Wieso sind Texte für Meta Ads wichtig?
Texte und Bilder unterscheiden sich darin, dass Bilder die Aufmerksamkeit auf die Werbung ziehen und Texte erklären, wieso die KundInnen klicken sollten. Texte werden heutzutage weniger gelesen, mehr überflogen. Die Aufmerksamkeitsspanne von Texten liegt bei 10 – 40 Sekunden! Das bedeutet Texte müssen so viel Informationen wie möglich, aber so wenig wie nötig innerhalb weniger Sekunden bieten. Mit anderen Worten, Werbetexte sollten zwar möglichst viele wichtige Informationen bieten, aber die NutzeInnen nicht überfluten. Neben den visuellen Aspekten kann auch ein neues kreatives Wording eine Kampagne wieder zu neuem Erfolg führen. Deswegen ist es umso wichtiger gute Textvarianten schreiben zu können.
Was machen gute Texte aus?
1. Der Erklärbär
Im besten Fall erklären Texte den LeserInnen oder BetrachterInnen nicht nur warum sie die Werbungen klicken sollten, sondern fordern direkt dazu auf. Wie bereits oben beschrieben, sollten auch Werbeanzeigen, die meist nur aus 1-3 Zeilen bestehen, die ersten wichtigen Informationen beinhalten, die KundInnen überzeugt zu klicken und sogar zu kaufen. Ohne dabei die NutzerInnen mit Informationen zu überfluten.
2. KundInnen sind KönigInnen
Die wichtigste Regel: Werbetexte müssen der Zielgruppe gefallen, nicht zwingend dem Unternehmen oder den TexterInnen. Selbstverständlich sollte man, sowohl als Unternehmen als auch als TexterInnen hinter den Texten stehen, aber am Ende des Tages geht es darum, die Zielgruppe bestmöglich anzusprechen.
3. Tonalität
Wir als Meta Ads Agentur schreiben im Namen unsere KundInnen Werbeanzeigen, deswegen ist es für uns selbstverständlich, dass wir uns an die Tonalität unserer KundInnen halten. Und die Zielgruppe so ansprechen, wie es auch das Unternehmen selbst tun würde.
4. Meta Werbeanzeigen sind wie Teaser
Meta Anzeigen funktionieren wie Teasertexte bei Zeitschriften, sie verfolgen beide dasselbe Ziel, die NutzerInnen zum Klicken zu motivieren.

Wie schreibt man gute Werbetexte?
Schritt 1: Definiere deine Zielgruppe
Jeder sagt es, aber wenige machen es tatsächlich. Wer seine Zielgruppe kennt, schreibt einfach bessere zielgruppenspezifische Texte. Hauptfragen dabei sind natürlich zum einen die klassischen Zielgruppen Fragen: Geschlecht, Alter Beziehungsstatus und so weiter. Auch Fragen, wie die Zielgruppe mit dem Thema/Unternehmen interagiert oder welche Bedürfnisse die Unternehmensangebote decken dürfen nicht unterschätzt werden. Außerdem sollte man sich auch damit beschäftigen, ob es sich um ein Nischenprodukt handelt oder ein Angebot für die breite Masse ist.
Schritt 2: The Power of emotions
Menschen sind emotional. Das sollten auch gute und kreativ gestaltete Werbetexte sein. Überlegt man sich während des Schreibprozesses oder davor welche Emotionen man bei den LeserInnen wecken möchte, ist das die halbe Miete. Emotionen verbinden die Werbung mit der Zielgruppe. Sie wecken „Pain Points“ und Bedürfnisse. Je nach Ziel, sollte man unterschiedliche Emotionen schaffen. Diese sollten und können über Glück und Trauer hinaus gehen. Auch Gefühle wie Sicherheit, Nostalgie oder Abenteuerlust können die Zielgruppen zum Ziel führen.
Schritt 3: Die Aussagen der Anzeigen
Ein Appell pro Anzeige. Es sollte selbstverständlich sein, dass die Werbeanzeige den NutzerInnen nur auf eine Aktion auffordert. Konzentrieren Sie sich auf die Benefits, Alleinstellungsmerkmale (USP) und Features, die das Produkt bietet. Dabei solltet ihr nicht außer Acht lassen, dass die Werbeanzeige zur Landingpage passt.

Schritt 4: Der Aufbau der Anzeige
Der Aufbau der Werbeanzeige, sollte einfach und clean sein. Keine komplizierten Schachtelsätze mit vielen Kommata. Deswegen sollte man beim Schreiben folgendes beachten:
– Kurze Texte und klare Aussagen.
