwierigkeiten um. Das ist gerade für Performance Marketing sehr praktisch. Man kann in wenigen Minuten ein komplettes Set an Farbvarianten oder Hintergründen für Kampagnen erstellen, ohne Photoshop öffnen zu müssen.



Runde 4: Text & Typografie
Versteht die KI, was sie schreibt? Text im Bild war lange Zeit bei jeder KI ein Schwachpunkt. Genau hier zeigt sich inzwischen sehr deutlich, welche KI nur schön malen kann und wer Sprache wirklich in der Tiefe versteht.
Midjourney V7
Midjourney hat sich in der Version 7 beim Thema Text zwar ziemlich verbessert. Es behandelt Buchstaben im Kern aber oft immer noch wie dekorative Formen und nicht wie Informationen. Kurze Wörter sind inzwischen meist lesbar. Bei längeren Sätzen stößt man aber immer noch oft auf Probleme.
Wenn man zum Beispiel versucht, ein komplexes Logo oder ein spezifisches Werbeschild zu generieren, baut die KI manchmal Rechtschreibfehler ein. Oder sie verschmilzt die Schrift zu sehr mit dem kunstvollen Hintergrund. Für Mockups, bei denen der Text sehr gut lesbar sein muss, ist das oft zu unzuverlässig. Es erfordert zu viele Versuche.
Nano Banana Pro
Nano Banana Pro versteht Rechtschreibung wirklich im Detail. Wenn der Prompt lautet, dass ein hölzerner Wegweiser die Aufschrift „Sommer Sale“ tragen soll, dann rendert die KI diesen Text fast immer fehlerfrei. Er wird auch perspektivisch korrekt in das Material hineingearbeitet.
Das klappt inzwischen so gut, dass man komplette Produktverpackungen oder komplexe Mockups erstellen kann. Diese sehen dann schon im ersten Entwurf fast final aus. Besonders die Fähigkeit, Text physikalisch korrekt zum Beispiel in Holz darzustellen, ist unschlagbar.
Runde 5: Brand Safety & Style Transfer
Als Agentur arbeitet man für KundInnen, die ihre festen Corporate Identities haben. Ein schönes Bild bringt gar nichts, wenn es nicht zur Marke passt. Deshalb ist die eigentliche Frage, wie gut die Tools bestehende Stile imitieren und sich an strenge Vorgaben halten können.
Midjourney V7
Für Agenturen ist das Feature Style Reference (–sref) in Midjourney V7 ein unglaublich mächtiges Feature. Es erlaubt, den visuellen Look einer Marke regelrecht zu klonen. Man kann ganz einfach eine bestehende Illustration oder ein Foto aus dem Brand-Book der KundInnen hochladen. Dann sagt man der KI, dass dieser Stil auf die neuen Generierungen angewendet werden soll. Midjourney analysiert die Strichführung, die Farbpalette und die Beleuchtung extrem präzise. Die Ergebnisse sehen aus, als kämen sie alle von denselben IllustratorInnen.


Nano Banana Pro
Auch Google verfügt nun über eine starke Style Match Funktion. Der Unterschied zu Midjourney ist spannend. Während Midjourney den künstlerischen Pinselstrich kopiert, hinterfragt und übernimmt Google die Logik des Brandings.
Wenn man ein Referenzbild mit flachen Farben und klaren Linien hochlädt, hält sich Google extrem strikt daran. Es liefert saubere und fast vektorartige Ergebnisse. Es ist also weniger künstlerisch. Es wirkt eher wie Assets für Websites oder Apps. Google ist zudem streng beim Kopieren von geschützten Künstlern wie zum Beispiel Disney. Während man bei Midjourney ohne Probleme „im Stil von Disney“ eingeben kann, wird man bei Google nur generische Bilder als Ergebnis bekommen. Das dient dazu, die rechtliche Sicherheit zu bewahren.