– Das Gesamtbild muss stimmen. Das bedeutet, der Text passt zum Bild und die Werbeanzeige zu Landingpage
– The power of Emotionen nicht vergessen
– Den NutzerInnen eine klare Aufgabe geben, sprich den Call to Action nicht vergessen.
Zum Beispiel:
Eine Einkaufslisten-App möchte mehr App-Downloads über Facebook generieren. Der USP der App ist, dass sie kostenlos ist und man Einkäufe besser organisieren kann.
Das Bild zeigt verschiedene Zutaten zum Backen eines Kuchens, allerdings fehlt eine Zutat. Die Copy, also der Werbetext könnte sein: „Schon wieder die Eier beim Einkauf vergessen? Einkaufen besser organisieren und nie wieder Lebensmittel von der Liste vergessen! “ Der Call to Action wäre in diesem Fall: Jetzt gratis downloaden!
Schritt 5: Die richtigen Worte finden
Verwendet Power-Wörter, um Emotionen hervorzurufen. Möchte man seine Zielgruppe motivieren können Wörter wie „Last-Minute“, „Top“, „Aufregend“ oder „Nur heute“ eine gute Wahl sein. TexterInnen sollten die Macht der Wörter niemals unterschätzen.
Kauf- oder Lead-Motivation:
Kostenlos
Neu
Sparen Sie
Nur für kurze Zeit
Jetzt
Wecken von Emotionen:
Vorher/Nachher
Liebe
Motivation
Garantie
Leicht
Direkte Ansprache Du/Sie
Beispiel für eine Anzeige ohne Power-Wörter:
10 Tipps zum Abnehmen.
Beispiel für eine Anzeige mit Power-Wörtern:
10 Abnehm-Tipps, die Dich garantiert motivieren und zum Erfolg führen.

Schritt 6: CTA: Der heilige Gral
Obwohl man den eigentlichen CTA bei Meta nicht selbst formulieren kann, ist die falsche Wahl oft ein K.O. Kriterium der Performance. Sehen die KundInnen die Anzeige zum ersten Mal und wird direkt zum Kauf aufgefordert, können sie sich zu gedrängt fühlen. Sind sie bereits WebsitebesucherInnen und bekommt die Werbung reicht ein „Mehr dazu“ oft nicht aus. Je nach Ziel und Zielgruppe sollte ein CTA wohlüberlegt sein.
Wie können Werbeanzeigen in Bezug auf ihre Performance getestet werden?
Ein A/B Testing läuft eigentlich immer gleich ab. Es gibt eine Version A und eine Version B, die gegeneinander getestet werden. Durch das Testen von verschiedenen Anzeigentexten lässt sich feststellen, welche Anzeige am besten performt. Das Testing läuft in der Regel über die Daten von Meta oder Google.
Man wertet die Top 3 Anzeigen aus und zieht erste Erkenntnisse. Zum Beispiel, ob es eine Anzeige mit direkter oder indirekter Ansprache ist. Dadurch bekommt man ein Gefühl für gute und schlechte Anzeigen. Im weiteren Verlauf testet man verschiedene Textvarianten. Wichtig ist: Nur die Texte zu ändern, der Rest bleibt gleich. Außerdem sollte man nicht nur an den Änderungen sparen, sondern auch Geduld haben.
Oft machen Werbende den Fehler eine Anzeige zu früh als Misserfolg zu bewerten. Legen Sie direkt zu Beginn eine Testzeitraum fest. Zum Schluss werden die Daten analysiert und die neu gewonnen Erkenntnisse in der Praxis umgesetzt. Damit geht das A/B Testing von vorne los.

Erfolge Messen: Was ist eine gute Conversionrate?
Zuerst eine Definition: Eine Conversionrate (manchmal auch CVR genannt) ist der Prozentsatz der BenutzerInnen, die die gewünschte Aktion durchführen.
Sie bedeutet nicht notwendigerweise, dass jemand etwas von eurer Seite kauft (im Sinne von Geld geben). Die Conversionraten können sich auch auf Mitgliedschaften, Downloads, Käufe, Newsletter-Abonnements und mehr konzentrieren.
Die Frage bleibt, was ist eine gute Conversionrate? Die Antwort ist ganz einfach: „Eine höhere als die, die Sie jetzt haben.“ – Brandon Weaver. Deswegen ist es richtig und wichtig immer wieder Testings durchzuführen und seine Werbemaßnahmen zu hinterfragen.