Runde 6: Format Adaption
Wer kennt den Schmerz nicht? Das Key-Visual wurde ursprünglich im quadratischen Format erstellt. Doch plötzlich wird dringend ein Hochformat für Reels benötigt. Früher bedeutete das mühsames Stempeln in Photoshop oder man musste das Motiv hässlich beschneiden. Heute kann man die KI den fehlenden Bildteil einfach dazu erfinden lassen.
Midjourney V7
Midjourney löst diese Aufgabe wieder mal künstlerisch. Mit der Zoom Out Funktion wird das Bild nahtlos und organisch erweitert. Das Problem für DesignerInnen ist dabei oft, dass Midjourney scheinbar Angst vor leeren Flächen hat. Wenn man ein Bild erweitert, erfindet die KI sofort komplexe neue Objekte oder Pflanzen dazu. Sie will den neuen Platz füllen.
Das sieht zwar visuell beeindruckend aus. Es ist aber oft hinderlich, wenn später noch eine Headline oder ein Call-to-Action-Button auf das Bild gelegt werden muss. Der Hintergrund ist dadurch eventuell zu unruhig, um Text gut lesbar darauf zu platzieren.


Nano Banana Pro
Google geht strategischer vor. Die KI scheint zu verstehen, dass gerade ein Werbemittel gebaut wird. Wenn man hier ein Bild mit Generative Expand erweitert, sind die Übergänge unsichtbar und scharf.
Der Unterschied zu Midjourney ist, dass Google oft bewusst sogenannten Negative Space generiert. Es führt den Hintergrund ruhig und sauber fort. Das kann etwa eine leere Wand oder der Himmel sein. Es wird nicht mit unnötigen Details vollgestopft. Das ist für Agenturen praktisch. Man hat sofort saubere Bereiche für die Copy, ohne erst noch Weichzeichner oder Verläufe in Photoshop hinzufügen zu müssen.


Runde 7: Limitationen
Wo sind die Grenzen? Lange Zeit haben die Limitationen die Arbeit mit den KIs erschwert. Wer eine Kampagne für eine Sommerparty mit Cocktails oder Bademode erstellen wollte, bekam oft Fehlermeldungen ausgespuckt. Die KIs waren schlichtweg zu prüde eingestellt. Aber in aktuellen Tests gibt es bei beiden Tools kaum noch Probleme. Einen kleinen Unterschied gibt es jedoch trotzdem.
Midjourney V7
Midjourney gleicht ein wenig dem Wilden Westen. Wenn man ein Bild von bekannten SchauspielerInnen oder MusikerInnen generieren möchte, setzt die KI das meistens ohne Einwände um. Das bietet zwar maximale kreative Freiheit für Memes oder private Projekte. Es birgt im kommerziellen Kontext aber rechtliche Risiken. Man läuft Gefahr, Verletzungen der Persönlichkeitsrechte zu begehen. Die KI gibt nämlich keine Warnung aus.
Nano Banana Pro
Google Gemini geht im Gegensatz auf Nummer sicher. Sobald der Name echter Prominenter im Prompt auftaucht, weigert sich die KI strikt, das Bild zu erstellen. Das dient dazu, Deepfakes zu verhindern. Für Agenturen ist das eigentlich positiv. Es schützt NutzerInnen davor, versehentlich das Gesicht eines Stars für eine Kampagne zu nutzen. Für diese Personen besitzt man meist gar keine Lizenzrechte und könnte sie auch gar nicht bezahlen.
Das Fazit: Welche KI gewinnt den Kampf der Bildgenerierung?
Die Frage, ob ihr euch nun für Midjourney oder für Google Gemini entscheiden solltet, ist im Grunde falsch gestellt. Wer heute erfolgreiches Performance Design betreiben will, darf sich nicht an ein einzelnes Tool binden. Man muss beide strategisch einsetzen. Die zwei KIs sind keine Konkurrenten. Sie sind Spezialisten für völlig unterschiedliche Phasen der Arbeit.
Midjourney V7 ist der Ort für die großen Emotionen. Es sorgt für den Wow-Effekt im Feed. Es ist ideal für Key Visuals, bei denen der künstlerische Anspruch am wichtigsten ist. Wenn eine Marke definiert oder UserInnen emotional gepackt werden sollen, ist das Tool die richtige Wahl.
Nano Banana Pro übernimmt dagegen die Rolle des hocheffizienten Produktionsstudios. Hier stehen Skalierung, Effizienz und schnelle Iteration im Vordergrund. Sobald schnelle Änderungen gewünscht sind, ist Gemini das perfekte Tool.
Ausblick
Gerade für Agenturen ist es überlebenswichtig, bei diesem rasanten Tempo an Entwicklungen am Ball zu bleiben. Die KI-Landschaft verändert sich wöchentlich und bringt ständig neue Möglichkeiten hervor. Features, die heute noch als technische Hürde gelten, sind morgen vielleicht schon der neue Standard. Daher ist es wichtig, dass ihr eure Workflows immer wieder hinterfragt und neugierig bleibt. Man darf gespannt sein, welche Innovationen das Jahr 2026 bereithält und wie sich das kreative Arbeiten dadurch weiterentwickeln wird.
FAQ
Ich bin EinsteigerIn im Bereich KI. Welches Tool soll ich zuerst lernen?
Wenn ihr schnelle Ergebnisse braucht und keine Lust habt, euch durch lange Dokumentationen zu wühlen, dann startet mit Nano Banana Pro. Durch das Conversational Editing könnt ihr mit der KI wie mit KollegInnen chatten. Ihr sagt einfach: "Mach den Hintergrund heller" oder "Tausch die Schuhe gegen Sneaker". Die KI versteht das sofort, so fällt der Einstieg leicht.
Kann ich endlich Text direkt im Bild generieren oder brauche ich noch Photoshop?
Das kommt darauf an, welches Tool ihr nutzt. Bei Midjourney solltet ihr euch nicht darauf verlassen. Es eignet sich super für atmosphärische Bilder, aber Text ist oft noch Glückssache oder wirkt grafisch verzerrt. Wenn ihr aber Mockups, Produktverpackungen oder Share-Pics mit korrekt geschriebenen Slogans braucht, ist Google Nano Banana Pro eure Wahl. Die KI versteht Orthografie und platziert Text perspektivisch korrekt auf Objekten. Für das finale, druckreife Layout werdet ihr aber wahrscheinlich trotzdem noch kurz Photoshop oder Illustrator öffnen wollen.
Wie sorge ich dafür, dass mein KI-Model in jedem Bild gleich aussieht?
Bei Midjourney erreicht man konsistente Charaktere mit dem Feature Feature Omni Reference (--oref). Damit könnt ihr ein Gesicht auf verschiedene Kunststile übertragen. Wenn ihr aber fotorealistische Serien braucht oder sogar Gruppenbilder erstellen wollt, solltet ihr Nano Banana nutzen. Damit könnt ihr bis zu fünf Personen in einem Bild konsistent halten
Darf ich Bilder von Prominenten für meine Werbung nutzen?
Da sollte man vorsichtig sein. Technisch gesehen lässt Midjourney das oft zu und generiert euch täuschend echte Bilder von Stars. Rechtlich ist das aber eine absolute Grauzone und kann teuer werden (Verletzung von Persönlichkeitsrechten). Google Gemini hat hier einen Riegel vorgeschoben und blockiert Promi-Namen meistens direkt. Nutzt lieber generierte Models, die keinen echten Menschen gleichen.
Kann ich bestehende Bilder bearbeiten, ohne alles neu zu generieren?
Ja, das sogenannte Inpainting ist bei beiden möglich, aber der Workflow unterscheidet sich. Bei Nano Banana Pro sagt man einfach im Chat: „Zieh dem Model eine Sonnenbrille an“. Bei Midjourney muss man den Bereich um die Augen manuell maskieren und dann einen neuen Prompt für diesen Ausschnitt schreiben. Für schnelle Korrekturen ist Google also deutlich komfortabler.
Brauche ich einen High-End-PC, um diese KIs zu nutzen?
Nein, das ist das Schöne an der generativen KI im Jahr 2026. Die gesamte Rechenleistung findet in der Cloud statt. Man braucht lediglich eine stabile Internetverbindung und einen aktuellen Browser.
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Amelie Hald ist Social Ad Designerin bei ZweiDigital. Sie unterstützt Kunden aus unterschiedlichsten Branchen bei der visuellen Umsetzung ihrer Kampagnen, egal ob als Animation, Video oder statisches Bild.
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