Fazit
Abschließend lässt sich sagen, dass es beim Schreiben von Texten kein Richtig oder Falsch gibt. Wichtig ist Texte regelmäßig zu hinterfragen und auf ihre Erfolge zu testen. Durch ein A/B Testing lernt man gute und, oder schlechte Werbetexte zu erkennen und kann diese Erkenntnisse bereits beim Schreiben von neuen Texten umsetzen oder berücksichtigen. Auch Zahlen können von Ihrer Zielgruppe bevorzugt werden. Haben Sie schon einmal überlegt den Preis direkt in der Werbung zu kommunizieren? Wir raten immer verschiedene Wege und Versionen zu testen, denn wie heißt es bekanntlich? Viele Wege führen nach Rom.
FAQ
Wie schreibt man erfolgreiche Meta Ads Texte?
Erfolgreiche Meta Ads Texte folgen klaren Copywriting-Prinzipien und sind stark auf die Zielgruppe ausgerichtet. Wichtig ist ein überzeugender Einstieg (Hook), der sofort Aufmerksamkeit erzeugt. Danach sollte der Text ein konkretes Problem oder Bedürfnis ansprechen und eine klare Lösung bieten. Ein starker Call-to-Action rundet den Text ab und motiviert zur Handlung.
Welche Texte funktionieren bei Meta Ads am besten?
Bei Meta Ads funktionieren vor allem Texte, die klar, emotional und nutzenorientiert sind. Besonders gut performen:
- kurze, prägnante Texte mit starkem Hook
- Storytelling-Ansätze mit klarem Mehrwert
- problem-lösungsorientierte Texte
- authentische, nicht zu werbliche Sprache
Entscheidend ist, dass der Text zur Zielgruppe und zum Creative passt. Nur dann entsteht wirklich Performance.
Welche Wörter steigern die Conversion bei Meta Ads?
Bestimmte Wörter können die Conversion bei Meta Ads deutlich steigern, da sie gezielt Emotionen und Kaufimpulse auslösen. Dazu zählen unter anderem:
- Kostenlos
- Neu
- Sparen
- Sofort
- Exklusiv
- Limitierte Zeit
Diese sogenannten Power-Wörter sollten jedoch sinnvoll eingesetzt werden. Zu viel davon wirkt schnell wie Clickbait und kann das Vertrauen der NutzerInnen reduzieren.
Wie wichtig ist der Text im Vergleich zum Creative bei Meta Ads?
Das Creative ist der größte Hebel, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Es entscheidet, ob NutzerInnen stoppen oder weiterscrollen. Der Text übernimmt anschließend die Aufgabe, den Mehrwert zu erklären und zur Conversion zu führen. Beide Elemente müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein, da sie gemeinsam die Performance der Anzeige bestimmen.
Welcher Call-to-Action funktioniert bei Meta Ads am besten?
Der beste Call-to-Action bei Meta Ads hängt stark von Zielgruppe und Kampagnenziel ab. Während bei kalten Zielgruppen eher „Mehr dazu“ gut funktioniert, können bei warmen Zielgruppen auch direkte CTAs wie „Jetzt kaufen“ oder „Jetzt testen“ performen. Entscheidend ist, verschiedene Varianten zu testen und datenbasiert zu optimieren.
Wie lang sollte ein Meta Ads Text sein?
Ein Meta Ads Text sollte so kurz wie möglich und so lang wie nötig sein. Die ersten Zeilen sind entscheidend, um Aufmerksamkeit zu gewinnen. Kurze Texte funktionieren besonders gut für schnelle Conversions, während längere Texte mehr Raum für Storytelling und Erklärungen bieten. Der beste Ansatz ist, verschiedene Längen zu testen und die Performance zu vergleichen.
Meta Ads Manager
Gutes Meta Ads Wording ist weit mehr als nur ein netter Text unter einem Creative. Es entscheidet mit darüber, ob NutzerInnen klicken, Vertrauen aufbauen und am Ende auch konvertieren. Genau deshalb ist es wichtig, Anzeigentexte nicht nur kreativ, sondern strategisch zu entwickeln.
Als Meta Ads Agentur unterstützen wir Unternehmen dabei, Creatives, Copy und Kampagnen so aufeinander abzustimmen, dass echte Performance entsteht. Von Hooks und Werbetexten über UGC und Testing bis hin zu Tracking, Reporting und Optimierung begleiten wir unsere KundInnen ganzheitlich. Als offizieller Meta Business Partner wissen wir, worauf es bei skalierbaren Kampagnen ankommt. Wenn ihr herausfinden möchtet, wie ihr mit besseren Meta Ads Texten mehr aus euren Kampagnen herausholen könnt, sichert euch gerne ein kostenloses, unverbindliches Audit.
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Andreas ist Co-CEO bei ZweiDigital und unterstützt auch operativ im Bereich Kampagnenmanagement. Seine Insights aus über 10 Jahren E-Commerce teilt er gerne in Workshops und über den ZweiDigital Blog.
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